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Offroad durch MazedonienDie Reise zum Ende des Regenbogens mit dem Skoda Kodiaq Scout

Nein, man muss mit dem Skoda Kodiaq Scout nicht querfeldein durch Mazedonien fahren. Aber man kann.

Den Berg Malesevo teilen sich Bulgarien und Mazedonien. Mit dem Skoda Kodiaq Scout durchwandern wir seine Nationalparks © SKODA
 

Es gibt wahrlich schlechtere Orte auf der Welt, um festzuhängen, als den Nationalpark Galicica. Und festhängen, das tun wir hier alle - abwechselnd. Heftige Regenfälle haben unseren Pfad über Nacht in eine Schlammpiste verwandelt, unter der spitze Steine arglistig lauern. Im Minutentakt meldet eines der Teams an Bord der Kodiaq Scouts entweder den Untergang im roten Matsch oder einen platten Reifen. Gut, dass man im riesigen Laderaum des SUV auch locker übernachten könnte, wenn man die hinteren Sitze umklappt. Es ist dieser unabdingbare Hang zum Praktischen, der den Meister Petz aus Mladá Boleslav so sympathisch macht. Er ist für dich da, nicht für dein Image. Das macht ihn so sympathisch.

Ofroad-Tour: Skoda Kodiaq Scout

Es gibt wahrlich schlechtere Orte auf der Welt, um festzuhängen, als den Nationalpark Galicica. Und festhängen, das tun wir hier alle - abwechselnd. Heftige Regenfälle haben unseren Pfad über Nacht in eine Schlammpiste verwandelt, unter der spitze Steine arglistig lauern.

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Im Minutentakt meldet eines der Teams an Bord der Kodiaq Scouts entweder den Untergang im roten Matsch oder einen platten Reifen. Gut, dass man im riesigen Laderaum des SUV auch locker übernachten könnte, wenn man die hinteren Sitze umklappt.

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Der Lohn ist der ausgiebige Blick auf eine Landschaft, die heute unter Nebelschwaden verhangen den schottischen Highlands gleicht. Nur dass man über wilden Thymian wandelt und im Slalom durch die gelben Lichtschwerter der Königskerzen wedelt.

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Die Komfortstellung des adaptiven Fahrwerks lernen wir auf dem holprigen Geläuf schnell lieben, immerhin stecken uns nach der letzten Etappe rund 900 Kilometer in Knochen und Federbeinen.

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Endlich wieder festen Boden unter den Reifen, beraubt uns der Nebel zwar des Blicks auf den Ohrid-See, aber in diesen drei Tagen querfeldein durch Mazedonien haben wir so viel fast unwirklich Schönes gesehen.

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Die Nationalparks Pelister und Mavrovo, den Prespa-See, die Koneck-Berge und das Tikvestal. Alles hautnah, weil wegen der automobilen Steigeisen abseits befestigter Wege.

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Oder das verlassene Dorf Dunje, das einfach so daliegt, als hätten seine Bewohner erst gestern ihre Koffer gepackt.

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Näher waren wir allesamt auch noch nie an einem Regenbogen. Eine gefühlte Ewigkeit halten wir auf ihn und seinen blasseren Zwilling zu, als wir den Berg Malesevo überqueren. Die Farben leuchten so klar, als könnte man ihn angreifen. Am Ende des Regenbogens lag übrigens kein Topf voll Gold. Aber ein echtes Abenteuer.

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Der Diesel mit 190 PS ist ein souveräner Reisebegleiter und über jeden Zweifel erhaben. Es ist beachtlich, wie kommod das SUV selbst grobe Schläge pariert: Die Komfortstellung des adaptiven Fahrwerks lernen wir auf dem holprigen Geläuf schnell lieben, immerhin stecken uns nach der letzten Etappe rund 900 Kilometer in Knochen und Federbeinen.

Skoda Kodiaq Scout

Preise. Ab 42.000 Euro.
Motoren. Diesel: 2,0 TDI: Vierzylinder-Turbo, 1968 ccm, 150/190 PS, 5,4/5,7 l/100 km, 141/149 g CO2/km.
Maße. 4707/1882/1676 mm L/B/H, 720-2065 l Laderaum.

Aus dem warmen Cockpit mit WLAN-Hotspot mitten in der Wildnis zurück in den strömenden Regen: Das Serviceteam von Skoda arbeitet im Akkord, um den Konvoi wieder flottzumachen, trotzdem brauchen wir mehr als eine Stunde für nicht viel mehr als 100 Meter. Allrad hin, Allrad her. Der Lohn ist der ausgiebige Blick auf eine Landschaft, die heute unter Nebelschwaden verhangen den schottischen Highlands gleicht. Nur dass man über wilden Thymian wandelt und im Slalom durch die gelben Lichtschwerter der Königskerzen wedelt.

Modellpflege: Skoda Kodiaq

Die erste der beiden neuen Modellvarianten betont die sportliche Seite des Kodiaq. Als Sportline fährt der Tscheche mit schwarzem Kühlergrill, Dachreling, Außenspiegelgehäuse und Zierleisten um die dunkel getönten Seitenscheiben vor. Für den Sportline gibt es serienmäßig 19 Zoll große Leichtmetallräder in einem neuen speziellen Design. Optional sind auch Räder im 20-Zoll-Format erhältlich.

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Die Gestaltung des Innenraums basiert wie beim Scout auf der Ausstattungslinie „Ambition“. Zusätzlich gibt es im Sportline stärker konturierte Sitze mit Alcantara-Bezug und silberfarbenen Nähten, das Multifunktionslenkrad, das ebenso wie der Schalthebel mit Leder bezogen ist und die Pedale im Sportline-Design sowie die Darstellung von g-Kräften, den Turboladedruck, die aktuelle Motorleistung sowie die Öl- und Kühlmitteltemperatur auf dem Display.

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Oben drauf sind elektrisch verstellbare und einklappbare Außenspiegel mit Abblend- und Memoryfunktion sowie dem Boarding Spot (Leuchten in den Außenspiegeln, die auf den Boden strahlen), Innenspiegel mit Regensensor und Abblendfunktion, LED-Innenraumbeleuchtung in zehn Farben, Türdekoreinsätze in Alcantara und Teppich-Fußmatten mit silberfarbenen Nähten ab Werk eingebaut.

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Zur Serienausstattung zählt die Fahrprofilauswahl, optional ist für den Sportline die Fahrwerksregelung DCC erhältlich. Sie umfasst elektrisch geregelte Dämpfer, deren Charakteristik der Fahrer in den Modi Comfort, Normal und Sport einstellen kann.

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Als Antrieb stehen für den Scout und den Sportline ein Benzin- und zwei Dieselmotoren zur Auswahl: Zum einen der 1,4 TSI mit 150 PS und zum anderen der 2,0 TDI in den Leistungsstufen mit 150 und 190 PS. Der Allradantrieb ist bei jeder Variante mit von der Partie.

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Zu den Neuheiten bei den Fahrerassistenz-Systemen zählen hüben wie drüben die Assistenten zum Anhängerrangieren, Spurwechseln und Ausparken. Der proaktive Insassenschutz ist mit dem verbesserten Frontradar-Assistenten inklusive City-Notbrems-Assistent und der Fußgängererkennung vernetzt. Ebenfalls ein Novum für die Marke ist die Umgebungsansicht „Area View“.

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Das gibt es auch für den Kodiaq Scout, der den robusten Offroad-Charakter des SUV betont. Neben dem Unterfahrschutz ist er an den dunkel getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben erkennbar. Der Kühlergrill wird von einem silberfarbenen Rahmen eingefasst. Serienmäßig rollt der Scout mit speziell für diese Modellvariante kreierten 19-Zoll-Leichtmetallrädern an.

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Auch die Innenraumgestaltung ist auf den robusten Charakter zugeschnitten. Sie basiert auf der Ausstattungslinie „Ambition“, damit gibt es serienmäßig einen Offroad-Assistenten, ein Schlechtwege-Paket mit Unterboden-Steinschlagschutz sowie Parksensoren vorn und hinten.

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Im Innenraum zählen zum Lieferumfang ein Multifunktionslenkrad, eine LED-Beleuchtung in zehn Farben, der modulare Infotainment Baukasten mit acht Lautsprechern, mit Alcantara bezogene Sitze, Türverkleidungen im Alcantara-Dekor oder Pedale in Edelstahlausführung.

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Wie die Optik verspricht, steht der Scout auch abseits befestigter Straßen seinen Mann. Mit 194 mm Bodenfreiheit und dem Offroad-Modus kommt er selbst über größere Unebenheiten hinweg, sein Rampenwinkel beträgt 19,7 Grad, die Böschungswinkel vorn und hinten sind dank der kurzen Überhänge mit 22,0 und 23,1 Grad bemessen. Bei Bedarf werden zudem die Berganfahrhilfe und die Bergabfahrhilfe aktiv.

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Endlich wieder festen Boden unter den Reifen, beraubt uns der Nebel zwar des Blicks auf den Ohrid-See, aber in diesen drei Tagen querfeldein durch Mazedonien haben wir so viel fast unwirklich Schönes gesehen: das verlassene Dorf Dunje, die Nationalparks Pelister und Mavrovo, den Prespa-See, die Koneck-Berge und das Tikvestal. Alles hautnah, weil wegen der automobilen Steigeisen abseits befestigter Wege.

Näher waren wir allesamt auch noch nie an einem Regenbogen. Eine gefühlte Ewigkeit halten wir auf ihn und seinen blasseren Zwilling zu, als wir den Berg Malesevo überqueren. Die Farben leuchten so klar, als könnte man ihn angreifen. Am Ende des Regenbogens lag übrigens kein Topf voll Gold. Aber ein echtes Abenteuer.

Kommentare (2)

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scionescio
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2
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Sehr sinnvoll und umweltbewusst, mit einem stinkenden Zweitonner den Nationalpark umzupflügen ...

... das geht auch mit Wanderschuhen oder Mountainbike!

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paulrandig
0
2
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scionescio

Keine Zeit! Keine Zeit! Mit dem Auto geht es viel schneller, und die Zeit müssen wir einsparen, damit wir länger im Büro sitzen können um das Geld für die Raten des Autos zu verdienen.
Aber es ist eh nicht so dumm, dass es wenigstens ein paar Reporter getan haben um solche Artikel zu schreiben. Die meisten SUV lernen das Gelände ja eh nie kennen. Dafür können ihre Fahrer im städtischen Stau wunderbar entspannen, wenn sie daran denken, was denn mit dem Ding alles mehr möglich WÄRE als mit dem gebrauchten Polo vor ihnen (der dan übrigens schnell in eine Parklücke huscht, die für ihren Panzer eh nie in Frage käme).

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