Unglück vor JavaProbleme mit Gashebeln führten zu Flugzeugabsturz

62 Menschen starben bei dem Absturz am 9. Jänner. Jetzt ist der erste Bericht der Untersuchungskommission fertig.

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Aus dem Meer geborgene Flugzeugreste © AFP
 

Der Flugzeugabsturz vor Java mit 62 Toten wurde laut Ermittlern durch technische Probleme der Boeing 737-500 ausgelöst. Speziell hätten vermutlich die Gashebel der Maschine der Sriwijaya Air blockiert, bevor diese am 9. Jänner kurz nach dem Start in der indonesischen Hauptstadt Jakarta ins Meer stürzte, sagte Nurcahyo Utomo von der Nationalen Transportagentur am Dienstag. "Beide Gashebel wiesen Anomalien auf", betonte er bei der Vorstellung des ersten Berichts zum Unglück.

"Wir versuchen immer noch herauszufinden, was genau passiert ist, weil 13 Komponenten mit den Gashebeln verbunden sind." Ein endgültiger Report soll Anfang nächsten Jahres vorliegen. Der Stimmenrekorder aus dem Cockpit sei noch immer nicht gefunden worden, so Nurcahyo. Dieser könnte weitere Klarheit bringen.

Der Flugdatenschreiber war hingegen wenige Tage nach dem Absturz entdeckt worden. Nach Angaben der Fluggesellschaft konnten bisher 58 der 62 Todesopfer identifiziert werden.

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