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Brände in Australien und KlimakriseThunberg empört: "Wir verstehen es noch immer nicht"

Angesichts der verheerenden Buschfeuer in Australien ruft die 16-Jährige einmal mehr zur Umkehr auf.

© AP
 

Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, Ikone der "Fridays for Future-Bewegung, zeigt sich angesichts der verheerenden Brände in Australien empört: "Nicht einmal Katastrophen wie diese führen dazu, dass die Politik handelt", schreibt Thunberg auf Twitter: "Wie ist das möglich?".

Eine Frage, die sich die Schülerin gleich selbst beantwortet: "Weil wir noch immer daran scheitern, die Verbindung zwischen der Klimakrise und der Häufung extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen wie den Feuern in Australien zu ziehen. Das muss sich ändern. Jetzt."

Kommentare (51)

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ernesto0815
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Nichts gegen vernünftigen

UMWELTSCHUTZ aber jetzt Fängt noch die Debatte über die Heizstrahler für die Raucher vor den Lokalen an ! Da diese Unmengen an Strom verbrauchen Aber wir sollten alle E-Autos kaufen 😂😂😂😂😂
Es schaukelt sich das ganze zu einer Verbotswut auf, und alles im Zeichen des Klimawandels

hbratschi
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@ernesto

du scheinst ja ein kluger kopf zu sein. zb gehörst du zu den wenigen, die offensichtlich nicht auf den e-auto schmäh reinfallen. auf der anderen seite bist du für umweltschutz aber halt nicht bei dir. so denken viele und daher wird sich die menschheit ihr grab selber schaufeln. und das wissentlich, was die sache schon ziemlich pervertiert...

huckg
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@ernesto, hbratsch E-Autos Schmäh

Endlich Mal ein paar vernünftige Burschen, "das mit den E-Autos ist ja wirklich nicht auszuhalten". Was für ein Mist, geht ja doch nur darum uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Naja, dass sie mit der gleichen Menge Energie 5x soweit fahren wie ein Verbrenner Auto ist schon richtig, dass man auch Ökostrom "tanken" kann welches aus einem Wasserkraftwerk in Österreich oder von der eigenen PV Anlage stammt , und nicht aus Krisengebieten um teures Geld importiertem Öl, stimmt schon. Dass sie kaum mehr Reperaturen verursachen und die Kosten über die Lebensdauer gerechnet, für den Verbraucher jetzt schon günstiger sind ist auch richtig. Das sie bei unserem Strommix nur halb soviel CO 2 verursachen, naja...
Aber die Ölkonzern sagen doch was anderes: Batterien sind schmutzig (nur im Auto) und Öl ist sauber! (siehe Ölkatastophen weltweit) und denen glauben wir doch, oder?

hbratschi
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@huckg

endlich einmal ein vernünftiger bursche, der weiß, woher wir den strom für die e-autos nehmen, der weiß, woher wir die seltenen erden beziehen, der weiß, wie wir die batterien recyceln/entsorgen. viel spaß in deiner welt...

scionescio
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@husch: Unwahrheiten aus der Echokammer werden durch permanente Wiederholungen nicht wahrer ...

Bis vor kurzem waren sie der Meinung, noch 3x so weit fahren zu können - jetzt sind sie schon bei 5x ... erstaunlich!
Richtig ist, dass der Wirkungsgrad des E-Motors viel besser als der eines Verbrenners ist (95% zu 40%), beim Gesamtsystem verschlechtert sich das zuungunsten des BEV (Übertragungsverluste bis zur Ladesäule, Verluste beim Laden, Verluste durch das BMS, elektrochemische Verluste durch das Scheichern in einem Akku, Verluste durch den Innenwiderstand der Akkuzellen, etc.) etwas, aber ein BEV kann schon doppelt (nicht 5x) so effizient sein - trotzdem hat es eine indiskutable Reichweite im Realbetrieb, weil die gesamte Energie mitgeführt werden muss und die Energiedichte der Akkuzellen um den Faktor 10 (bzw 100 gegenüber Wasserstoff) geringer ist.
Dass BEVs kostengünstiger sein sollen, verbreiten nur Fanboys - wenn das so wäre, wären zB alle Taxler schon längst umgestiegen - trotz massiver Förderungen mit Steuergeldern ist das nicht der Fall ... im Gegenteil: in Berlin hat gerade der letzte BEV Taxler aufgegeben, weil er sich die Kosten nicht mehr leisten kann.
Akkus sind nicht wirtschaftlich recyclebarer Sondermüll und die Erzeugung und auch Verwertung erzeugen so viel CO2, dass ich damit viele Male den Planeten umrunden kann - und dazu kommt noch das CO2 aus der Stromerzeugung, weil weltweit nur ein Bruchteil nicht kalorisch oder aus Atomkraftwerken stammt.
Da das wahre Problem liegt in der bedarfsgerechten Verteilung und der Speicherung des Stroms -> daher H2

hbratschi
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@scio

gut geschrieben und auf den punkt gebracht, aber ob huck in der lage ist, das zu verstehen? ;o)

ernesto0815
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Ich bin

Nicht klüger als der Durchschnitt ich bin für Umweltschutz esse fast kein Fleisch aber weil ich schon lange auf das Tierleid mit grauen denke vermeide Schon lange so gut es geht Plastik brauche ein Auto weil ich sehr abgelegen wohne aber ich bin gegen gelenkte Hysterie um am Ende doch nur neue Steuern zu generieren .Glauben Sie mir es trifft dabei immer die falschen und Schwächsten jeder sollte einen Teil zum Umweltschutz beitragen wie es individuell machbar ist

hbratschi
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klingt eh gut, ernesto,...

...aber ich glaube, wir werden noch von gelenkter hysterie sprechen, wenn wir unsere lebensgrundlage zerstört haben. aber die gattung mensch ist eben wie alles leben vergänglich. alles nur eine frage der zeit...

schadstoffarm
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ja

weil zu spät zu wenig getan wurde. Mit Gesinnungsterror, diktatorischen Regimen und Zwangsmaßnahmen lässt sich der Point-of-no-return aber rauszögern, keine Bange. Vielleicht reichts aber auch den Schulen entwachsene etwas Physikunterricht zu verabreichen. Dem Kurz zum Beispiel.

schadstoffarm
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Morrison der Dolm

ist wie unser Kurz praktizierender Voodoo-Hohepriester. Unsere Emissionen machen gaaaaaar nix, das sollen die anderen lösen.

redniwo
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So viele Fachleute

Ganz viele Posts hier handeln von Zahlen über CO2 Tonnen und Baumanzahlen und Wassermengen usw. Richtig genüsslich plustern sich die Klimaschutz Beseelten als Wandelversteher auf.
Ich jedenfalls freue mich schon darauf, wann es endlich wärmer wird in Österreich!

schadstoffarm
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weil sich dann in Österreich

18 mio drängeln und die Körperwärme so kuschelig ist ?

redniwo
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Unter Palmen in Tirol

Wunderbar, wer mag schon Fichten?

umo10
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Das Klima kippt

Logisch, die Südhalbkugel hat viel mehr Wasserfläche. Wenn im kalten Norden das CO2 durch heizen überhand nimmt ist das kleine Australien nicht mehr in der Lage das CO2 zu binden. Das Treibhaus kollabiert

ernesto0815
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Wie wir wissen

sind die Wälder wertvolle Kohlenstoffspeicher, die wesentlich dazu beitragen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu vermindern: Allein im österreichischen Wald sind ca. 800 Millionen Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Das entspricht rund 3 Milliarden Tonnen CO2 und damit der 35-fachen Menge, die jährlich an Treibhausgasen in Österreich ausgestoßen wird das muss bei der Co2 Steuer Debatte berücksichtigt werden, außerdem wofür wird die Co2 Steuer wirklich benutzt ?? ich will dann wissen wofür jeder Cent diE Steuer ausgegeben wird Auf diesen Zug werden dann tausende Klimaforscher aufspringen um Förderungen zu erhalten das ist abzulehnen

hbratschi
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ja, ernesto, du hast recht...

... "die Wälder sind wertvolle Kohlenstoffspeicher, die wesentlich dazu beitragen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu vermindern". und was tun wir in österreich? wir holzen unsere wälder ab, bzw lassen in osteuropa abholzen, um es dann in unseren ach so grünen hackschnitzelheizungen zu verfeuern. das waldreiche österreich ist nach china der zweitgrößte holzIMporteur weltweit. aber hauptsache fest auf die"gretas" hintreten, die in der lage sind, ein bisserl über den eignen tellerrand zu schauen. aber so wie's ausschaut, werden wir genau nix draus lernen sondern wir selbsternannte krone der schöpfung werden uns damit abfinden müssen, dass wir unsere resourcen (jeglicher art) mit der hemmungslosen gier nach immer mehr aufbrauchen werden. also werden wir auch irgendwann begreifen, dass wir in einer welt leben werden müssen, die mit dem wohlstand der heutigen zeit nicht mehr viel zu tun haben wird. wär mmn nicht wirklich notwendig, aber es wird unverhinderbar sein. aber hauptsache auf greta hinhauen, dann fühlen wir uns stark...

checker43
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Sie haben es

nicht mit Mathematik, ernesto, gelt? Belegen Sie bitte, dass pro Jahr auch so viel Wald dazuwächst(!), dass die laufend emittierte CO2-Menge gebunden wird.

ernesto0815
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Den Beleg

Habe ich unten mit dem link Holz ist genial gepostet da müssen Sie diesen Personen die Mathematische Unkenntnis vorwerfen gibt auch Seiten die zu Dolchen Ergebnissen kommen also alles belegbare und nicht auf meinem Mist gewachsen 😉

checker43
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Der

Link beschreibt lediglich die Menge an gebundenem CO2, nicht die Menge an jährlich zunehmend bindbaren CO2 durch den Wald. Sie lesen zwar die Zahlen, verstehen aber deren Bedeutung nicht.

X22
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Erzählens einmal, ab wann es ein Nullsummenspiel ist

Wieviel CO2 können die Wälder aufnehmen?
Wie viele Bäume braucht es, um eine Tonne CO2 zu binden?
Stellen Sie sich eine normal gewachsene Buche (im Bestand gewachsen) vor, die 23 Meter hoch ist und auf einer Stammhöhe von 1,30 Meter einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern besitzt. Dieser Baum speichert circa 550 Kilogramm Trockenmasse in seinen Blättern, Ästen und seinem Stamm. Schätzt man noch etwa zehn Prozent hinzu, die in der Wurzelbiomasse gespeichert sind, so werden insgesamt etwa 600 Kilogramm Trockenmasse gebunden. Diese Menge Trockenmasse kann eine Tonne CO2 binden. Das Gewicht der Trockenmasse ist deshalb geringer als die gebundene Menge CO2, weil bei der Photosynthese auch noch Sauerstoff abgegeben wird.

Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss die Buche etwa 80 Jahre wachsen. Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5 Kilogramm CO2. Sie müssten also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren. Zu beachten ist, dass Bäume in den ersten Jahren nach Pflanzung eher geringe Biomassevorräte anlegen. Erst mit zunehmendem Alter wird vermehrt CO2 gebunden.“ (Dr. Daniel Klein, Wald-Zentrum der Universität Münster)

ernesto0815
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https://www.holzistgenial.at/blog/kein-wald-bindet-so-viel-co2-wie-ein-bewirtschafteter-wald/

In diesm Artikel ist folgendes Beschrieben:
3,6 Milliarden Tonnen CO2 sind in Österreichs Wäldern gebunden. Das ist mehr als die 40-fache Menge der jährlichen Treibhausgasemissionen in Österreich. Wälder zu bewirtschaften und Holz zu nutzen, macht aus den grünen Lungen noch größere Klimaschützer.

X22
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Darum geht es j auch es ist schon gebunden, es geht eben um die Aufnahmefähigkeit und nicht wieviel gebunden ist,

das hat nähmlich einen geringeren Einfluss. Nimmt man es als Brennstoff wird die Bilanz nur dann Null sein, wenn man dementsprechend viel mehr Bäume nachpflanzt und ihnen genügend Zeit gibt um das CO2 wieder aufzunehmen, das funktioniert jedoch nicht, weil eben die Auffnahmefähigkeit über lange Zeit läuft und die Verbrennung über eine sehr kurze Zeit.
Jedoch über eine langfristige Verwendung des Werkstoffs Holz könnte sowohl CO2 gebunden werden und nebenbei auch viel CO2 eingespart werden, Holzbau gegenüber Beton, Ziegelbau würde schon viel einsparen und langfristig viel CO2 binden und ich könnte mir auch vorstellen, dass man mit gezielter Forschung auch viel mehr CO2 neutralere Produkte entwickeln kann, die eben CO2 intensive Produkte ersetzen könnte.

X22
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Und es steht ja auch in dem Bericht, den sie da verlinkt haben

"Geht man davon aus, dass das Holz aus dem Wald energetisch genutzt wird und fossile Brennstoffe ersetzt, liegt die CO2-Senkenleistung des bewirtschafteten Waldes bei über 5 Tonnen CO2 pro Hektar (wiederum über 300 Jahre betrachtet)."
Über 300 Jahre, dh. benutzt man ihn als Energielieferant, bei entsprechender nachhaltiger Nutzung, bleibt ein Nutzen von 16,6 Kg CO2 Einsparung pro Hektar, pro Jahr und genau deswegen ist ihre erster Kommentar so richtig daneben

ichbindermeinung
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EU-CO2 Importzölle / EU-Plastiksteuer

nur zur vermeintlichen Rettung des guten Klimas braucht es für die Bürger keine EU-CO2 Importzölle / EU-Plastiksteuern......"Kleine Zeitung vom 13.12.2019...Französische Diplomaten sagten, dass es auf dem EU-Gipfel eine einmütige Unterstützung für eine CO2-Grenzsteuer gegeben habe. Dabei sollen Importe aus Drittstaaten ohne ehrgeizige CO2-Gesetzgebung mit Zusatzzöllen belegt werden, um eine Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden. Von der Leyen hatte im Juli eine solche CO2-Grenzsteuer angekündigt." ...............Einfach mal das Palmöl, zumindest in Ö zur Rettung des Regenwaldes verbieten und das klimaschädliche Mercosurabkommen nicht ratifizieren......

Freigeist43
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Toll

Hl Greta rette uns

scionescio
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Der Klimawandel ist selbstverständlich evident und unbestritten ...

... dass Greta jetzt aber Einzelereignisse heranzieht, um im Gespräch und in den Schlagzeilen zu bleiben, ist ein weiterer Beweis dafür, dass sie nur das Gesicht einer genau geplanten Kampagne ist und und aufgrund ihrer minimalen Ausbildung nicht in der Lage ist, wissenschaftlich ernstzunehmende Aussagen zu tätigen.
Ein Buschfeuer als Beweis für den Klimawandel zu verwenden ist ähnlich wissenschaftlich relevant, wie zu Neujahr einmalig zu Mittag in Hintertupfingen den Niederschlag zu messen und daraus weltweit eine ganzjährige Dürrekatastrophe abzuleiten.

 
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