Im TestSo schlägt sich der VW Tiguan als Plug-in-Hybrid

Der Volkswagen Tiguan als Plug-in-Hybrid: Was das SUV tatsächlich verbraucht und wie weit man rein elektrisch kommt.

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Der VW Tiguan als Plug-in-Hybrid © OLIVER WOLF
 

Alle Plug-in-Hybride besitzen eine große Stärke: Sie können lokal elektrisch und emissionsfrei fahren, mit unterschiedlichen Reichweiten ab rund 50 Kilometer (Werksangaben) aufwärts. Eine Schwäche müssen alle Plug-in-Hybride aber genauso zugeben: Lädt man sie nicht, schleppt man viel Batteriegewicht mit sich herum. Und das bringt der Umwelt letztlich gar nichts – im Gegenteil.

Kommentare (5)
Carlo62
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Ein Hybrid sollte zumindest 80-100 km elektrische Reichweite haben

Dann wären wahrscheinlich 90% aller Fahrten der meisten PKW Nutzer abgedeckt und das Fahrzeug praxistauglich.

dathaler
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Und den Sprit lässt man dann…

…einmal im Jahr in der Werkstatt abpumpen. Weil er sonst „schlecht“ wird?

Wenn man mit dem Plug-In vermeiden kann, dass der Verbrenner bei sehr kurzen Fahrten schnell auf Betriebstemperatur geheizt wird (Abgaswerte), dann ist viel gewonnen. Und die Erkenntnis wäre dann auch da, dass es auch ein rein elektrisches Fahrzeug tut. Aus eigener Erfahrung eben. Weil man den Verbrenner nur zweimal im Jahr wirklich braucht.

Carlo62
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@dathaler

Wer mit der Reichweite von herkömmlichen BEV auskommt, braucht sowieso keinen Hybrid. Was soll also Ihr Kommentar?

dathaler
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Ein Verbrenner muss…

…laufend gestartet werden. Sonst macht das System nur Probleme. Wenn die Batterie zu groß wird, wird der Verbrenner über zu lange Zeit nicht mehr gestartet. Deshalb sollte die Batterie klein dimensioniert bleiben. Also 30-50km elektrische Reichweite.
Die Erfahrungen, die ich kenne in Bezug auf Hybride: Man holt sich die Nachteile beider Systeme ins Auto. Keine ordentliche elektrische Reichweite, aber dafür hohe Wartungskosten eines normalen Verbrenner. Aber die Werkstätten wird es freuen.

Carlo62
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@darhaler

Wo liegt das Problem? Die Software kann den Verbrenner ja regelmäßig starten. Außerdem nocheinmal: einen Hybrid mit mehr elektrischer Reichweite wird sich nur jemand kaufen, der sowieso auch mehr mit dem Verbrenner fährt, weil er weitere Strecken fährt. Alle anderen sind mit einem BEV besser beraten.