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''Barbie-Vagina''

Dieser Trend überrascht sogar Plastische Chirurgen

Immer mehr Frauen legen sich unters Messer, um ihre Schamlippen korrigieren zu lassen. 2015 waren es weltweit mehr als 95.000.

© Fotolia
 

Glatter, kleiner, straffer: Das Schönheitsideal der Barbie-Welt ist jetzt auch im Intimbereich angekommen. Immer mehr Frauen legen sich nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische und Plastische Chirurgie Isaps unters Messer, um ihre Schamlippen korrigieren zu lassen. 2015 waren es weltweit mehr als 95.000.

Warnung vor Folgen

Der Trend überrascht sogar Plastische Chirurgen - und viele Mediziner warnen vor den Risiken einer solchen Operation. "Ich machte in den 1980er-Jahren meine Ausbildung, und wenn Sie mir das vorhergesagt hätten, hätte ich Sie für verrückt gehalten", sagt Isaps-Präsident Renato Saltz, Plastischer Chirurg im US-Bundesstaat Utah. Allein in den USA wurden 2015 fast 9.000 solcher Eingriffe vorgenommen - 16 Prozent mehr als im Vorjahr: Die sogenannte Labioplastik, bei der meist die inneren Schamlippen verkleinert werden, rangiert inzwischen auf Rang 19 der beliebtesten chirurgischen Eingriffe. Die "vaginale Verjüngung" - meist eine Straffung der Vagina - kommt auf mehr als 50.000 Eingriffe.

"Frauen machen sich inzwischen viel mehr Sorgen ums Aussehen ihrer Genitalien", sagt der New Yorker Schönheitschirurg Nolan Karp: Schuld sei das Internet: "Wie viele nackte Frauen hat eine Frau in ihrem Leben gesehen, bevor es das Internet gab? Nicht viele - wenn es um die Genitalien geht", sagt Karp. Heute hätten die Leute ein Bild davon "was schön ist, was normal ist, was gut aussieht, was nicht". Doch das vermeintliche Ideal entspreche keineswegs der Vielfalt weiblicher Genitalien.

Falsches Ideal

Dorothy Shaw ist pensionierte Gynäkologin und ehemalige Vorsitzende der kanadischen Gesellschaft der Geburtshelfer und Gynäkologen (SOGC). Sie kritisiert, das Idealbild einer Vagina gleiche der eines jungen Mädchens: "Sie hat keine Haare und ist sehr flach, man sieht also nur eine Art Schlitz." Doch die meisten Frauen sähen nun mal nicht aus "wie ein junges Mädchen".

Dennoch nehmen die fragwürdigen Operationen explosionsartig zu. Zwar gibt es tatsächlich Fälle, in denen eine Verkleinerung der inneren Schamlippen sinnvoll sein könnte, etwa bei Beschwerden oder Schmerzen. Doch etwa 40 Prozent der Frauen, die nach einer solchen OP fragten, würden Schmerzen nur vorschieben, sagt der Gynäkologe und Plastische Chirurg Nicolas Berreni: "Was sie tatsächlich wollen, ist der Barbie-Look. Bei der Barbie-Puppe sieht man die inneren Labien nicht."

Neben ethischen Bedenken führt Shaw die medizinischen Risiken an. "Es gibt Patientinnen mit chronischen Vulva-Schmerzen", sagt er. "Immer wenn man ein Stück Gewebe abtrennt, gibt es die Möglichkeit einer Blutung, Infektion und späterer Narbenbildung. Bei Narben besteht das Risiko, dass Nervenenden erfasst werden, was dann Schmerzen und Beschwerden verursacht."

Aufklärung wichtig

Vor allem Teenager müssten über den Unsinn solcher Operationen aufgeklärt werden, fordert Shaw: "Wir müssen vor allem junge Frauen aufklären, dass sich ihre Körper noch verändern, und dass sie sich selbst bleibende Schäden zufügen könnten." Die kanadische SOGC warnt, es gebe kaum Hinweise darauf, dass kosmetische Genitalchirurgie das sexuelle Empfinden oder Selbstbild verbessere. Gleichzeitig betont der Verband, solche Eingriffe dürften "nicht gegen Gesetze bezüglich weiblicher Genitalverstümmelung verstoßen".

Bei dieser extremen Form der Beschneidung werden - im Namen der Tradition - Klitoris und Schamlippen entfernt, was viele Staaten und Organisationen bekämpfen. Gleichzeitig nehmen die ähnlich riskanten Intim-Operationen zu - im Namen der Schönheit.

 

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Unglaublich, aus welchen Gründen auch immer Frauen an sich rumschnippeln lassen.

Ich hab mal eine Frau nach einer Brust-Vergrößerung gefragt, aus welchem Grund sie das machen ließ. Ihre Antwort: "Mein Mann mag gern, wenn er mehr in der Hand hat. Er hat sie mir zum 30. Geburtstag geschenkt."
Eigentlich ohne Worte...

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differentialrechnung
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Absurditätenkabinett

Genitalverstümmelung ist barbarisch und weit verbreitet. Wie steht's um "Schönheitschirurgie" am weiblichen Genitale? Ebenso barbarisch, noch nicht so weit verbreitet aber dafür totaler Schwachsinn.

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a666c0a0d2de3940a7893abccf586a78
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Save

the love Channel!!

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schadstoffarm
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auf Astra 19.2 East ?

mit Sendersuchlauf finde ich nichts.

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GordonKelz
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TREND......

.....während die einen Frauen sensationellerweise jetzt Fahrrad fahren dürfen, oder den Führerschein erwerben, viele tausende vor dem Krieg flüchten um zu überleben, haben
tausende, ganz andere " SORGEN ".....!!!?
Ziemlich SCHRÄG.... das ganze, finde ich...
Manche Männer sind aber um nichts besser, und legen sich um an Ihrem " besten " Stück herumzuschnetzeln, unters Messer....
" KRONK... anfoch... KRONK!!!
Gordon Kelz

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Ichweissetwas
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Wenn es die Frauen so wollen......,(?)

bei den Männern scheint wieder mal, alles perfekt zu sein.....

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