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Für RüstungUS-Militär sucht nun seltene Erden außerhalb Chinas

Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit Peking sollen andere Bezugsquellen her - seltene Erden sind auch in Rüstungsgütern von Kampfjets bis Nachtsichtgeräten enthalten.

Seltene Erden werden auch für Kampfjets verarbeitet
Seltene Erden werden auch für Kampfjets verarbeitet © (c) AP (3rd Class Jeff Sherman)
 

Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit China sucht das US-Militär nach anderen Bezugsquellen für seltene Erden.

Das Verteidigungsministerium habe Gespräche mit Mkango Resources in Malawi und anderen Unternehmen in der ganzen Welt aufgenommen, sagte Jason Nie, ein Mitarbeiter der Defense Logistics Agency (DLA) des Ministeriums während einer Konferenz in Chicago.

"Wir suchen nach jeder Quelle außerhalb Chinas", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Es müsse mehr als nur einen Produzenten geben. Seltene Erden sind in Rüstungsgütern von Kampfjets bis Nachtsichtgeräten enthalten.

Zwar kontrolliert China nur ein Drittel der weltweiten Vorkommen an seltenen Erden. Allerdings verfügt es über vier Fünftel der Verarbeitungsanlagen. Entsprechend decken die USA gegenwärtig 80 Prozent ihres Bedarfs aus der Volksrepublik.

Chinas Staatsmedien hatten Ende Mai wegen des Handelskonflikts über eine Begrenzung des Exportes in die USA spekuliert. Die Regierung in Peking hatte diesen Schritt bereits 2010 nach einem diplomatischen Streit gegenüber Japan vollzogen.

Kommentare (6)

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duerni
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Endlich ist der Fokus auf China gerichtet, denn ....

...... klammheimlich vereinnamt China die Schätze/Ressourcen der ganzen Welt. Europa hat als Kontinent dieses Rennen längst verloren. Amerika und China streiten in Wahrheit nicht über Handelsbilanzdefizite sondern um die Weltherrschaft. Ich vermute, dass Trump nur der Handlanger eines Clans an Milliardären ist, welche um die chinesische Gefahr wissen. So lange es den Chinesen wirtschaftlich gut geht, werden sie das aktuelle Regime ertragen - sollte das Wachstum erlahmen, wird der Platz am Tor des Himmlischen Frieden in Peking eine neue studentische Demokratiebewegung erleben und das wird dann mehr als der „Zwischenfall vom 4. Juni 1989".
Was liegt also Amerika näher als dafür zu sorgen, dass es China nicht mehr so gut geht. Europa hat für Amerika als Bollwerk gegen die Russen ausgedient - es eignet sich aber hervorragend, die in Afrika anfallenden Flüchtlinge zu versorgen - was wiederum die EU schwächt (im Sinne von Amerika).
Sind das Spinnereien oder steckt der "Funken an Wahrheit" dahinter........

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GordonKelz
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EIN UMSCHWENKEN VON TRUMP...

....seiner Meinung, erledigt sich bei ihm noch vor dem Frühstück, wenn es sein muss!
Gordon Kelz

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eleasar
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"Wir such nach jeder Quelle außerhalb Chinas", sagte er.

Der Mitarbeiter vom Verteidigungsministerium spricht kein gutes Deutsch...

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Gotti1958
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USA

Typisch für Amerika: das nächste Land in Afrika wird ausgebeutet, die Menschen dort haben keine Zukunft mehr und müssen wegziehen. Ein Großteil wird nach Europa wollen und die Probleme haben wir. Und die Amis lachen sich ins Fäustchen und schimpfen über unsere Flüchtlingspolitik. Ein netter "großer Bruder".

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georgXV
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bitte NICHT vergessen !!!

die allermeisten Lizenzen zum Abbau der "Seltenen Erden" und anderer wichtiger Rohstoffe in Afrika sind schon längst in CHINESISCHER Hand !!!
Wie überhaupt, China ist der größte Investor in Infrastruktur und und anderen Projekten in fast allen afrikanischen Ländern !!!
Da bleibt LEIDER NICHT mehr viel übrig für die Amis und uns Europäer !!!

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duerni
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wie schon erwähnt benutzt China die EU als Abstellterritorium für ....

. vertriebene Menschen. Das Thema "Flüchtlinge aus Afrika" gehört längst auf die Tagesordnung der UN. Die EU ist offensichtlich dazu nicht in der Lage inkl. Deutschland - das versteckt sich als Binnenland und lässt Länder wie Italien alleine. Die vielgelobte Frau Merkel holt sich dafür einen Ehrendoktor in Havard ab und hält dazu eine salbungsvolle Rede - in deutscher Sprache!
Europa und mit ihm Deutschland hat sich aus dem Club der "Global Player" verabschiedet

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