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Wieder aufgetauchtVerlorene Ringe: Warum Sie Karotten anpflanzen sollten

Ihren für immer verloren geglaubten Verlobungsring hat eine Kanadierin auf äußerst ungewöhnliche Weise zurückbekommen: umwachsen von einer Karotte aus dem eigenen Garten. Und das kommt häufiger vor, als man denkt.

© Stefan Körber - Fotolia
 

Ihren für immer verloren geglaubten Verlobungsring hat eine Kanadierin auf äußerst ungewöhnliche Weise zurückbekommen: umwachsen von einer Karotte aus dem eigenen Garten. Im Jahr 2004 hatte die heute 84-jährige Mary Grams bei Gartenarbeiten auf der Farm in der Provinz Alberta ihren Ring verloren. Trotz verzweifelter Suche blieb der Ring verschwunden.

Bis zur vergangenen Woche, wie kanadische Medien berichteten: Mary Grams Schwiegertochter erntete auf dem Bauernhof der Familie eine Karotte, in die der Ring eingewachsen war.

"Ich habe ihn sofort wieder erkannt", sagte Grams. Sie hatte den Ring 1951 von ihrem Verlobten bekommen. Ihrem vor fünf Jahren verstorbenen Mann habe sie nie erzählt, dass sie den Ring verloren hatte und ihn heimlich ersetzt. "Ich dachte, er schimpft mit mir." Sie werde nun ihren Verlobungsring wieder tragen, sagte Grams. "Er passt immer noch."

Karotte brachte Ehering wieder

Auf wundersame Art und Weise hat ein Mann in der Eifel seinen verlorenen Ehering gefunden. Vor drei Jahren hatte der heute 82-Jährige den Ring verloren, als er Gemüse auf seinem Acker hinter dem Haus aussäte, erzählte eine Tochter am Montag. Drei Jahre später fand der Mann in diesem Herbst bei der Ernte den Ring wieder: Er steckte an einer Karotte fest, die er in diesem Frühjahr ausgesät hatte.

Wunder auch in Schweden

Und auch einer Schwedin brachte eine Karotte in ihrem eigenen Garten ihren vor 16 Jahren verlorenen Ehering wieder. Lena Paahlsson habe den Weißgoldring seit 1995 vermisst, als sie ihn in ihrer Küche zum Backen abgelegt habe, berichtete die Zeitung "Dagens Nyheter" am Samstag. Ihre Familie habe darauf überall vergeblich nach dem Stück gesucht und dabei sogar die Bodenbretter in dem Bauernhaus in Nordschweden aufgestemmt. Im vergangenen Oktober erlebte Paahlsson dann eine Riesenüberraschung: Beim Ernten von Gemüse im Garten fand sie den Ring auf einer Karotte steckend.

Die Familie glaubt, dass der Ring 1995 versehentlich zwischen Kartoffelabfälle geraten war, die dann auf den Misthaufen landeten oder als Futter für die Schafe dienten. Denn sowohl Kompost als auch Schafdung wird von der Familie zur Düngung des Gemüsegartens verwendet. Allerdings passt der Ring nach den vielen Jahren Paahlsson nicht mehr. Sie will ihn daher weiter machen lassen. "Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, jetzt habe ich den Ring wiedergefunden und ich will ihn benutzten können", sagte sie der Zeitung.

Ring in 400 Tonnen Sand gefunden

Ähnlich spektakulär tauchen auch hierzulande erst kürzlich Liebesringe wieder auf. Auf der Grazer Beachvolleyball-Anlage Mur Beach fand anfang Juni ein Spieler in 400 Tonnen Sand den Ehering eines Spielers wieder, der sich laut Gravur am 8. August 2015 mit einer gewissen Eva verheiratet hatte. Ein Facebook-Aufruf war rasch erfolgreich. Eine Stunde nach dem Posting meldete sich der Besitzer.

Und auch der Kärnter Hans Messner bekam nach elf Jahren im Juli seinen Ring wieder zurück. Er hatte ihn im Oktober 2006 bei einer Klettertour in Döbriach verloren, nachdem er ihn zum Schutz vor Kratzern abgenommen und in die Hosentasche gesteckt hatte. Wanderer hatten ihn gefunden und er fand daraufhin den Weg zu seinem Besitzer zurück.

 

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