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Stärke 7,4 Tsunami-Warnung nach Erdbeben vor Neuseeland aufgehoben

Neuseelands Zivilschutzbehörden hatten in einer ersten Meldung vor ungewöhnlich starken und gefährlichen Strömungen sowie unvorhersehbaren Flutwellen gewarnt. Wenig später hieß es jedoch, es bestehe keine Gefahr für das Land.

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Nahe den unbewohnten Kermadec-Inseln im Pazifik ist es am Sonntag zu einem Erdbeben der Stärke 7,4 gekommen. Behörden in Neuseeland gaben zunächst eine Tsunami-Warnung aus, hoben diese jedoch wenig später wieder auf. Ein zweites Beben erschütterte den Pazifik etwa 100 Kilometer nordöstlich des Inselstaats Tonga.

Neuseelands Zivilschutzbehörden hatten in einer ersten Meldung vor ungewöhnlich starken und gefährlichen Strömungen sowie unvorhersehbaren Flutwellen gewarnt. Wenig später hieß es jedoch, es bestehe keine Gefahr für das Land.

Warnung aufgehoben

Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik (PTWC) warnte vor Wellen in einer Höhe von 0,3 Metern über dem mittleren Tidenstand in Teilen des Südpazifiks. Doch auch diese Warnung wurde kurze Zeit später zurückgenommen.

Das Erdbeben ereignete sich um 10.55 Uhr (Ortszeit, 00.55 Uhr MESZ) rund 928 Kilometer nordnordöstlich der Stadt Tauranga auf Neuseelands Nordinsel in 34 Kilometern Tiefe, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

Weiteres Beben

Ein weiteres Erdbeben mit einer Stärke von 6,1 erschütterte am Sonntag den Pazifik rund 97 Kilometer nordöstlich des Inselstaates Tonga. Das Epizentrum des Bebens befand sich laut USGS in einer Tiefe von zehn Kilometern. Es wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben, es gab auch keine Berichte über Schäden oder Verletzte.

Das Epizentrum lag den Berichten zufolge auf dem sogenannten pazifischen Feuerring. Dort kommen Erdbeben und Vulkanausbrüche besonders häufig vor. Bei einem Erdbeben der Stärke 7,5 im Februar 2018 waren in Papua-Neuguinea 150 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte Gebäude zerstört worden.

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