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Nicht in Flieger gelassenUSA verweigern österreichischem Politologen die Einreise

Der Nahost-Experte wollte an amerikanischen Universitäten ein Buch über die syrische Kurden-Stadt Afrin präsentieren. Er müsse akzeptieren, dass ihn die USA als Sicherheitsrisiko empfinde, so Schmidinger.

Thomas Schmidinger
Thomas Schmidinger wurde die Einreise in die USA verweigert, wo er sein Buch vorstellen wollte © (c) Stephan Röhl, https://www.flickr.com/photos/boellstiftung/7254548362/in/album-72157629859557828/
 

Dem österreichischen Sozialwissenschafter und Nahost-Experten Thomas Schmidinger ist am Donnerstag die Einreise in die USA verweigert worden. Schmidinger wollte dort ein Buch über die syrische Kurdenregion Afrin vorstellen. Die US-Botschaft versicherte am Freitag auf Anfrage der APA, dass es "generell gesagt" kein Einreiseverbot in die USA gebe.

"Ich bin heute auf dem Weg zu meinen Buchpräsentationen in den USA in Amsterdam daran gehindert worden, den Anschlussflieger nach Minneapolis zu besteigen und zwar trotz eines gültigen Zehnjahres-multiple-entry Visums für die USA", schrieb Schmidinger auf Facebook. Am Gate sei er von einem US-Beamten gefragt worden, ob er Thomas Schmidinger sei und er habe ihn genau zu seinen Reisen und Forschungen im Iran, Irak und Syrien befragt. Auch seine Hilfe, um die Kinder österreichischer IS-Angehöriger zu finden, sei thematisiert worden.

"Nein" zu Einreise

"Der Beamte musste dann telefonisch das O.k. aus Washington holen und bekam ein Nein", berichtete der Politik- und Sozialwissenschaftler, der an der Universität Wien sowie an der Fachhochschule Vorarlberg lehrt. Eine offizielle Begründung habe es nicht gegeben und selbst der Beamte habe sehr erstaunt gewirkt. "Jedenfalls muss ich die Buchvorstellungen meines Afrin-Buches in den USA nun absagen, bleib auf den Kosten von Flug den Hotels vermutlich sitzen und versuche gerade meine Rückreise nach Österreich zu organisieren, die auch nicht von der Fluglinie übernommen wird", klagte Schmidinger.

Von drei Unis eingeladen

Die wissenschaftspolitischen Folgen seien schlimmer gewesen, als seine Freunde in den USA nicht zu sehen. "Ich war insgesamt von 3 namhaften US-Universitäten und drei Buchhandlungen zu Vorträgen eingeladen. Offenbar sind solche Vorträge über Afrin aber unerwünscht und können ganz einfach mit einem Einreiseverbot verhindert werden", so Schmidinger. Bei Afrin handelt es sich um eine mehrheitlich von Kurden bewohnte Region in Syrien.

Schmidinger überlegt, mit den Veranstaltern zu reden "ob wir das absagen oder per Skype machen". Er müsse wohl zur Kenntnis nehmen, "dass die USA mich als Sicherheitsrisiko wahrnimmt" und ob er es etwa zehn Jahr "nachdem ich noch zum 4. Juli in die Botschafterresidenz zum Fest eingeladen wurde, es zur persona non grata gebracht habe". 

Buchvorstellungstour gestoppt

Schmidinger fügte hinzu, das ihn inzwischen die US-Botschaft in Wien angerufen und ihm mitgeteilt habe, dass es kein formales Einreiseverbot gegen ihn gebe und auch das Visum nicht für ungültig erklärt wurde. Das Verbot sei nicht vom State Department (Außenministerium) gekommen, sondern "ziemlich sicher vom Department for homeland security", also vom Ministerium für Innere Sicherheit der USA. "Diese Buchvorstellungstour wurde also verunmöglicht", resümierte Schmidinger.

Die US-Botschaft in Wien erklärte gegenüber der APA in einer Stellungnahme: "Die Konsularabteilung der US-Botschaft in Wien hat mit Herrn Schmidinger Kontakt aufgenommen. Generell gesagt, gibt es kein Einreiseverbot in die USA. Sollten in einzelnen Fällen Reisende aus Österreich Schwierigkeiten bei der Einreise in die USA haben, hilft die US-Botschaft jederzeit gerne. Unser Ziel ist es, Reisen in die USA zu erleichtern, sei es für Geschäftsreisende, Studenten, Wissenschaftler, Touristen und alle anderen Reisenden. Für weitere Fragen zu Reisen in die USA dürfen wir auf die Website UStraveldocs.com verweisen."

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Irgendeiner
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Schon witzig,Herrn Schmidinger,einen ausgewiesenen Experten

in Sachen Kurden lassen sie nicht einreisen in dem Land das schon mal Warnpickerln auf Lehrbüchern der Evolutionstheorie hat,ein Hort der Dummen für mich, aber einen Basti der wieder rotzfrech lügt und den Kurden fast zwei Jahrzehnte nachdem sie es aufgegeben hatten Stalinismus unterstellt,taulos wie immer, den lassens rein damit er mit Trump nicht über Atomwaffen redet die ihm kurz vorher in Hiroshima ja noch so ungeheuer auf der Seele brannten.Ich mein,von Schmidinger könnte man was lernen, das wollens dort sichtbar nicht,man lacht.

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schetzgo
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das ist deren gutes Recht!

auch wenn es manchen nicht gefällt.

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Rick Deckard
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Hr Schmiedinger - auf gut Deutsch:

Sch.... Sie auf die Amis.

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ami666
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Amis

Wer braucht die Amerikaner. .???

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schadstoffarm
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du

bei deiner Ignoranz brauchts wen der auf dich aufpasst.

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struge1
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Das ist der Unterschied zu Österreich,

bei uns können alle kommen, ohne RP und ohne Registrierung, in den USA wird einem die Einreise sogar mit einem gültigen Visum verweigert.

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styrianprawda
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@struge1

Einfach nur polemisieren anstatt Substanziellem.

Ihr neuer Nick, Hr. Kickl?

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Amadeus005
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Naja

Mit dem Flieger ist es bei uns auch schwierig. Und am Land- und Seeweg passiert in die USA auch viel

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jg4186
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Land der Freiheit?

Das ist das Land der Freiheit, von dem alle immer geträumt haben? Nein Danke! Das ist das Land eines Trump. Und von dem schwärmen Hofer, Kickl, Orban, Salvini usw. Wenn wir die Blauen wieder in der Regierung haben sollten, droht uns solches auch: Aus für Meinungs-, Rede- udn Reisefreiheit! Jeder, der Türkis oder Blau wählt, riskiert das - wollen wir das? Ich nicht!

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freeman666
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Echt jetzt? Jg?

Drückt der Alu 🎩?🤣

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