Neue MobilitätSoll ich mir überhaupt noch ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen?

Steht der Verbrenner tatsächlich schon vor dem Aus? Hat das E-Auto gewonnen? Diese Fragen werden wie Glaubenskämpfe aufgeladen. Zeit für eine entkrampfte Einordnung mit dem AVL-Experten Jens Poggenburg, der neue Perspektiven in die Diskussion bringt. Und für Technologieoffenheit plädiert.

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Die Verunsicherung unter potenziellen Autokäufern ist greifbar. Das Aus des Verbrennungsmotors noch im Laufe dieses Jahrzehnts, drohende Fahrverbote für Verbrenner-Fahrzeuge in Städten, Technologiewandel – die Schlagzeilen hören gar nicht auf. Soll man sich überhaupt noch ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen?

Kommentare (50)
schlauer77
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E Mobilität

Also E Fuel, H2 und Batterieauto, vielleicht kommt da noch mehr.
100 kwh, 35kwh, 18kwh für 100km bei kleinen KFZ.
Jetzt muß der Strom ohne Co2 und ohne Atomkraft erzeugt werden!
ein VW ID3 Verbraucht übrigends über 19 kwh!
Da E-Fuels für die Speicherung somit ausfallen bleibts beim H2 fürn Winter!
E-Fules für Flugzeuge... Gewicht.. und für spezielle Anwendungen, H2 fürs Familienauto und LKW .. weil viel leichter ... Batterie für KleinKFZ denn die eigenen 85kg mit vielen Tonnen durch die Gegend zu fahren ist nicht Umweltfreundlich.

Ich tippe auf 2% 15% 33% und Rest herkommlich bis 2035

lupinoklu
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Alternativen gibt es genug - und das sind nicht E - Autos

Die Einzigen die davon profitieren, sind die Konzerne, die E - Autos anbieten. Hat schon einer gerechnet, wie lange man ein E - Auto fahren muss, bis er einen sogenannten Stinker mit seiner Umweltbelastung unterbietet? Und damit ist nicht nur der momentane 0 Ausstoß an Abgasen gemeint. Wieviel Liter Wasser braucht man für die Lithium Batterien eines E - Autos? Wenn man das erhoben hat, möge man gegen Benziner und Dieselautos Argumente einbringen!

Am Rande einer Möchtegerngroßstadt lebend, erledige ich die kleineren Einkäufe mit dem E- Bike - schlimmstenfalls mit Hundeanhänger für größer Sachen. Zumindest solange kein Schnee auf der Straße liegt. In den Geschäfte aussterbenden Innenstädten bist du mit dem E - Bike oder Bike sowieso schneller. Nicht verfolgt von Parkplatzsnipern und gestoppt von roten Ampeln.
Sperrige Sachen kann man noch immer außerhalb der morbiden City mit dem Auto abholen oder bei Amazon und ähnlichen Anbietern bestellen.
Und gesünder ist ein kleiner Radausflug, vorbei an leerstehenden Geschäftsruinen allemal als die Parkplatzsuche im voll klimatisierten Auto!!!

Xervus
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Abhängig von den Voraussetzungen…

… zwischen 50.000 und 150.000 km. Eine Google Suche hat gereicht.

Elli123
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E-Auto

Ich werde umsteigen. Für den Notfall habe ich immer ein paar Batterien eingesteckt.

drusty
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Elektromobilität und Anhängelasten

Bei den derzeit angebotenen Elektrofahrzeugen sind die Anhängelasten so gering, daß der Transport von Wohnwagen, Booten etc. praktisch nicht mehr möglich ist. Lösungsansätze sehe ich derzeit auch keine.

altbayer
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Anhänger.....

Am Anhänger muss das Dieselaggregat transportiert werden, falls dem Auto der Strom ausgeht.....

Pablo63
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Lösung: Für die Urlaubsfahrt ein geeignetes Zugfahrzeug mieten.

Den Rest des Jahres BEV genießen.

Pablo63
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Ich habe mir schon oft überlegt auf ein Auto mit Verbrennungsmotor umzusteigen.

Ich finde die Herausforderung komplizierter Technik, das Zischen und Fauchen und Zittern und Poltern und die hohen Temperaturen faszinierend. Es soll angeblich sogar ein "Getriebe?" geben. Die Umgewöhnung von langweiligen, leisen und zuverlässigen Elektroauto würde mir allerdings nicht so leicht fallen. Meine "bessere Hälfte" weigert sich jedenfalls standhaft und kann sich überhaupt nicht vorstellen mit giftigen, leicht entzündlichen Flüssigkeiten zu hantieren die unter fragwürdigen sozialen und ökologischen Bedingungen gewonnen werden und oft zu Kriegen führen.

Liezen
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Das hat

wahrscheinlich kaum wer verstanden :)deshalb die Rotstrichler

melahide
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Was ich

an diesen "Glaubenskriegen" "lustig" finde ist ja. In Österreich wissen die Gegner, dass der Strom für E-Autos aus Kohlekraftwerken gewonnen wird. Jene für E-Fuels und Wasserstoff kommt komischerweise immer aus erneuerbarer Energie. Obwohl man hier den gleichen Strommix verwendet... gut sei es drum. Würde man bei überall so weit gehen, und sich ein paar Gedanken darüber machen, wo etwas herkommt und wie etwas produziert wird, dann würden viele wohl nicht einfach bei Amazon auf "in den Warenkorb, kaufen" klicken. Und zur Mobilität sag ich es gerne immer wieder: JEDE Form der Mobilität ist grundsätzlich schädlich und ein Eingriff ihn die Natur. Wer so umweltfreundlich wie möglich unterwegs sein möchte, der muss zu Fuss gehen. Aber ACHTUNG.: Die Schuhe könnten aus China importiert sein. Was für einen Strommix verwenden die dann in der Fabrik? Wie wurden sie hertransportiert? Sind die Materialen umweltverträglich? ... fragen wir uns das? Nö, warum auch. Wir fahren ja auch mit Verbrennungsmotoren und Erdöl durch die Gegend ...

umo10
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Ich denke man muss die Frächter mit ins Boot holen

Ein 1000 PS Gigaliner stinkt weit schlimmer als ein 1,2 Liter Polo. Um den durchgehenden LKW-Verkehr von Venedig bis Rotterdam zu reduzieren (im Moment werden eher noch mehr Asfinag-LKW-Parkplätze gebraucht), muss viel mehr getan werden! Es braucht eine Umleitung auf die Schiene. Jeder Bahnhof benötigt eine Verladerampe und das Schienennetz muss ausgebaut werden. Das ist eindeutig der größte Hebel in der Verkehrspolitik.

sakh2000
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Ich werde mir sicher Auto mit alternativem Antrieb

zulegen. Ob das allerdings ein reines Elektroauto sein wird und in welchem zeitlichem Abstand von heute an gerechnet, das ist noch nicht in Stein gemeißelt. Für all jene, die glauben mit dem Elektroauto so günstig unterwegs zu sein: Wenn erst genügend Nicht-Verbrenner im Umlauf sind, dann werden die Privilegien für diese Autos raschest aufgehoben - keine Befreiung von der KFZ-Steuer mehr, Erhöhung des viel zu günstigen Strompreises, Aufhebung von Bevorzugungen im Straßenverkehr - und, und und ...

umo10
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Unsere Generation wird die letzte sein,

Die noch ein Arktis Eis sehen wird

peso
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umo10

Genau das haben sich alle 40.000 Jahre die Lebewesen auf dieser Erde auch gedacht. Und 40.000 Jahre später haben sie sich komischerweise genau das Gegenteil - "scheibe, jetzt werden wir nie mehr grüne Pflanzen und keine Wälder mehr sehen" - gedacht. Dazwischen gab/gibt es auch immer kleinere Phasen von Kalt/Warm und auch da haben alle die Auslöschung des Menschen (unabhängig der daraus entstandenen Kälte und Hungersnöte) hinausgeschrien, das letzte mal 1300 - 1900. Aber jedes mal haben sie sich letztendlich geirrt und daher den Begriff KLIMAWANDEL eingeführt.
Was ich Ihnen aber mit "Sicherheit" sagen kann, die Sonne ist spätestens in 8 Mrd. Jahren ein roter Riese und die Erde daher in ca. 3 Mrd. Jahren bereits unbewohnbar. Dann sollten Sie jammern ......wenn Sie keinen Platz im Raumschiff finden :-)

petera
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Der Unterschied ist halt dass der Klimawandel

früher über hunderte, tausende oder mehr Jahre stattgefunden hat (ausser es ist ein Meteorid in die Erde gekracht oder große Vulkane sind ausgebrochen). Dieses Mal geht es viel schneller und ein Ende ist nicht in Sicht in der sich die Natur erholen kann.

Schlussendlich wird es der Erde wurscht sein, die hat schon andere Ereignisse überstanden. Den Lebewesen (uns eingeschlossen) darauf jedoch nicht.

MG1977
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Die E Autos

werden so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind

petera
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Das glaube ich nicht

Eher werden die Verbrenner schneller verschwinden als hier im Forum gedacht.

Die Gründe sind einfach. Politisch und auch gesellschaftlich wird der Wandel gewollt.

Horstreinhard
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Ich glaube nicht,

dass der Wandel gesellschaftlich gewollt ist. Das ist nur die Sichtweise einer links-grünen Bobo-Schicht, die sich Alternativen leisten können.

petera
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Doch, viele wissen es nur noch nicht.

Due Naturkatastrophen werden jährlich stärker werden und in der Anzahl zunehmen.

Dann wird es auch der letzte Ignorant verstehen.

Xervus
22
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Nur Ewiggestrige…

… wollen keinen Wandel.

Toyota11000
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sehr

richtig

peso
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Selbstverständlich

denn warum sollte Otto-Normalverbraucher darauf verzichten, wenn er sich Woche für Woche das lustige Kreisfahren ansehen kann, wo die Autos aus reinem Spaß 40 Liter auf 100 km verbrauchen und von den Medien auch noch hochgelobt werden.

steirischemitzi
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Leistbar...

Solange ein vernünftiges E-Auto nicht ansatzweise leistbar ist, sollten wir darüber gar nicht nachdenken!! Abgesehen davon sei ja die tatsächliche umweltfreundlichkeit auch dahingestellt.

melahide
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Das sind dann

wieder die benannten Glaubenskriege. "Ich glaube, die tatsächliche Umweltfreundlichkeit kann man mal wo hinstellen". E-Autos sind auch nicht umweltfreundlich. Sie sind weniger Umweltschädlich als alles was es sonst gibt ...

petera
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Leistbar ist relativ,

da viele mehr fürs Auto ausgeben als vernünftig oder leistbar wäre. Ich habe mir eine gebrauchten um €10.000 gekauft, der ca. 160km weit kommt und für mich für 99% der Strecken reicht.

Bzgl. Umweltschutz kann man mit "kleineren" Akkus nur gewinnen. Keine lokale Emissionen, tanken kann ich zuhause mit der PV und der Akku kann nach seinem Autoleben als Hausenergiespeicher genutzt werden. Trotzdem muss sicher beim Recycling noch viel gemacht werden.

Die ölindustrie mit all ihrem Dreck am Stecken bekommt von mir nichts mehr.

Carlo62
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Das heißt also:

Ein BEV als Zweitwagen. Sehr resourcenschonend! 🙈

 
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