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165 Tote nach Damm-KatastropheBergbaukonzern wusst angeblich von Einsturzrisiko

Laut einem Bericht vom 3. Oktober 2018 wusste der brasilianische Bergbaukonzern Val, dass bei dem Damm im Bundesstaat Minas Gerais ein erhöhtes Einsturzrisiko bestand.

© AP
 

Der brasilianische Bergbaukonzern Vale wusste nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bereits Monate vor der Damm-Katastrophe an seiner Mine im Bundesstaat Minas Gerais, dass bei dem Bauwerk ein erhöhtes Einsturzrisiko bestand. Dies geht aus einem auf den 3. Oktober 2018 datierten internen Bericht hervor. Bei dem Dammbruch im Jänner waren mindestens 165 Menschen ums Leben gekommen.

Vale erklärte, der Bericht sei von Fachingenieuren erstellt worden, die strenge Verfahren befolgen müssten. Es sei aber kein Bericht bekannt, aus dem ein unmittelbar bevorstehendes Einsturzrisiko hervorgehe. "Im Gegenteil, einheimische und ausländische Spezialisten haben dem Damm alle Sicherheits- und Stabilitätszertifikate bescheinigt."

Die in den USA gehandelte Vale-Aktie weitete am Montag ihre Verluste aus. Sie gab um bis zu 2,6 Prozent auf 11,10 Dollar nach.

Brasilien: Trauer nach Schlammlawinen-Tragödie

Die Zahl der Toten nach einem Dammbruch in Brasilien dürfte noch steigen.

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Die Trauer ist groß.

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Immer noch werden Tote aus den Schlammmassen geborgen.

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Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist gering.

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Auf der Suche nach den Verantwortlichen des Unglücks nahm die Polizei zwei Mitarbeiter des Münchner Unternehmens TÜV Süd fest.

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Zudem nahm die Polizei drei Mitarbeiter der Betreiberfirma Vale fest

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Bereits im Jahr 2015 gab es im Bundesstaat Minas Gerais ein ähnliches Unglück. Bei der "Tragödie von Mariana" kam es in einem Eisenerzbergwerk zu einem Dammbruch an einem Rückhaltebecken.

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Vale kündigte nach der neuen Katastrophe weitreichende Konsequenzen an.

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In Rio de Janeiro erinnerten Demonstranten mit einer Kunstperformance an die Opfer des Unglücks und erhoben schwere Vorwürfe gegen Vale.

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Rotbraun beschmierte Menschen legten sich vor das Hauptquartier des Bergbaukonzerns im Stadtteil Botafogo und hinterließen ihre Handabdrücke an einer Glaswand.

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Eine schwarz verhüllte Frau trat als Tod auf, weitere Demonstranten enthüllten Plakate und beschrieben die Wände mit Slogans wie "Es war kein Unfall, es war ein Verbrechen", "Mörder" und "Gerechtigkeit für Brumadinho".

 

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Brasilien: Tod und Zerstörung nach Schlammlawine

Dutzende Tote, Hunderte Vermisste. Nach dem Dammbruch an einer Erzmine in Brasilien suchen Helfer noch immer nach Überlebenden.

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Die Hoffnung sei allerdings nicht sehr groß, so der Gouverneur des Bundesstaates Minas Gerais Romeu Zema.

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Der Schlamm hatte eine rot-braune Schneise in das satte Grün geschlagen und alles unter sich begraben.

 

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Hubschrauber kreisten über den Schlammmassen und suchten nach Überlebenden.

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Das Ausmaß der Katastrophe wird erst nach und nach sichtbar.

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Rund zwölf Millionen Kubikmeter Schlamm haben sich über die Anlage und die nahe liegenden Siedlungen gewälzt.

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