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GriechenlandSteuerfahnder nehmen Touristenhochburgen ins Visier

Bei etwa einem Drittel der 8.000 unter die Lupe genommenen Unternehmen wurden Verstöße festgestellt. Die Negativliste bei den Inseln führte Korfu an.

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Griechische Steuerfahnder haben im Juni knapp 8.000 Taxis, Tavernen, Bars und andere vornehmlich touristische Unternehmen überprüft - mit Erfolg. Delikte wurden bei etwa einem Drittel der Firmen festgestellt.

Das berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA am Freitag unter Berufung auf die Behörden. Die Negativliste bei den Inseln führte demnach Korfu an - von zehn überprüften Unternehmen wurden dort jeweils in sechs Fällen Unregelmäßigkeiten entdeckt.

Auch in den Großstädten Athen und Thessaloniki waren die Fahnder unterwegs. In der griechischen Hauptstadt ergaben 37 Prozent der Überprüfungen Ungereimtheiten, in Thessaloniki lag die Quote der Steuerhinterzieher mit 55 Prozent bei mehr als der Hälfte.

Griechen und Touristen gleichermaßen sind angehalten, sich stets Quittungen für die erbrachten Produkte und Leistungen aushändigen zu lassen. Die griechischen Steuerfahnder werden gefürchtet, leben aber auch gefährlich, weil sie im Einsatz bisweilen von aufgebrachten Tavernenbesitzern und Barbetreibern verprügelt werden.

Denn die Kontrolleure können je nach festgestelltem Vergehen neben saftigen Geldstrafen auch ein sogenanntes "Louketo" (Vorhängeschloss) verfügen - und das betreffende Unternehmen für Tage oder länger schließen.

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