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WegwerfgesellschaftFrankreich will Vernichtung von Konsumartikeln verbieten

Nach Angaben der Regierung werden in Frankreich jedes Jahr Neuwaren im Wert von mehr als 650 Millionen Euro weggeworfen oder vernichtet.

Jedes Jahr werden in Frankreich Neuwaren im Wert von mehr als 650 Millionen Euro weggeworfen oder vernichtet © (c) Kalyakan - stock.adobe.com
 

Frankreich will die Vernichtung unverkäuflicher Kleider oder anderer Konsumgüter verbieten: Das ist in einem Gesetzespaket vorgesehen, das Umwelt-Staatssekretärin Brune Poirson am Mittwoch im Kabinett vorstellte. Nach Angaben der Regierung werden in Frankreich jedes Jahr Neuwaren im Wert von mehr als 650 Millionen Euro weggeworfen oder vernichtet.

Ob sie künftig recycelt werden sollen oder gespendet, regelt der Entwurf nicht. Premierminister Edouard Philippe hatte das Gesetz "gegen Verschwendung" im Juni angekündigt. Nach seinen Angaben geht es um Textilien, Elektroartikel, Hygieneprodukte oder andere Waren.

Wiedereinführung des Pfands

Der Entwurf sieht auch die mögliche Wiedereinführung eines Pfands auf Dosen und Plastikflaschen vor. Die Details sollen noch von Experten geklärt werden. Das Gesetzespaket soll nach der Sommerpause im Parlament beraten werden.

Für große Supermärkte hat Frankreich bereits Regeln gegen Verschwendung: Seit gut drei Jahren ist es ihnen verboten, noch verzehrbare Lebensmittel zu vernichten. Stattdessen müssen die Waren an Hilfsorganisationen gespendet werden. Bei Verstößen droht den Einzelhändlern eine Strafe von 3.750 Euro.

Kommentare (3)
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datatraveler
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Ausgezeichnet!

Österreich sollte Frankreich hier folgen

870NT1LECTNPP9GD
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Ein interessanter Ansatz

denn sobald man etwas kauft, gilt das Gekaufte in den Augen der Hersteller bereits als Müll! Vielleich sollte man die Gewährleistung von 2 Jahre auf 6 Jahre erhöhen! Der Umwelt zuliebe!

870NT1LECTNPP9GD
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Achso - moment mal ..

Gebrauchsartikel wie Laptops und Handies, von denen ich gesprochen habe, sind nicht gleich Konsumartikel (zu Lebensmittel)