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KalifornienBrände haben 8.000 Quadratkilometer verwüstet

Ein solches Ausmaß haben die Feuer seit dem Jahr 1987 nicht mehr erreicht.

© APA (AFP)
 

Durch die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien ist eine Rekordfläche von mehr als 8.000 Quadratkilometern zerstört worden. Ein solches Ausmaß hätten die Feuer seit dem Jahr 1987 nicht mehr erreicht, sagte eine Sprecherin der kalifornischen Behörde für Forstwesen und Brandschutz. "Das ist definitiv ein Rekord, und wir haben noch nicht einmal annähernd das Ende der Brand-Saison erreicht."

Mindestens sieben Menschen sind nach Behördenangaben infolge der Brände umgekommen, und rund 3.800 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Am Montagnachmittag waren erneut tausende Feuerwehrleute bei der Bekämpfung der verheerenden Brände im Einsatz.

Militärhubschrauber im Einsatz

Im gesamten Südens Kaliforniens wurden Bewohner angewiesen, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen und sich vor den herannahenden Flammen in Sicherheit zu bringen. Im Norden des Bundesstaats mussten mehr als 200 Menschen mit Militärhubschraubern ausgeflogen werden, nachdem ein in der Nähe der Stadt Fresno ausgebrochener Brand sich rasch ausbreitete.

Buschbrände: Kalifornien kämpft wieder gegen die Flammen

Ein Feuerwerk auf einer Baby-Geschlechts-Enthüllungsparty hat im US-Bundesstaat Kalifornien ein verheerendes Buschfeuer verursacht. 

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Der Brand sei durch "ein raucherzeugendes pyrotechnisches Gerät" ausgelöst worden, teilte die kalifornische Behörde für Forstwesen und Brandschutz am Sonntag im Onlinedienst Twitter mit.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Das sogenannte El Dorado Fire nahe Oak Glen im Bezirk San Bernardino war am Samstag in der Früh ausgebrochen. 

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

2.800 Hektar Land wurden durch die Flammen zerstört, zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. 

(c) AP (Richard Vogel)

Mehr als 500 Feuerwehrleute und vier Hubschrauber waren bei der Bekämpfung des Feuers im Einsatz.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

In den USA sind seit einiger Zeit so genannte Gender Reveal Partiys in Mode. Bei denen geben werdende Eltern das Geschlecht ihres ungeborenen Babys bekannt, manchmal durch rosafarbenen oder blauen Rauch.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Kalifornien erlebt in diesem Jahr eine Rekordhitze, die Waldbrandgefahr ist hoch. 

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Der US-Bundesstaat hatte erst Mitte August eine Hitzewelle mit zahlreichen Bränden überstanden, denen mehr als 600.000 Hektar Wald zum Opfer fielen.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Am Wochenende mussten in einer dramatischen Rettungsaktion mehr als 200 Menschen von einem von Flammen eingeschlossenen Campingplatz im Norden des US-Bundesstaats in Sicherheit gebracht werden.

(c) AP (Eric Paul Zamora)

Die Camper wurden mit Militärhubschraubern von dem Gelände am Stausee Mammoth Pool Reservoir in der Sierra Nevada gerettet.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)
(c) AP (ERIC PAUL ZAMORA)
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Wegen der extremen Waldbrandgefahr sind in Kalifornien zahlreiche Nationalforste für Besucher gesperrt worden. Betroffen sind beliebte Touristenziele wie der für seine Mammutbäume bekannte Sequoia National Forest und der Raum um Mount Whitney (4.421 Meter), den höchsten Berg in den USA außerhalb Alaskas. Die Sperre trat am Montagabend (Ortszeit) in Kraft, wie die Forstbehörde mitteilte. Extreme Hitze, Trockenheit und Wind würden die Brandgefahr verschärfen. Die Sperre sei notwendig, um durch Menschen verursachten Feuern vorzubeugen.

Kalifornien erlebt in diesem Jahr eine Rekordhitze, die Waldbrandgefahr ist hoch. Der US-Staat hatte erst Mitte August eine Hitzewelle mit zahlreichen Bränden überstanden, denen mehr als 600.000 Hektar Wald zum Opfer fielen.

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