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Neuer Waldbrand in Kalifornien"Wir haben das noch nicht hinter uns"

30.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht - im Simi-Tal nordwestlich der kalifornischen Metropole Los Angeles stehen mehr als 500 Hektar in Flammen.

© (c) APA/AFP/FREDERIC J. BROWN
 

Wegen eines neuen Brandes haben die Behörden in Kalifornien angeordnet, rund 30.000 Menschen in Sicherheit zu bringen.

Der Flächenbrand breitete sich am Mittwoch (Ortszeit) im Simi-Tal nordwestlich der kalifornischen Metropole Los Angeles auf einem Gelände von mehr als 500 Hektar aus. Es gelang den Einsatzkräften, die Ronald-Reagan-Bibliothek im Simi-Tal zu retten. Auf dem Gelände der Bibliothek liegen der frühere US-Präsident Ronald Reagan und seine Frau Nancy begraben. Außerdem bewahrt die Bibliothek zahlreiche Zeugnisse aus der Amtszeit Reagans auf.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften mit Löschhubschraubern und -flugzeugen gegen die Flammen, die von heftigen Windböen immer wieder angefacht wurden. "Wir haben das noch nicht hinter uns", sagte Einsatzleiter Mark Lorenzen. Die wichtigsten Ausstellungsstücke der Reagan-Bibliothek wurden vorsorglich in ein brandsicheres Kellergeschoß gebracht. Der neue Brand mit dem Code-Namen "Easy Fire" war am Morgen in Easy Street ausgebrochen und hatte sich von dort aus rasch durch das hügelige Gelände weitergefressen.

Weil in dem Brandgebiet bis Donnerstagabend mit einem Anhalten der gefährlichen Santa-Ana-Winde gerechnet wurde, ordneten die Behörden verstärkte Sicherheitsvorkehrungen an. In weiten Teilen des Südens von Kalifornien wurden Schulen geschlossen. Die Feuerwehr setzte auch ihren Kampf gegen das "Getty Fire" fort, das am Montag ausgebrochen war und bereits rund 250 Hektar verwüstete.

Brände in Kalifornien: Feuerwehr kämpft gegen das Flammenmeer

Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Starke Windböen und eine niedrige Luftfeuchtigkeit bieten den Flammen ideale Bedingungen.

(c) AP (Jose Carlos Fajardo)

Die seit Tagen in Kalifornien wütenden Waldbrände haben am Wochenende Dutzende Häuser zerstört und Zehntausende weitere Menschen in die Flucht getrieben.

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Ein Brandherd bedroht nun die Stadt Santa Rosa mit rund 165.000 Einwohnern. 

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Der Nationale Wetterdienst warnte vor gefährlich starken Winden bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit bis Montag.

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Diese angesichts der Stärke und Dauer der Winde potenziell "historische" Kombination werde zur schnellen Ausweitung möglicher Brände führen.

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Wegen der hohen Waldbrandgefahr begann der Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) am Samstagabend, fast einer Million Kunden in Nord- und Zentralkalifornien den Strom abzustellen. 

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Bei starken Winden droht die Gefahr, dass Strommasten umstürzen oder Äste Leitungen abreißen und somit Feuer auslösen. 

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Mehr als 900 Helfer waren Sonntagabend zur Bekämpfung dieses Feuers im Einsatz.

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Weder beim "Kincaid"- noch beim "Tick"-Feuer wurden bis Sonntagfrüh Tote oder Verletzte gemeldet.

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In Kalifornien wüten seit Tagen dutzende von Bränden. Gouverneur Gavin Newsom verhängte am Sonntag den Notstand über den gesamten Westküstenstaat.

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