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Starliner Folgenschwerer Fehler

Der erste Härtetest für das neue Boeing-Raumschiff "Starliner" ist nach einem folgenschweren Fehler am Freitag gescheitert. 

(c) APA/AFP/NASA/JOEL KOWSKY (JOEL KOWSKY)

 Nach dem Start einer Rakete mit der unbemannten Raumkapsel an Bord am US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral kam es zu einem Problem bei der automatischen Zündung der Antriebe.

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Die eigentlich geplante Reise zur Internationalen Raumstation ISS fällt buchstäblich flach.

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NASA-Chef Jim Bridenstine erläuterte, dass nach dem zunächst erfolgreichen Start Freitagfrüh (Ortszeit) die geplante Trennung der Atlas-V-Rakete vom "Starliner" der Firma Boeing erfolgte.

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Dann allerdings seien durch einen falsch laufenden Timer Probleme mit einem Antrieb aufgetreten.

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In der Folge habe das Raumschiff so viel Treibstoff verbraucht, dass es nicht mehr zur ISS gelangen konnte.

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Das Kontrollzentrum habe das fehlerhafte Manöver zwar abbrechen wollen, sagte Bridenstine. 

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"Es scheint aber so zu sein, dass wir (der "Starliner") zwischen TDRS-Kommunikationssatelliten waren, was bedeutet, dass wir unser Kommando nicht durchbekommen konnten."

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NASA-Angaben zufolge soll die Mission nun schon nach 48 Stunden mit der Landung auf der Erde wieder enden.

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 Am Samstag hätte das Raumschiff eigentlich erstmals am Außenposten der Menschheit 400 Kilometer über der Erdoberfläche andocken sollen.

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Die Rückkehr war für den 28. Dezember geplant. Bridenstine versicherte dabei: "Unsere Crew wäre sicher gewesen."

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Und falls eine Besatzung an Bord gewesen wäre, hätte diese die Fehler im Ablauf womöglich noch korrigieren können.

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