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Angst vor dem GrímsvötnIslands Vulkan, der nun zu allem bereit ist

Tausende Male bebte zuletzt Islands Erde – drei Mal heftig. Nun geht die Sorge um einen Ausbruch des Vulkans Grímsvötn um, Erinnerungen an den Eyjafjallajökull 2010 werden wach.

Felsen lösen sich im Juni 2020 an der Küste von Gjögur
Felsen lösen sich im Juni 2020 an der Küste von Gjögur © Unnur Sæmundsdóttir
 

Island, wundervolles Kleinod im Nordatlantik, dort im äußersten Nordwesten Europas: Hätte sie ihre Vulkane nicht, wäre diese Insel so nicht entstanden. Insgesamt 31 davon gelten als aktiv – und nun geht Angst vor einem nahenden, großen Ausbruch um.

3000, größtenteils kleinere Erdbeben vermeldeten die seismischen Sensoren seit dem 19. Juni vor allem im Norden der 357.000-Einwohner-Insel (siehe Grafik). Von den drei heftigsten war das stärkste mit 5,8 auf der Richterskala in weiten Teilen des aus Land, Lava, Wasser und Eis geformten Landes zu spüren. Sogar in der Hunderte Kilometer entfernten Hauptstadt Reykjavík war es wahrnehmbar. Unheilvolle Vorboten eines massiven Vulkanausbruchs?

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