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Dänemark macht DruckEU-Strategie für Verbot von Benzinautos ab 2030?

"Wir müssen anerkennen, dass wir ein bisschen in Eile sind", sagte Dänemarks Klima- und Umweltminister Dan Jorgensen.

© (c) Kara - stock.adobe.com (GUEVEN PURTUL)
 

EU-Länder sollen einem Vorschlag Dänemarks zufolge den Verkauf von Autos mit Diesel- und Benzinantrieb ab 2030 verbieten können. Der Verkehrssektor müsse seine Emissionen verringern, um Europa wie angestrebt bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, begründete Dänemark am Freitag nach einem Treffen der EU-Umweltminister in Luxemburg den Vorstoß.

Dieser werde von zehn weiteren Mitgliedsstaaten unterstützt, hieß es. "Wir müssen anerkennen, dass wir ein bisschen in Eile sind", sagte Klima- und Umweltminister Dan Jorgensen der Nachrichtenagentur Reuters.

Verkaufsverbot angekündigt

Sein Land hatte im Oktober 2018 für Schlagzeilen gesorgt, als die Regierung ein Verkaufsverbot für Diesel- und Benzinautos bis 2030 ankündigte. Sie rückte davon aber wieder ab, weil sie damit gegen EU-Regeln verstoßen hätte. Künftig soll es einzelnen Staaten aber ermöglicht werden, eigenständig über ein Verkaufsverbot zu entscheiden, sollte es keine EU-weite einheitliche Regelung geben.

"Plan A wäre, zu einem europäischen Verbot zu kommen", sagte Jorgensen. Es sei wichtig, den Autoherstellern die langfristige politische Ausrichtung der EU zu vermitteln.

Kommentare (16)

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crawler
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Man sollte sich

nicht unbedingt auf das E-Auto kaprizieren. Man muss die Sache globaler sehen. Aber irgendwo muss man anfangen. Wenn man es nicht vorgeschrieben bekommt - mal ehrlich - würde man selbst groß was machen? Auch ich würde meine Ölheizung nicht sofort gegen eine andere tauschen, weil's mir zu teuer kommt. Wenn ich aber keine mehr haben darf....

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dabinida
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Elektroautos

Elektroautos - ja super Sache.

Nur die Verantwortungsträger sollten sich mal auf eine Autobahnbrücke stellen und vorher zu überlegen beginnen wo dann diese Autos alle 20 Minuten tanken und sie dabei abgestellt werden und wo der Strom dann herkommt...

Und solange sich die Linken an jedes Murkraftwerk ketten ist dahin noch ein sehr weiter weg.

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melahide
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Also

faktenbefreiter gehts nicht. Unsere Zoe schafft es ohne Nachtanken von Graz nach Piran. Wenn man weiter fahrt... ich muss nach zwei Stunden fahren e mal auf‘s Klo, was trinken oder eine Runde gehen. Dann steck ich das Auto halt die halbe Stunde an den Schnelllader... seh das Problem nicht wirklich

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dabinida
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tanke

Das ist mir vollkommen klar. Ich wollte nur mal zum nachdenken anregen.

Was passiert wenn zb alle Kroatien/Slowenien Urlauber dann zum laden müssen?

Ich war heuer 2 mal auf der Strecke und da waren oft alle Raststationen total voll.

Also wenn man will das 2030 (in 10 !!! Jahren) keine Benzin/Dieselautos mehr verkauft werden dann kann man jetzt mal ganz schnell zu bauen anfangen...

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unterhundert
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Solche Vorschläge,

können nur von Staaten kommen, die Atomstrom erzeugen.

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melahide
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Hoffentlich

macht die EU ein entsprechendes Gesetz. Es gibt jetzt schon genug Alternativen die Alltagstauglich sind. Neben Bus und Bahn auch E-Autos, die im Gebrauch billiger sind. Einzig die Ankaufförderung müsste man erhöhen bzw „Eintauschprämie“ (Wechsel von Öl auf E). In den Städten Car-Sharing usw

Im Bereich E-Autos weiter forschen, um bessere Akkus/Alternativen zu Lithium zu finden.

Es ist bei Verbrauchern nicht nur das Abgas das dem Klima schadet. Ölförderung, Transport, Verarbeitung. Hört auf damit, niemand muss das machen.

Fahr selber auch nur noch Rad/E-Auto. Urlaub ans Meer geht sich aus. Sogar ohne Nachladestopp. Graz-Wien geht sich auch aus, da nimm ich aber lieber den Zug. Kann man schön lesen ...

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hakre
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E-autos

und woher nehmen wir dann den Strom, wenn alle mit e-Autos unterwegs sind?
viel sind gegen Wasserkraftwerke - gegen Windräder - gegen ausbau der sonnenenergie- gegen …..?
wie werden die Akkus entsorgt?

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melahide
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Akkus

werden verwertet und als Stromspeicher verwendet, für Kraftwerke oder im Privatgebrauch. Strom: Kleinkraftwerke (Wind) und 1 Million Solar-Dächer... im Idealfall mit Technologie und Bau in Österreich um Arbeitsplätze zu schaffen

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unterhundert
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Egal, melahide,

wie Sie es drehen und wenden, einmal ist Schluss mit dem Akku. Auch wenn der alte wiederverwendet wird, braucht das NEUE, einen neuen.

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melahide
6
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Verbrenner

braucht auch Öl. Das kommt von der Tankstelle, gell? Nein. Wird in Arabien gefördert, transportiert, verschifft mit Öltankern, mit LKW‘s durch halb Europa, verarbeitet, weiter transportiert und dann beginnt der Spaß erst. Und verbranntes Öl können’s nicht mehr nochmal verwenden. Das braucht IMMER NEUES!

Strom kann ich bei Ihnen im Garten produzieren ..,

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unterhundert
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Wer,

in den Städten Österreichs hat einen Garten? Das Öl kommt, großteils, aus den Arabischen Ländern, die seltenen Erden, aus dem Erzberg..Oder doch aus dem Bergwerken, die Kinderarbeit bevorzugen, aus China..Afrika, mit der Post. Der Akku vom Autohändler um's Eck..

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ES52
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Wir retten das Weltklima

Wer sind die größten co2-Emittenten?
Wo sind diese? Wo explodiert das Bevölkerungswachstum?
Alles nicht in Westeuropa.
Warum dann hier diese Hysterie?
Nur damit sich bisher bedeutungslose Wichtigmacher endlich auch in den Vordergrund schieben können?!
Wie wäre es einfach nur mit Hausverstand agieren?

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halelale
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Immer die Anderen,gell?

kT

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Horstreinhard
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So ein Schwachsinn!

In Ballungszentren könnte der öffentliche Verkehr ja entsprechend adaptiert werden - was soll in den übrigen Gebieten passieren? Was mit den Wirtschaftszweigen, die direkt oder indirekt an der Autoproduktion hängen?
Wie sollen Gewerbebetriebe ihren neuen Fuhrpark finanzieren?
Ach ja, das Geld kommt eh aus dem Bankomaten...

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halelale
20
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Kurzsichtig?

Geld kann nie ein Argument sein. Mit Geld kann man eine derartige Zerstörung nicht wieder gut machen. Wirtschaftszweige werden sich auf andere Technologien einstellen und umorientieren. In Urbanen muss es eine Alternative sein.
Generell braucht es aber vernünftige Alternativen. Über der E Mobilität steht da ein großes Fragezeichen. Vielleicht Fuel Cells.
Eines ist aber auch klar. Für Veränderungen braucht es radikale Ansätze.

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schadstoffarm
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Horstl

mach dir Gedanken. Aber nur weil dir nichts einfällt alles zu lassen wie es ist spielt es nicht. Außer bei Kurz der auf die Wasserstoffwende hofft.

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