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Greta in den USANew York rüstet sich für Klima-Demo

Am Freitag startet die weltweit organisierte Klima-Woche. Greta Thunberg soll in New York eine Rede halten, Tausende Aktivisten werden erwartet.

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© (c) APA/AFP/OLIVIER DOULIERY
 

Die US-Klimaaktivistin Alexandria Villasenor erwartet Tausende Menschen bei den Klimaprotesten mit der Schwedin Greta Thunberg am Freitag in New York. Es werde eine für die Schulstreiks in der US-Ostküstenmetropole beispiellose Zahl an Teilnehmern geben, sagte Villasenor am Donnerstag in New York.

Es werde auch erwartet, dass Klimaaktivistin Thunberg eine Rede hält. Die 16-Jährige soll demnach im Battery Park in Manhattan sprechen. Weltweit werden am Freitag bei den global angekündigten Klimastreiks mehrere Hunderttausend Teilnehmer erwartet. Für die internationale Streikwoche, die Freitag beginnt, haben Aktivisten Proteste in mehr als 2.600 Städten in fast 160 Staaten angekündigt.

Immer mehr Menschen brauchen Hilfe

Wenn die Weltgemeinschaft nicht entschieden gegen den Klimawandel vorgeht, werden rund 200 Millionen Menschen einer Studie zufolge bis 2050 jedes Jahr humanitäre Hilfe gegen die Folgen der globalen Erwärmung benötigen. Die Kosten dafür lägen derzeit bereits bei bis zu zwölf Milliarden Dollar (10,86 Mrd. Euro) pro Jahr und könnten bis 2030 auf bis zu 20 Milliarden Dollar (18,09 Mrd. Euro) steigen.

Ohne Maßnahmen werde sich die derzeitige Zahl von 108 Millionen Menschen, die aufgrund von Naturkatastrophen und sozialen und wirtschaftlichen Folgen Hilfe benötigen, fast verdoppeln, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Föderation der Rotkreuzgesellschaften. Bei gemeinsamem und entschiedenem Vorgehen gegen den Klimawandel könnten die Zahlen jedoch deutlich anders aussehen. Sogar eine Senkung der Zahl der Menschen, die aufgrund von Auswirkungen des Klimawandels humanitäre Hilfe benötigen, auf zehn Millionen bis 2050 sei möglich.

Bei den Zahlen handle es sich um eher konservative Schätzungen, die gemeinsam mit Wissenschaftern erstellt worden seien, hieß es von der Föderation der Rotkreuzgesellschaften. Die tatsächlichen Zahlen könnten noch deutlich darüber liegen.

 

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