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UN-OzeanbeauftragterBedrohung durch Klimawandel wie Kriegszustand

Der "Kriegszustand" habe aber auch sein Gutes: "In Stresszeiten - und Krieg ist der größte Stress - spielen wir unsere größten Stärken aus: Innovationen. Aber wir lernen auch, besser zu teilen", sagte UN-Ozeanbeauftragte Peter Thomson in Davos.

Aktuell sorgt "Gloria" für Überschwemmungen in Spanien und Frankreich © APA/AFP/RAYMOND ROIG
 

Der UN-Ozeanbeauftragte Peter Thomson hat die Gefahr für die Weltmeere durch den Klimawandel mit der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg verglichen. "Jetzt befinden wir uns in einer Art Appeasement-Phase", sagte Thomson am Rande der Tagung des Weltwirtschaftsforums in Davos.

"Politiker versuchen, hier und da Deals zu schließen. Aber wir müssen damit anfangen, wie in einem Kriegszustand zu denken", betonte der Fidschianer. "In einem Land wie Fidschi denken wir so, denn wir werden von Tropenstürmen angegriffen." Unter "Appeasement" (Beschwichtigung) versteht man die nachgiebige Haltung gegenüber Nazi-Diktator Adolf Hitler, mit der die Westmächte einen Krieg vermeiden wollten.

Überflutete Städte

"Was passiert, wenn große Städte überflutet werden, wenn die Meeresspiegel steigen?", sagte Thomson. "Man muss sich das so vorstellen, dass man angegriffen wird." Er verwies auch auf Staaten, die von Wüstenbildung bedroht sind. "Dies sind Kriegszustände für die Einwohner dort."

Zugleich betonte Thomson, weltweit sei das Bewusstsein vorhanden, dass die Gefährdung der Ozeane eine Gefahr für alle bedeute. "Aber dann gibt es die Verweigerer und diejenigen, die wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Auch vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Leute, die wollten, dass alles so bleibt wie es ist."

Der "Kriegszustand" habe aber auch sein Gutes: "In Stresszeiten - und Krieg ist der größte Stress - spielen wir unsere größten Stärken aus: Innovationen. Aber wir lernen auch, besser zu teilen", sagte Thomson. "Wir halten zusammen in Stresszeiten. Deshalb denke ich, dass dies wieder ein großer Moment ist, den wir bewältigen durch bessere Innovationen."

 

Kommentare (11)

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brosinor
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des is uns wurscht

...Hauptsach das Smartphone funktioniert und die Schipistn san geil!

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huckg
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Die Alternative ist natürlich auf die Katastrophe zu warten

Da anzunehmen ist, die Auswirkungen des Klimawandels Ihnen (und vielen anderen einfachen Menschen) erst dann bewusst werden wenn die Zeiten diese zu verhindern verstrichen sind, hat es wohl keinen Sinn Ihnen Fakten zu präsentieren.

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pesosope
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jetzt wird das alles schon sehr bedenklich

jeden Tag eine Meldung über den kommenden Horror, der aber trotz jahrelanger Propaganda noch immer nicht da ist. Alle (die damit Kohle verdienen) tun jetzt so, als ob es noch nie Wetterkatastrophen gegeben hätte und nehmen jede Unannehmlichkeit des Wetters als Vorboten des Untergangs. Australien brennt seit Menschengedenken im Sommer und Überschwemmungen ebenso. Dass der Mensch mit seinem Sinn nach Veränderung die Landschaften rodet, die Flüsse umleitet, sich überall ansiedelt, wo in früheren Zeiten selbst der Dümmste nicht einmal hingegangen wäre, sich bedenkenlos vermehrt, ist eine Tatsache und aus meiner Sicht wesentlich schlimmer - insbesondere die Vermehrung - als all die anderen Warnungen zum Klimawandel .....den es ja schon seit rund 4 Mrd. Jahren gibt und Mensch und Tier sich trotzdem oder gerade deswegen bestens entwickelt haben .....nur Geld hat er halt keines gebracht

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X22
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2 Millionen und 4 Milliarden

0,05% oder ein 2 Tausendstel dieser Zeit krebst der Mensch erst auf dieser Welt. Anscheinend auf den Inhalt des Kommentars eingehend, sind wir im Verhältnis zum erlangten Wissen, nur einen Katzensprung vom Steinzeitmenschen entfernt.

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Starfox
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Die weltweite Faktenlage sagt etwas anderes und ist nicht verhandelbar

woher nehmen sie Ihre Kenntnisse über den Klimawandel und wie kommen Sie dazu Ihr "Wissen" über das zig tausender Forscher und eindeutiger Studien zu stellen?

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pesosope
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Starfox

tut mir leid, aber ich habe keinerlei Kenntnisse über den Klimawandel.
Ich bitte Sie daher, mir genau zu erklären, was heute am Klima anders ist als vor 1.000, 100.000, 1.000.000 oder 100.000.000 Jahren

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X22
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Sagen wir mal so, wir leben noch immer im letzten Eiszeitalter, dieses Eiszeitalter ist mittlerweile 34 Millionen Jahre alt, also es ist schon länger da, als wir auf der Erde herumkrebsen.

Jetzt, die Definition eines Eiszeitalter: Ein Eiszeitalter ist die Zeit in der zumindest ein bzw. beide Pole mit einer Eisschicht überdeckt sind.
Forscher, Wissenschaftler reden seit einiger Zeit von einem extremen Abschmelzen der Pole, durch Forschung in dem Bereich haben sie festgestellt, dass dies seit ca. 300 Jahren (Anfang 17.Jahrhundert) zunimmt, die erste Steigerung in dieser Abschmelzprozesskurve lässt sich mit Mitte des
18. Jahrhunderts, das fällt in die Zeit der ersten Industrialisierung und seit dem steigt sie immer weiter, liegt jedoch, so könnte man sagen noch in einer noch einigermaßen natürlich erklärbarem Bereich, jetzt gibt es aber noch einen weiteren gravierenden Anstieg dieser Abschmelzkurve, der ist noch nicht so lange her, 20-30 Jahre, den Anstieg kann man mit keinem historischen Kontext vergleichen, die Eisschmelze liegt auf Rekordhöhe und es lässt sich keine Ende abschätzen. Schaffen wir, die Menschheit, das, dass die Natur in Millionen Jahren schafft (das kürzestes Eiszeitalter betrug 5 Millionen Jahre), in ein paar Jahrtausenden. Was für Auswirkungen hätte der Anstieg des Meeres um zwei Meter, man sagt, das sei das maximale bis ans Ende dieses Jahrhunderts. Erklärt das Klimaänderung und "Klimaänderung menschlich verursacht"

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Starfox
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Das ist nicht meine Aufgabe

Lesen sie einfach Artikel und Studien zu den Thema. Befassen sie sich ein paar Stunden damit wie Wissenschaft funktioniert und Arbeitet. Die Faktenlage am Menschengemachten Klimawandel ist eindeutig.

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pesosope
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Starfox

Sie sind ein ganz Lustiger, lassen Sie mich raten.....hmmm... fridays for future?
Wissen Sie, ich habe wahrscheinlich mehr als das 10-fache an Studien zum Thema gelesen als Sie. Und wissen Sie was die einzige Erkenntnis in allen Studien ist, den Klimawandel gibt es seit 4 Mrd. Jahren, er war manchmal schwächer, manchmal stärker und er ist durch nichts und niemanden verhinderbar. Was aber auch noch in allen Studien und Berichten angegeben ist und mit Sicherheit das einzige Faktum ist, das sind die Feststellungen: "KÖNNTE, THEORETISCH, MÖGLICHERWEISE, VORAUSSICHTLICH WENN". Sie finden nirgends auch nur im Ansatz den Beweis der Horrorszenarien, aber viele kennen halt nicht den Unterschied von Möglichkeitsformen und Tatsachen!

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X22
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Muss man ihnen jetzt zu ihrer Aussage gratulieren,

um es in umgekehrter Sichtweise anzugehen, gab es je einen Stillstand im Klimawandel?
Nein. Gab es schon jemals eine Beeinflussung des Klimawandels durch die Menschheit und wenn, wie sah die Beeinflussung aus?
Da sie ja schon hunderte Berichte und Abhandlungen gelesen haben, sollten sie darüber informiert sein.

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checker43
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Niemand

hat gesagt, dass es 2020 schon überall so sein würde. Den Mensch gibt es nicht seit 4 Mrd Jahren und in Zeiten großer Dürre oder Kälte gab es Massenaussterben und/oder Wanderungsbewegungen (die will man jetzt eher nicht mehr haben).

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