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Flüchtlinge in GriechenlandVon Ratten angenagt, von der Welt vergessen

Heute ist Tag der Migration. Die verheerende Situation für die Geflüchteten in Griechenland hat sich immer noch nicht verbessert, die Schreckensmeldungen aus den Lagern mehren sich - wie auch Stimmen, die eine Evakuierung fordern.

© (c) AFP (ANGELOS TZORTZINIS)
 

Mit einem eindringlichen Appell haben sich Wissenschafter an heimische und europäische Politiker gewandt. Die dramatische Situation in Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln sei der "traurige Beweis", dass Hilfe vor Ort nicht funktioniere. Die Politik müsse rasch handeln, "solange ein drohender Kontrollverlust" an den EU-Außengrenzen noch abgewendet werden könne, heißt es in einer Aussendung des Wissenschaftsnetzwerks Diskurs.

Die Forscher von Uni Wien, Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und Med Uni Wien fordern deshalb eine "sofortige Evakuierung" der griechischen Lager und eine "geordnete, koordinierte, regulierte" Aufnahme von Geflüchteten in Österreich. Die Frage spaltet bisher die Bundesregierung: Während sich die Grünen dafür aussprechen, stellt sich die ÖVP gegen die Forderung nach einer Aufnahme von Schutzbedürftigen.

Hilfe vor Ort alleine sei unmenschlich und erhalte genau jene Strukturen aufrecht, die "ursächlich für den Brand in (dem Flüchtlingscamp, Anm.) Moria waren: chronische Überfüllung, lange Aufenthaltsdauer, fehlende Perspektiven, unzureichende Unterbringung und Versorgung", erklärte der Politikwissenschaftler Alexander Behr. Moria sei somit "keine überraschende, sondern eine bewusst produzierte Katastrophe", hieß es in der Aussendung. Durch die untragbaren Umstände in den Flüchtlingscamps werde laufend die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verletzt.

Ratten, Schlangen, Schlamm

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) bezeichnete die Entwicklung in den griechischen Camps als "alarmierend". Nicht nur die Lebensbedingungen seien weiterhin katastrophal, auch die psychische Situation der Geflüchteten sei besorgniserregend. So verzeichnete MSF einen "alarmierenden Anstieg von Suizidgedanken", auch bei Kindern und Jugendlichen.

Drama in Moria: Flüchlingslager in Flammen

Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos gilt als Sinnbild für das Versagen der europäischen Asylpolitik. Nun wurde es Opfer von Flammen.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Ursprünglich war Moria einer von fünf "Hotspots", die nach der Flüchtlingskrise in Griechenland eingerichtet wurden, um bei der Überfahrt aus der Türkei gefasste Menschen zu internieren. Es ist aber seit Jahren völlig überfüllt.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Das Lager hat eine Kapazität von rund 2.800 Menschen, doch leben dort mehr als 12.700 Asylsuchende unter schwierigsten Bedingungen. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Zur humanitären Notlage kam heuer auch die Coronakrise. Nach der Feststellung des ersten Coronafalls wurde das Lager Anfang September unter Quarantäne gestellt. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Einer kompletten Schließung und Evakuierung des Lagers verschließt sich die konservative griechische Regierung bisher.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Eingerichtet wurde Moria im Oktober 2015. Zunächst wurden Asylbewerber dort nur registriert und dann nach kurzer Aufenthaltsdauer auf das griechische Festland gebracht. Dies änderte sich durch das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen im Frühjahr 2016.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Mitte September 2016 waren bei einem Brand große Teile der Einrichtung des Lagers zerstört worden, Ende September starben zwei Menschen bei einem weiteren Brand. Im November 2016 kam es zu Auseinandersetzungen von Lagerinsassen mit Sicherheitskräften, zwei Menschen starben bei einer Gasexplosion.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Im Februar 2020 kam es zu einem Marsch von 2.000 Flüchtlingen zum Hafen der Inselhauptstadt Myrtilini, um gegen die Lebensbedingungen im Lager zu protestieren. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)
(c) AP (Panagiotis Balaskas)
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Manche Menschen in Kara Tepe oder im Lager Vathy auf der Insel Samos würden bereits seit vielen Monaten bzw. Jahren dort festsitzen. "Im Schlamm, zwischen Ratten und Schlangen, mit unzureichender medizinischer Versorgung. Sie haben kaum Aussicht auf eine Verbesserung ihrer Situation", schilderte Laura Leyser, Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen Österreich, in einer Aussendung. Sie bitte die Regierung "inständig": "Das Gebot der Stunde ist die umgehende Evakuierung der Menschen von den griechischen Inseln, und daran sollte sich auch Österreich beteiligen."

Medieninszenierung vor Menschlichkeit?

Während sich auf politischer Ebene in Österreich Grüne, SPÖ und NEOS für eine Evakuierung und Aufnahme aussprechen, sind ÖVP und FPÖ dagegen. 

Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Katharina Kucharowits appellierte an die Regierung, die "humanitäre Katastrophe" endlich zu stoppen. Es sei die "politische und menschliche Pflicht, Menschen aus dem Elend zu retten", sagte sie in Richtung Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Sich auf Hilfsgüter zu beziehen, "die medial inszeniert zur Verfügung gestellt wurden", sei zu wenig, spielte sie auf die österreichischen Hilfslieferungen nach dem Brand in Moria im September an, die Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) damals unter Begleitung zahlreicher Reporterteams medienwirksam nach Athen brachte.

Ähnlich äußerte sich Stephanie Krisper, NEOS-Sprecherin für Migration und Asyl: Es sei "schon überfällig zu handeln". "Auf europäischem Boden vegetieren Menschen, darunter viele Familien und Kinder, unter Zuständen dahin, die Folter beziehungsweise unmenschliche Behandlung darstellen. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen und nichts zu diskutieren", sagte Krisper via Aussendung, in der sie auch die "zynische Politik" des Kanzlers kritisierte.

Der Mythos "Pull-Faktor"

Dass die Aufnahme von Geflüchteten einen Pull-Faktor darstelle, wie von der ÖVP als Begründung für ihre Ablehnung angeführt wird, sei aus wissenschaftlicher Sicht falsch, erklärte der Historiker Philipp Ther. Flüchtlingsströme würden vor allem durch lebensbedrohliche Umstände in den Herkunftsländern beeinflusst. Die gegenwärtige Flüchtlingspolitik sei "schädlich für das politische Klima und die wirtschaftliche Entwicklung im Inland sowie für das Renommee im Ausland", betonte Ther.

Experten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) würden seit Monaten vor den "Konsequenzen der ungelösten EU-Migrations- und Asylpolitik" warnen, jahrelang hätten Griechenland, die EU und ihre Mitgliedstaaten es verabsäumt, auf den griechischen Inseln für menschenwürdige Zustände zu sorgen. Dass die im von der EU-Kommission präsentierten Migrationspakt enthaltenen Vorschläge wie etwa wie "Rückführpatenschaften" und "flexible Solidarität" die Situation auf Lesbos verbessern werden, sei nicht zu erwarten, erklärte Judith Kohlenberger, Migrations- und Fluchtforscherin an der Universität Wien.

Der Menschenrechtsexperte Manfred Nowak beanstandete den Verstoß der EU gegen das in der Genfer Flüchtlingskonvention festgehaltene Prinzip der Nicht-Zurückweisung (Non-Refoulement-Prinzip), wonach Geflüchtete an der Grenze das Recht auf Einreise und Zugang zu rechtsstaatlichen Verfahren, also einem Asylverfahren, haben. 

Courage in der Zivilgesellschaft

Die Initiative "Courage - Mut zur Mitmenschlichkeit" will die humanitäre Katastrophe beenden und fordert ebenso eine Aufnahme der Menschen. Zu den Unterstützern der Initiative gehören auch der Wiener Dompfarrer Toni Faber und der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler. Faber bezeichnete eine Aufnahme darbender Flüchtlinge als "Gebot der Stunde". Mensch sein bedeute, in Not geratene Brüder und Schwester "als Menschen zu behandeln", mahnte er. "Ja, und die Ausrede gilt nicht, dass wir auch schon viel getan haben."

"Courage"-Initiatorin Katharina Stemberger bekräftigte, dass es beim Thema Lesbos nicht um Migrationspolitik gehe, sondern darum, "das Leid dieser Leute dort zu beenden". "Wenn man das nicht macht, ist es sehr herzlos", sagte sie. Viele der auf Lesbos lebenden Flüchtlinge seien bereits anerkannt oder kämen aus Ländern mit guter Aussicht auf Asylstatus. Sie müssten auf der griechischen Insel in Unterkünften leben, die nicht winterfest seien. "Die Zelte brechen zusammen, sind überflutet", gab Stemberger ihre Eindrücke von einem Lokalaugenschein wieder. Bereits siebenjährige Kinder hätten Selbstmordgedanken "und müssen überzeugt werden, sich nicht das Leben zu nehmen".

Mit Blick auf die Linie der türkis-grünen Bundesregierung meinte Stemberger, dass Hilfe vor Ort "gut gemeint" sei. "Wenn man jemals dort war, sieht man, dass es nicht funktioniert." 

Kommentare (87)
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tomtitan
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Der Mythos "Pull-Faktor" - KEIN MYTHOS - der "Pull-Faktor" sind sicher unsere Sozialsysteme,

warum sind denn sonst die Hauptzielländer Deutschland, Österreich und Schweden?

Irgendeiner
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Das Hauptziel war Deutschland was ein schlagender Beweis dafür ist,daß die wußten was Germany ist,

hätten sie vom Sozialsystem wirklich etwas gewußt, das war vor den Murksern von türkis-blau, wärens mit fliegenden Fahnen nach Österreich,so sind hier nur welche hängengeblieben.außerdem sind die Prämissen wenn Du um Dein Leben rennst sowieso andere als sie das bei einem gezielten Umzug, sind ja auch während unserer eigenen dunklen Zeit viele in Asien gestrandet die nil Tau von den dortigen Gegebenheiten hatten,.Flucht bedeutet immer limitierte Planungsmöglichkeit.Bei der situativen Maslowschen Bedürfnisspyramide stehen so Sozialfragen recht weit hinten,Distanz zu den Gurgelschneidern willst gewinnen.

logon 1
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Je mehr aufgenommen werden ,desto mehr..

..werden kommen.
Und es wird nie aufhören.

Irgendeiner
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Genau logon, denn die Völkerschaften dieser Erde wollten nie irgendwo

daheim sein sondern immer im Pulk woandershin rennen,wie oft hast denn du schon versucht die Heimat zu wechseln?Und selbst die Exploratoren die sich wirklich in jeder Generation für das Anderswo interessieren,aus Exyotismus oder konkretem Interesse, sind immer und überall eine kleine Minderheit, damit Menschen in großer Zahl irgendwoanders hinwollen brauchts Krieg, Hunger,Pestilenz,Lebensgefahr und Tod,sonst wärs hier schon leer,was mich nicht stören würde.Und wems daheim halbwegs geht der will dortbleiben,aber in Deiner Generation kennt man wohl niemanden mehr der die Heimat verloren hat und erzählen kann was das bedeutet.Und wenn Du weg mußt muß es ein tolles Gefühl sein von Studienabbrechern und ähnlichen Geistesriesen mit einem Tritt empfangen zu werden,Exit Basti.

smithers
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richtig

Wir können nicht die ganze Welt retten. Beim Versuch dabei würden wir selber verarmen und zwar relativ schnell.
Einige in Österreich wollen aber genau das.
Ich bin dagegen.

Hako2020
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Wer

ganz Kalkutta aufnimmt,wird selbst zu Kalkutta.

logon 1
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..für linke Parteien ist diese einfache Logik..

..nicht nachvollziehbar.
Sie sind damit überfordert.

Irgendeiner
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Ich seh das mit der Überforderung

gerade im Intellektuellen ein wenig gegenteilig.die Roten haben nämlich nur vereinzelte Populisten und keine Führung aus taulosen Schnöseln.

Irgendeiner
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Genau smithers,ich glaub nur die ganze Welt will von dir gar nicht

gerettet werden,sind immer nur ein paar, die die uns erreicht haben waren weniger als etwa die Ungarn oder die Tschechen vorher, die wir auch verdaut hatten und einer mit ungarischer Großmutter und einer mit tschechischem Migrationshintergrund haben rotzfrech von Tsunami gefaselt,ist halt so wenn man nichtmal der Grundrechnungsarten mächtig ist,eigentlich wäre das einzige Argument dagegen, daßma dann wieder sowas kriegen wie die beiden, aber das ist nicht naturwüchsig,das ist mehr der Mangel an Intellekt, Bildung und Moral.Und wenn der Effekt den Du wieder postulierst so eintreeten würde,müßtama nach den zweei Wellen die viel größer waren schon restlos blank sein,da rechne ich ungewidmetes rechtswidriges Körberlgeld und Haarhelm noch gar nicht mit.Erzähl nicht so einen Unfug,mein kleines Echo sonst fang ich auch an zu phantasieren.

Balrog206
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Irgi

Deine Vergleiche bzgl Tschechen Polen Ungarn hinken extrem ! Du kannst ganz Afrika in Kärnten aufnehmen aber lass uns damit in Ruhe ! Ö hat 9 Mill Einwohner was willst du eigentlich ? Wieviele von deinen 2015 gekommen die auch nat hier bleiben gehen auch nur El er Vollzeit Arbeit nach und können auch selbst erhalten ? Wie lange soll das sozial System das sowieso schon überall kracht aushalten ?? Bring dich dazu mal weise Ideen ! Dann könnt Ma weiter diskutieren ! Und bzgl Seerettung , wie du weißt haben wir keinen Meer Zugang mehr !

Irgendeiner
5
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Ich sag wieder roggi, die Ungarn sind nichtmal Indoeuropäer,

und das Sozialsystem kracht nicht,das hat die letzte Regierung frech reduziert und jetzt schreien die Zuständigen schon über wachsende Armut,nicht bei Flüchtlingen,Roggi, bei euch.Und Mietlinge der IV führen immer Richtung US-Zustände,mir ist das wurst Roggi, aber euch sollte es kümmern.Und nein, wir haben keinen Zugang zum Meer mehr, aber wir haben einen Studienabbrecher mit seltsamen ´Gewissen der sich in der EU querlegte Menschen auch nur aus dem Wasser zu ziehen.Roggi und versuch nicht mich für dumm zu verkaufen,das hat immer einen Preis.

Irgendeiner
7
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Und Mausbärli, frön nicht schon

wieder einer Obsession, das offene Feld wartet, Taxi ist da.

smithers
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@Irgendeiner

Gut, dann fangen wir gemütlich an und retten einfach einmal halb Kalkutta.

Irgendeiner
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Gott Du bist ja witzig,smithers, halb Kalkutta, daß wären dann also 7 Millionen

Menschen,naja sehma davon ab daß die keinen Grund haben und wohl eher eine indische Destination anpeilen würden und du das nur sagst um quantitativ Hilfe ad absurdum zu führen,nur könnten uns die nichtmal verdoppeln,während die Tschechen um 1900 in der ersten Welle die 500.000 Menschen StadtWien auf mehr als das doppelte aufbliesen, die Straches und Vilimskys sind meine Zeugen auch das ginge und integriert haben die sich auch,waren aber Wirtschaftsmigranten,naja ein bissal gierig sind manche immer noch.Bei Bastis Großmutter konnte ich trotz Recherche keinen Flucht und keinen Fluchtgrund finden, was ihn nach seiner eigenen Logik zum genetischen Viertelwirtschaftsflüchtling macht,ich hoffe auch noch ein Bild zu finden wo die alte Dame Kopftuch trug, das ist nämlich auch in Ungarn Teil der Tracht.Und da nunmal nach Musil der beste Beweis für die Möglichkreit die Wirklichkeit ist,wir das schon hatten, smithers, gehts ins Leere,mehr anstrengen.

Guccighost
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Wir können nicht die ganze Welt retten.

Wieso bringt man sie nicht zu ihren Brüdern nach Dubai?
Alle Hotels sind jetzt leer.

logon 1
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..versteh ich auch nicht,..

..wo doch der Prophet geschrieben hat, sich um die eigenen Brüder zu kümmern.

duerni
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Anstelle hier mit dummen Sprüchen und intellektuellen Phasen zu "brillieren" - VORSCHLÄGE......

........ die EU organisiert in einem Katastropheneinsatz - Fertighäuser. Die Montage erfolgt durch die Flüchtlinge unter Anleitung der Katastrophenhelfer.
Das ist AUCH Hilfe vor Ort - erspart den Flüchtlingen die Reise in ein SARS-CoV-2 verseuchtes Europa und schafft eine Schande Europas aus der Welt.
ALLE PolitikerInnen Europas haben leider bei der Bewältigung der Corona Krise versagt - vielleicht schaffen sie es, die Bewältigung der Krise in Moria wenigstens zu delegieren - das sollte möglich sein.
Wieder ein Beweis für die Unfähigkeit dieser EU und seiner "MitarbeiterInnen".

Mein Graz
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@duerni

In welchem Zeitrahmen stellst dir das vor?
Noch vor Weihnachten, vor Neujahr, oder erst, wenn der Winter vorbei ist?

Ich lese hier immer wieder tolle Vorschläge - die m.E. zwar gut gemeint, aber nicht bis zum Ende durchdacht sind.

sugarless
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Voll

Wenn man Flüchtlinge aufnimmt, sind diese Lager nach 2 Wochen wieder voll. Und dann?

logon 1
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..dann machen wir einfach ganz Europa zu einem..

.Flüchtlingsaufnahmelager.
Achtung: Ironie!

HASENADI
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sugarless,

denkt man wirklich in dem Moment, wo die Flüchtlinge im Lager um ihr Leben bangen, an die, die vielleicht in 14 Tagen nachkommen...???
Da verlier ich persönlich den Glauben an die Menschheit, bedaure!

feringo
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@HASENADI : sugarless ...

Diese Liebe HASENADI, von der Sie sprechen, nennt man Affenliebe. Weit voraus denken ist sehr wohl angebracht, weil das vor eigenem Unglück bewahrt. So, wie die Welt derzeit mit den Kriegen steht, ist jede Hilfe zu wenig. Das führt aber automatisch zur Forderung: "Wir müssen alle retten!. Mit Hilfe vor Ort verstehe ich vor allem den Kampf gegen Krieg und Hunger.

Rot-Weiss-Rot
3
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@feringo, warum bist du noch in Österreich? Auf nach Moria. Helfen Vorort!

Oder verstehe ich dich falsch und du willst nur von deiner Ausländerabneigung ablenken. Im Grund bist du ein Feigling, da du nicht einmal zu deiner Meinung "Ausländer draußen bleiben", stehst. Wenn Jemand wie du, von Hilfe Vorort spricht und dabei den Kampf gegen Krieg und Hunger versteht, stimmt sowieso etwas nicht mit dir. Wie soll Österreich gegen Krieg und Hunger kämpfen, oder wartest wie immer auf die Anderen, bis die etwas dagegen unternehmen. Menschen die knietief im Morast stehen haben sehr viel von deiner Hilfe gegen Krieg und Hunger. Du bist für mich der typische Kapitän, der mit seinem Boot an einem Ertrinkenden vorbeifährt und ihm zuruft: "Schwimm zurück, die Anderen kämpfen eh gegen Krieg und Hunger in deiner Heimat. Wir haben zwar noch nicht begonnen, aber es wird schon".

Vordersdorf
14
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Moria ist ein Verbrechen

Die Schuldigen für dieses Verbrechen sind aber Frau Merkel, “ Nichtregierungsorganisationen!!“ und Trittbrettfahrer die sich, ohne Skrupel, hier wichtigmachen und Menschen bewusst aus ihre Heimat in diese Hölle locken.

logon 1
1
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..bin nicht ganz einverstanden!

Die Schuld trifft vor allem die Herkunftsländer, die unfähig sind, ihren Bürgern ein menschengerechtes Leben zu ermöglichen.

Ogolius
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Kehren...

... vor der eigenen Tür wäre angebracht!

 
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