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JahreswechselVirus bremste weltweit die Silvesterfeiern aus

Partys und Feuerwerke wurden abgesagt, der Times Square in New York war menschenleer.

Statt Menschenmassen gab es nur einige geladene Gäste am Times Square in New York - darunter Krankenschwestern und Lieferanten, die in der Pandemie Außergewöhnliches geleistet haben © AP
 

Der Beginn des Jahres 2021 war wegen der Corona-Pandemie weltweit ein anderer Jahreswechsel als gewohnt. Wie üblich startete Sydney in Australien zwar mit einem farbenprächtigen Feuerwerk vor dem Opernhaus ins neue Jahr, jedoch waren diesmal keine Zuschauer zugelassen. Ähnlich sah die Situation am New Yorker Times Square aus. Auch die europäischen Länder begingen den Jahreskehraus eher verhalten. Partys und Feuerwerke wurden abgesagt, naturgemäß auch der Wiener Silvesterpfad.

Das Feuerwerk am Hafen und Opernhaus von Sydney dauerte nur sieben Minuten statt wie im Vorjahr zwölf. Sydney glich einer Geisterstadt, wie Reporter berichteten. In den folgenden Stunden folgten nach und nach die Länder in Asien: um 16 Uhr (MEZ) waren etwa Japan und Südkorea dran. Um 17 Uhr folgte der Jahreswechsel auf den Philippinen und in Malaysia, ebenso wie in Taiwan und in China.

Feuerwerk am Hafen und Opernhaus von Sydney Foto © AFP

Die US-Millionenmetropole New York hat das neue Jahr traditionell auf dem Times Square begrüßt - doch Pandemie-bedingt blieb der berühmte Platz in Manhattan erstmals seit Jahrzehnten zu Silvester für die Öffentlichkeit gesperrt. Als um Mitternacht wie jedes Jahr ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast zum sogenannten Ball Drop herabgesenkt wurde, zählten dort nur wenige Dutzend geladene Gäste die letzten Sekunden herunter. Unter ihnen waren medizinisches Personal und Lieferboten, die stillen Helden der Pandemie. Sie erlebten mit, was trotz allem nicht fehlen durfte: Es regnete Konfetti, und über die Straßen Manhattans schallten die Lieder "Auld Lang Syne" und "New York, New York".

Silvester: Die Welt im Jahreswechsel

Die US-Millionenmetropole New York hat das neue Jahr traditionell auf dem Times Square begrüßt - doch wegen der Corona-Pandemie blieb der berühmte Platz in Manhattan erstmals seit Jahrzehnten an Silvester für die Öffentlichkeit gesperrt.

AP

Als um Mitternacht wie jedes Jahr ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast zum sogenannten Ball Drop herabgesenkt wurde, zählten dort nur wenige Dutzend geladene Gäste die letzten Sekunden herunter.

 

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Unter ihnen waren medizinisches Personal und Lieferboten, die stillen Helden der Pandemie. Trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen dürften auch dieses Mal wieder Millionen Amerikaner die große Show am Fernseher verfolgt haben.

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Trotz allem durften die New Yorker Silvester-Traditionen auch dieses Jahr nicht fehlen: Es regnete Konfetti, und über die Straßen Manhattans schallten die Lieder "Auld Lang Syne" und "New York, New York". Zuvor hatte Gloria Gaynor neben zahlreichen weiteren Stars bei der Show den Klassiker "I Will Survive" gesungen, der für Einige zu einer Art Hymne während der Pandemie wurde.

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Auch Jennifer Lopez performte. Normalerweise kommen jedes Jahr rund eine Million Menschen auf den Times Square, die Party gehört zu den größten Silvesterfeiern der Welt. Das Großereignis fand erstmals 1904 statt, als die "New York Times" die Eröffnung des neuen Zeitungsverlagshauses mit einem Silvester-Feuerwerk feierte.

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Pristina, Kosovo

Der letzte Spaziergang im alten Jahr in der Innenstadt von Pristina.

(c) AFP (ARMEND NIMANI)

Neu-Delhi, Indien

Auch in ganz Indien gilt eine Ausgangssperre für die Silvesternacht.

(c) AFP (JEWEL SAMAD)

Sydney, Australien

Eine Leuchtreklame weist auf die COVID-19-Beschränkungen für die Neujahrsfeierlichkeiten in Sydney hin.

(c) AFP (DAVID GRAY)

Wuhan, China

Auch am Bahnhof in Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei heißt es heute: Nächster Halt 2021.

(c) AFP (NOEL CELIS)

Raalte, Niederlande

Tradition ist Tradition: Im niederländischen Raalte zelebriert man das Karbidschießen.

(c) AFP (VINCENT JANNINK)

Bangkok, Thailand

In Thailand freut man sich auf das Jahr 2564.

(c) AFP (MLADEN ANTONOV)

Kuwait-Stadt, Kuwait

Ein Verkäufer dekoriert seinen Spielzeugladen vor dem Neujahrsfest in Kuwait-Stadt.

(c) AFP (YASSER AL-ZAYYAT)

Auckland, Neuseeland

Neuseeland und seine südpazifischen Inselnachbarn haben die Pandemie im Griff und feiern Neujahr wie gewohnt.

(c) AP (Michael Craig)

Seoul, Südkorea

Der letzte Sonnenuntergang des Jahres in Seoul.

(c) AFP (JUNG YEON-JE)

Berlin, Deutschland

In Deutschland sind alle öffentlichen Feiern verboten.

(c) AP (Markus Schreiber)

Gaza, Gazastreifen

Anlässlich des Neujahrsfestes wurde dieses Restaurant in Gaza-Stadt dekoriert.

(c) AFP (MOHAMMED ABED)

Singapur

Die beleuchtete Merlion-Statue in Singapur.

(c) AFP (ROSLAN RAHMAN)

Vung Tau, Vietnam

Die Roller-Fahrt ins neue Jahr in Vung Tau.

(c) AP (Hau Dinh)

Peking, China

Ein Sicherheitsbeamter am Eingang eines Einkaufszentrums in Peking kontrolliert den Gesundheitscode.

(c) AP (Ng Han Guan)

Mandalay, Myanmar

Menschen überqueren den Irrawaddy-Fluss während des letzten Sonnenuntergangs des Jahres.

(c) AP (Aung Shine Oo)

Jakarta, Indonesien

Autofahrer pendeln durch die Innenstadt von Jakarta, bevor die Polizei Straßen sperrt, um die Maßnahmen gegen das Coronavirus in der Silvesternacht durchzusetzen.

(c) AFP (BAY ISMOYO)

Islamabad, Pakistan

Posing vor der neuen Jahreszahl in Islamabad.

(c) AP (Anjum Naveed)

Tokio, Japan

Menschen stehen Schlange, um im Sensoji-Tempel in Tokio zu beten.

(c) AFP (PHILIP FONG)

Lima, Peru

Ein Ritual am "Markt der Wünsche" in Lima.

(c) AFP (ERNESTO BENAVIDES)
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Auch in vielen europäischen Ländern fielen die Silvesterfeiern wegen Corona verhaltener aus als sonst. In Italien und Frankreich herrschten nächtliche Ausgangssperren. Frankreichs Elektro-Liebhaber kamen allerdings auf ihre Kosten: Gleich zwei Größen inszenierten Online-Shows vor der Kulisse von Pariser Wahrzeichen. Elektropop-Pionier Jean Michel Jarre läutete das neue Jahr in einem virtuellen Notre-Dame ein.

Jean-Michel Jarre Foto © AFP
Star-DJ David Guetta beglückte seine Fans mit einer aufgezeichneten Musikshow vor dem Louvre. Auch in Italien organisierten viele Städte Internet-Events mit italienischen Musikstars, u.a. Rockröhre Gianna Nannini.

In vielen Ländern der Welt begann das neue Jahr schon deutlich früher: Als weltweit Erste - bereits um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit - rutschten die Südsee-Inseln Samoa und Kiribati ins neue Jahr. Auch dort war die Neujahrsstimmung wegen Corona gedämpft. Eine Stunde später gingen in Neuseeland die Feuerwerkskörper in die Höhe. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern verzeichnete der Inselstaat im Südpazifik seit mehr als einem Monat keine lokalen Corona-Fälle mehr. Daher fanden Musikfestivals und Feuerwerksshows ohne Begrenzungen der Besucherzahl oder andere Einschränkungen statt.

Auch in China gibt es keine großen Corona-Einschränkungen mehr. Allerdings ist Silvester für die Chinesen auch nicht besonders wichtig. Nach ihrem traditionellen Mondkalender beginnt das neue Jahr erst im Februar. Erst dann gibt es eine große Reisewelle. Dennoch wurden Freitagfrüh in einigen Städten Feuerwerke gezündet.

In Österreich waren aufgrund der Ausgangsbeschränkungen, die rund um die Uhr gelten, Silvesterpartys verboten. Erlaubt war zum Jahreswechsel nur, dass ein Haushalt maximal eine Einzelperson aus einem anderen Haushalt empfangen darf.

SILVESTER - CORONA - LOCKDOWN
Wien 2020 und Wien 2021 Foto © HERBERT P. OCZERET / HANS PUNZ

Auch in Deutschland herrscht zum zweiten Mal seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie ein harter Lockdown. Es gab ein grundsätzliches Verkaufsverbot von Feuerwerk vor Silvester.

Berlin Foto © AP

In Berlin waren die Böller jedoch deutlich zu hören, Feuerwerk war am Himmel zu sehen. Von der Polizei hieß es, der Abend in der deutschen Hauptstadt sei ungewohnt ruhig. Die größte Silvesterparty Deutschlands und das Feuerwerk am Brandenburger Tor waren abgesagt worden. Private Feiern waren nur in kleinem Rahmen erlaubt.

Bis 13.00 Uhr MEZ am 1. Jänner dauert es, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Als letztes sind die unbewohnten Eilande Bakerinsel und Howlandinsel im Pazifik dran.

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