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Küblböcks TodFreund: ''Daniel stieg mitten im Winter auf rutschiges Dach''

Ein langjähriger Freund berichtet von Küblböcks Suche nach dem Kick - und von einer waghalsigen Aktion des Sängers vor drei Jahren.

© APA/EPA
 

Der frühere DSDS-Star Daniel Küblböck, der im Meer vor Kanada vermisst wird, bleibt weiterhin spurlos verschwunden. Die Küstenwache stellt die Suche ein, doch die Suche nach den Gründen  für seinen angeblichen Sprung ins Meer geht weiter. Ein Freund von ihm erzählt nun von Küblböcks Suche nach immer stärkeren Kicks und von einer gewagt-gefährlichen Aktion des Sängers 2015, berichtet "Focus".

So soll Küblböck in einem Hotel in München, wo er oft übernachtete, im Winter aufs eisige und daher sehr rutschige Dach gestiegen sein. Springen wollte er angeblich aber nicht.

Über Bord gegangen: Küblböcks Leben im TV

Die intensive Suche nach dem in den Atlantik gestürzten Popsänger Daniel Kaiser-Küblböck ist nach gut einem Tag eingestellt worden. Ein absichtlicher Sprung wird vermutet.

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Kaiser-Küblböck, geboren im niederbayerischen Hutthurm in der Nähe von Passau, wurde im März 2003 Dritter bei DSDS - hinter Alexander Klaws und Juliette Schoppmann. Nicht zuletzt wegen seiner aufgeweckten und aufgekratzten Art bekam er damals viel Medienaufmerksamkeit.

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Anfang 2004 war er dann auch in der ersten Staffel des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" einer der Teilnehmer. Damals wurde er in fünf von zwölf Ekel-Prüfungen geschickt und musste beispielsweise den sogenannten Kakerlakensarg überbestehen. Sieger wurde damals Costa Cordalis.

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In den nächsten Jahren folgten weitere TV-Auftritte, etwa 2005 bei "Big Brother" oder 2015 bei "Let's Dance", sowie etliche - mehr oder weniger erfolgreiche - Plattenaufnahmen und Tourneen.

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Selbst ungeplante Zwischenfälle steigerten seinen Ruf als bizarre Gestalt mit Unterhaltungswert. In die Schlagzeilen geriet Küblböck etwa, als er 2004 am Steuer eines Autos einem Lastwagen die Vorfahrt nahm und dabei schwer verletzt wurde.

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In den Fokus der Öffentlichkeit geriet der Sänger auch 2011, als er von einer Millionärin adoptiert wurde und fortan Kaiser-Küblböck hieß, oder 2013 nach dem Tod seines älteren Bruders Michael, zu dem er nach eigener Darstellung jahrelang keinen Kontakt mehr hatte.

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In den vergangenen Jahren wurde es ruhig um Daniel Kaiser-Küblböck, der zuletzt in Berlin und Palma de Mallorca lebte. Versuche, sich für den European Song Contest (ESC) zu qualifizieren, scheiterten.

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Dennoch verfolgte er beharrlich eine künstlerische Karriere - mit weiteren Konzerten und Albumveröffentlichungen, aber auch mit einer Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin.

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Die beiden hätten viele Partynächte zusammen gefeiert. Nach zu viel Alkohol soll Küblböck oft schwierig und aggressiv geworden sein. Manchmal habe er bis zu drei Flaschen Champagner und dazu noch weitere Drinks getrunken. Er sei ausgerastet, wenn er sich falsch verstanden fühlte, er sei ein sehr emotionaler Mensch gewesen. Kritik konnte er schwer einstecken.

Auch Küblböcks Ex-Freund hat sich gegenüber "t-online.de" über Küblböcks Verschwinden geäußert. Ihm zufolge wollte er sich nicht umbringen.

Dessen ist sich auch Ex-"DSDS"-Moderator Carsten Spengemann sicher. Er glaube, dass Küblböck ausgerutscht und über Bord gegangen sei, sagte er gegenüber "t-online". Küblböck sei für ihn jemand gewesen, der "sein Herz auf der Zunge trug und immer ein offenes Ohr für andere Menschen hatte", so Spengemann weiter. Er habe zuletzt bei allem, "was er gemacht hat, vollen Einsatz und Herzblut gezeigt".

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