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IM TESTEin Marathon der anderen Art mit dem Subaru Forester

Nach St. Moritz, 1000 Kilometer im Subaru Forester – ein Erfahrungsbericht.

Die Teststrecke war perfekt, die Bedingungen herausfordernd © SUBARU
 

Als Geländewagen unter den SUV wird der Subaru Forester angepriesen – genau das wollten wir mit einem besonderen Test prüfen. Rund 1000 Kilometer Fahrtstrecke, 42 Kilometer Engadiner Ski-Marathon und zwischendrin jedes Terrain, jede Menge Berge und natürlich auch die Autobahn.

Die grundsätzliche Auslegung entspricht seinem Misch-Credo: Im Erscheinungsbild und auf den ersten Blick ist der Forester den urbanen Mainstream-SUVs weniger nahe als anderen Fahrzeugkonzepten.
Öffnet man die Türen, zeigt sich sein ganz großes Plus: richtig viel Platz. Auch mit knapp zwei Meter Körpergröße bleibt einem mehr als genug Bewegungsfreiheit, vorne wie hinten. Gleichzeitig ist das unaufgeregte Cockpit immer gut in Sicht. Drei Personen können inklusive umfangreicher Ski-Ausrüstung bequem auch auf lange Fahrt gehen. Der Kofferraum: toller Platzhalter (505 Liter!).

Subaru Forester

Preis: ab 31.740 Euro für die 150-PS-Version mit 6-Gang-Getriebe; mit Automatik ab 33.240 Euro. Diesel (147 PS) ab 33.740 Euro; 240-PS-Benziner ab 49.840 Euro.
Motor: Vierzylinder-Boxermotor; 150 PS bei 6200 U/min; max. Drehmoment 198 Nm bei 4200 U/min.
Getriebe/Antrieb: Stufenloses  Automatikgetriebe, Allrad.
Fahrleistungen/Verbrauch: 8,1/5,5/6,5 Benzin auf 100 km Stadt/Land/Mix; Testverbrauch (mit Gepäck, schwierigen Fahrbedingungen etc.) knapp unter acht Liter auf 100 Kilometer.

Auf den ersten Kilometern erfährt man gleich die volle Wucht der Sicherheitssysteme: Spurhalteassistent, Abstandsmesser, Tempomat, Einparkhilfe, Rückfahr- und sogar eine spezielle Einparkkamera sind an Bord. Dass die Japaner mit dem Vierradantrieb per Du sind, haben sie lange genug in der Rallye-WM gezeigt. Im Forester spürt man das ganze Know-how an der Souveränität, wie er mit jedem noch so glatten Terrain umgeht – beeindruckend.

Subaru verspricht und hält auf losem Untergrund bis 40 km/h eine gleichmäßige Traktion aller vier Räder – in Kombination mit Bergan- und abfahrhilfe ein großes Plus. Kein Wunder, dass mit steigender Seehöhe die Anzahl an Subarus auf der Straße gefühlt zunimmt. Moderat für Größe, permanenten Allrad und 150 PS gibt sich der Forester an der Zapfsäule: Knapp unter acht Liter Benzin auf 100 Kilometer schluckte er im Schnitt im Mix aus Autobahn, Land- und Bergstraßen.

Eines der wenigen Mankos: Das stufenlose Automatikgetriebe lässt sich beim Durchdrücken des Gaspedals sehr lange Zeit – in hohen Drehzahlbereichen fehlt beim lauten Aufheulen vielleicht ein wenig der Biss. Der sogenannte Gummibandeffekt macht sich bemerkbar. Mit der Sechs-Gang-Halbautomatik mit den Wippen am Lenkrad kann dem aber entgegengewirkt werden.

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