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Phlegräische Felder

Der Supervulkan erwacht und bedroht ganz Europa

Unter der Erde Süditaliens rumort es: Die Phlegräischen Felder bei Neapel zeigen beunruhigend hohe Aktivität. Immer wieder hebt und senkt sich die Erde in der Region, Forscher sind beunruhigt. Die Warnstufe wurde angehoben.

Teile der Phlegräischen Felder mit dem Vesuv in der Mitte. © NASA
 

Der Vesuv ist weltbekannt und ein beliebtes Ziel für Touristen, die umgebenden Phlegräischen Felder sind hingegen vielerorts unbekannt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Supervulkan - einen Vulkan, der so groß ist, dass man ihn nicht als einen solchen erkennen kann. Er erstreckt sich über mehrere Kilometer und es dauert Jahrtausende bis so viel Druck entsteht, dass er ausbricht. Allerdings: Wenn er ausbricht, bleibt in einem Umkreis von hunderten Kilometern nichts stehen. Allein in der unmittelbaren Umgebung des Supervulkans wohnen 1,5 Millionen Menschen. Als er das letzte Mal vor 39.000 Jahren ausbrach, bildete sich ein 12 Kilometer großer Krater. Damals soll das ausgestoßene Material bis nach Russland geraten sein.

Italienische Geologen sprechen in Bezug auf die Phlegräischen Felder vom "gefährlichsten Vulkangebiet der Welt".  Nicht nur der Süden Italiens wäre bei einem Ausbruch betroffen: Eine große Eruption würde große Teile Europas unter einer dicken Ascheschicht begraben. Wahrscheinlicher sind kleinere Ausbrüche, so wie jener im 16. Jahrhundert, der acht Tage lang dauerte und angeblich 24 Menschen das Leben kostete.

Die Phlegräischen Felder sind einer von zwölf Supervulkanen weltweit. Es riecht nach Schwefel, heiße Dampffontänen dringen aus dem Erdinneren an die Oberfläche. Forscher haben eine erhöhte Eruptionsgefahr festgestellt, die Erde hebe und senke sich kontinuierlich. Auch hat sich in letzter Zeit immer mehr Kohlendioxid und Schwefeldioxid in die heißen Quellen gemischt und die Wassertemperatur hat sich erhöht. Vieles deutet daraufhin, dass Veränderungen im Vulkan vor sich gehen. Die Warnstufe wurde auf "Wachsamkeit" erhöht. Kritiker bemängeln, dass die Bevölkerung nicht ausreichend auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet ist.

Vesuv im Schlummerzustand

Der 1300 Meter hohe Vesuv ist im Jahr 1944 das letzte Mal ausgebrochen. Damals floss elf Tage lang Lava aus dem Vulkan. 26 Personen kamen ums Leben, 12.000 Menschen wurden obdachlos. Seitdem befindet sich der Vulkan in einer Art Schlummerzustand. Der Vesuv ist der meist beobachtete Vulkan der Welt. Jede Vibration wird registriert, die Gasemissionen werden kontrolliert und ständig von einem Satelliten überwacht.

Die letzte explosive Eruption des 1.300 Meter hohen Vulkans ereignete sich im Jahr 1631 und hatten den Tod von 4.000 Menschen zur Folge. Ein Ausbruch wie jener, der Pompeji zerstörte, würde heute zwischen zwei und fünf Millionen Menschen gefährden, warnten Experten. Die Region rund um Neapel ist eine der am dichtesten besiedelten in Europa.

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Danke für Ihr Verständnis.

bimsi1
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Egal, wo man auf der Welt hinsieht:

Es mehren sich die die apokalyptischen Anzeichen überall auf der Erde. Einfach lesen, was Jesus gesagt hat, wie es vor seiner Wiederkunft auf der Erde zugehen wird.

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hermannsteinacher
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Die Gefahren, welche im Yellowstone-Park feuerbergisch lauern,

übertreffen die der Phlegräischen Felder bei weitem.

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Irgendeiner
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Übrigens ich finde interessant,daß bei einem realistischen Szenario

bei dem eigentlich mehr das wann als das was fraglich ist und woma durchaus geologische Daten über die potentiellen Auswirkungen haben,kein Mensch die Frage stellt wie es für die die den Planeten nachher noch mit Füßen treten versorgungstechnisch auf die nächsten Jahre aussehen würde.Denn naja,wenn man in einem Gebiet dann auf zumindest einige Jahre erntemäßig flach ist und die Nachbarn ebenso am Boden liegen stellt sich unter anderem die Frage nach dem Mampfen.Man kann sich natürlich drauf verlassen,daß dann die restliche Welt,die weniger abkriegt schon offenherzig zu Hilfe eilen wird,wie ihr ja bei Syrern oder in Somalia auch,nicht war? Nur wird bei uns dann nichts nennenswertes zu holen sein und vielleicht sind das dann auch so kleine Genies und schließen einfach die Routen,man lacht.Ja,müßt man halt vorher überlegen was zu tun sei,geht ja nicht um Filet,geht um das Schälchen Reis täglich,der läßt sich unbegrenzt lagern,würd weniger kosten als ein Dörflersche Umfahrung.Aber ist natürlich Spinnerei,denn solange was nicht da ist ists nicht Realität und hinterher reitet bekanntlich die Urschel.

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4t8aoo3w58iyz0egtesykhxuxnhgt5ti
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Da machen Sie sich

einmal keine Sorgen irgendeiner. Hab jahrelang dort unten gelebt. Jeder 2te ist dort schwer übergewichtig!!

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Irgendeiner
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Addendum:Zwei sind schon Hungerkünstler,

sowohl vom Metabolismus her wie intellektuell.Müßma aber auch nicht von so grauslichen Dingen reden,denn ich selbst verlaß mich ohnehin nicht darauf,daß wer mitdenkt,geht ja dann nur um Menschenleben,was solls,nicht?

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KarlKapper
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Vielleicht schon morgen ohne Kummer und Sorgen...

Wenn im Frühjahr speit der Vesuv,
so gewaltig wie Gott ihn schuf;
legt sich bis zum Sommer die Asche
auf Dich und die Scheine in deiner Tasche.

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hermannsteinacher
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Spei'n Vesus und Ätna Feuer

ist's selbst der Mafia nicht geheuer.
Amici scite, hahaha,
Tempus sanat omnia.

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hermannsteinacher
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Gar lange schon illuminiert der Feuerberg Stromboli quasi als nächtlicher Leuchturm die Gegend,

seit dem vorigen Jahrhundert auch als Fremdenverkehrswerbung.

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hermannsteinacher
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Ischia ist übrigens empfehlenswerter, da vulkanismus-warmwasser-begünstigt,

als Capri (wenn auch dort KH Grassers Schwiegermutter ein "Schrebergartelhäusel" haben soll).

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Holzfeind
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"Danke" für die Panikmache

Ich habe eine Bitte: ein bisschen genauere Fakten und ein bisschen weniger Panikmache wäre mir lieb. Die Schlagzeile suggeriert eine reale Bedrohung von apokalyptischem Ausmaß. Wer genau gelesen hat, erfährt dann aber, dass ein großer Ausbruch mit Aschedecke über ganz Europa von den Wissenschaftlern für nicht wahrscheinlich gehalten wird und der letzte vor 39000 Jahren war. Ein kleinerer Ausbruch wie 1538 wäre zwar eine Katastrophe für die Region, aber nicht für ganz Europa. Der Boden der Phlegräischen Felder hebt sich schubweise seit 1950, das ist also nichts Neues und ist KEIN Indiz für einen kurz bevorstehenden Ausbruch. Auch dass es sich hier um eines der 12 gefährlichsten Vulkangebiete der Welt handelt und ein Auspruch jederzeit ganz ohne oder mit geringer Vorwarnung passieren kann, ist bekannt. Gott sei Dank hat der Mensch die Fähigkeit, solche Dinge aus seinem Alltag zu verdrängen, er würde sich sonst zu Tode fürchten.
Interessant wäre für mich, was bezüglich der Anreicherung mit SO2 und CO2 mit "in letzter Zeit" gemeint ist, in den letzten Tagen, Monaten, Jahren? Auf jeden Fall ist begrüßenswert, dass die Behörden endlich aktiv werden und die Warnstufe erhöhen, das zeigt, dass sie Bewusstsein für die Gefahr entwickeln und hoffentlich für den Ernstfall, der heute oder in 100 oder in 10.000 Jahren eintreten kann, vorbereitet sind.

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Irgendeiner
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Was heißt da Panikmache,die Geologen

erhöhen die Warnstufe nicht weil ihnen fad ist,wir hatten in historischen Zeiten noch nie einen Ausbruch eines Supervulkans,bis auf Taupo und das war zu weit weg.Wär schön wenn es dabei bleibt,nur wissens,ein Atomkraftwerk konnte auch nie in die Höhe gehen,nicht wahr und es ist doch passiert,das hier kann und wird in die Luft fliegen,definitiv,wann wissma halt nicht genau.Und da will ich schon wissen wenn das Risiko steigt und mit dem Kopf im Sand kann man auch ersticken.

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daccmsquqkkgmjtrr6wu0m69ma1b8w64
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irgendeiner

Da muss ich Ihnen recht geben! 39 000 Jahre sind schon eine lange Zeit! Da ist ein Ausbruch schon eher anzunehmen. Aber die Hoffnung, dass es nicht so ist, sollte man nie aufgeben! Zum Spaß wurde die Vorwahnstufe bestimmt nicht erhöht!

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Kristianjarnig
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Naja. Auch die Geologen sind da auf unsicherem "Terrain" unterwegs.

WENN sie genau wissen würden wann etwas ausbricht könnte man sich alles sparen. Stattdessen ist es eben das was wir Menschen ein großes Trara veranstalten wenn wir was heutzutage nicht verstehen(was ja einiges ist, sei es Atomkraft, Krankheiten, insbesondere Krebs, Fusion, Vulkane, Meteore und so unglaublich viel mehr), wir erhöhen die Warnstufe, weil, falls was passiert MUSS heutzutage ja immer einer Schuld sein. D.h. die Herren(und natürlich Damen) sichern sich ab und erhöhen die Warnstufe.

Der Ausbruch aus dem 16. Jhdrt. klingt "erschreckend", also ganze 24 Menschen in einem so dicht besiedelten Gebiet wie die Gegend um Neapel, die hier Opfer wurden.

Jemand der sich um und an einem mehr oder weniger aktiven Vulkan ansiedelt muß wohl um die Gefahr wissen bzw. diese verdrängen(es gibt andere Wörter dafür). Zumindest heutzutage wo man um Aufklärung nicht verlegen ist.

Das man eine Vorwarnstufe nur erhöht weil ein Vulkanausbruch "überfällig" ist paßt in die heutige Zeit. Ich glaube darum ist genau dies auch geschehen. Ebenso ist ein Einschlag eines Meteors überfällig, wird Zeit die Helme aufzusetzen...Oder das das nächste AKW hochgeht, mal schauen wie es mit Bleiunterhosenbestand aussieht.

Das Problem ist schlicht - früher waren es die Götter die einen nicht mögen, heutzutage kann sich niemand damit abfinden das, wenn die Zeit gekommen ist, man einfach gehen muß und man so wie in der Vergangenheit keinerlei Chance hat dies zu überleben.

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hermannsteinacher
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Möge Dich die Artemis von Ephesos beschützen

und ihr göttlicher Zwillingsbruder Apollo sowie Göttervater Zeus!

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paulrandig
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Holzfeind

Das Problem ist halt, dass niemand weiß, wie sich Supervulkane verhalten, wenn sie sich auf einen Ausbruch vorbereiten.
Auch die besten Experten können nur von Bekanntem - und das sind wesentlich kleinere Ausbrüche, wie Mt. St. Helens, Krakatoa oder Pinatubo, die beobachtet wurden - auf Größeres schließen.
Versuchen wir zusammenzufassen, was wir wissen: Eine derzeit überdurchschnittlich unruhige Erde in Mittelitalien, eine stetige Hebung seit den 50er-Jahren oder länger, derzeit neu auch auffallende Änderungen im chemischen Haushalt. Das bedeutet durchaus etwas, wenn es um einen normalen Vulkan geht, es KANN aber auch etas Größeres bedeuten, das sich einfach über Jahrzehnte entwickelt und nicht wie bei anderen Vulkanen über Monate oder Jahre.
Wir wissen es nicht. Insofern würde ich zwar Ihre Forderung unterstützen, dass wir mehr Fakten und weniger Drama bekommen, das würde aber immer noch nichts daran ändern, dass niemand weiß, was die Fakten eigentlich bedeuten. Alles in allem wäre es aber auf jeden Fall eine gute Idee, würde Italien den Anlass nützen um einmal Pläne auszuarbeiten, wie es sie übrigens auch in Deutschland für die Eifelvulkane nicht gibt. Abwarten und zu hoffen, dass dann wenigstens Neapels Müllprobleme gelöst sind erscheint mir doch ein wenig naiv.

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Hohenwanger
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Erdbeben bringen Angst

Dass wir eine Welt haben, die das Nichtvorhergesehene
auch bringt, begnügen wir uns mit was und mit dem was uns gesagt wird.
Kein Mensch und auch keine Religion bringt Klarheit.

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Irgendeiner
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Ich pfeif auf Erdbeben,Flutwellen und

Vulkane,das ist weas anderes,kann mehr Klarheit bringen als sie sich vorstellen,naja,eine transzendente jedenfalls wenn man dran glaubt.

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hermannsteinacher
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Wende Dich an den Erderschütterer Gott Poseidon, den öbersten Meeresgott

und dessen Bruder Zeus!

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Planck
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Aber ein bissl klarer sollte es schon gehen, finden S' net?
Versuchen Sie mal, erst zu denken, dann zu schreiben, manchmal funktioniert der Trick *g*

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4t8aoo3w58iyz0egtesykhxuxnhgt5ti
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Und erst

wenn der Cubre viejo Berg auf La Palma, wenn der ins Meer rutscht (auch schon lang überfällig) gibts einen 500 m hohen Tsunami Richtung der Ostküste USA. Ja, wir sind nur Gast auf unsrer Kugel!"

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hermannsteinacher
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Falsch berechnet, wie der Eisenghalt des Spinats!

Cumbre vieja heißts dort auf La Palma übrigens richtig,
schöne Wanderung weiter nach Süden in Richtung der Feuerberge San Antonio und Teneguia.

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Kristianjarnig
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So ist es.

Und kein Wissenschaft kann was dagegen tun, wir schon gar nicht. Kurze Zeit bevor was passiert kann man warnen, da reicht in keinem Fall(Meteor,Atomkraft, Vulkan,...)aus um eine reale Überlebenschance zu haben sollte der schlimmste Fall eintreten.

Am ehesten kann man das (Über)leben mit Lotto vergleichen.

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4t8aoo3w58iyz0egtesykhxuxnhgt5ti
12
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Ja

der große Knall dort ist schon lange überfällig, genauso wie unterm Yellowstonepark.

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Irgendeiner
8
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Richtig,aber wir haben,auch wenns kleiner wird als

der genannte zu wenig Distanz.

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artjom85
5
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Ja,

wenn der Vulkan ausbricht, wird es duster um Graz und Klagenfurt, und das länger als ein paar Tage...

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Irgendeiner
4
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Ach,wenns nur

das wäre.....

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