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Aufstiegskandidaten. Die Lieblinge der Nation

Die Welt liebt Crossover-Modelle. In allen Größen und Formen erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit. Ein Phänomen ohne Ablaufdatum, das wir mit drei spannenden Kandidaten näher beleuchten wollen.

Die Welt liebt Crossover-Modelle. In allen Größen und Formen erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit. © Oliver Wolf
 

Das Rauschen im Blätterwald war fast schon zum Orkan mutiert: Der VW Golf, seit mehr als 40 Jahren unangefochten die Nummer eins in der heimischen Zulassungsstatistik, beinhart vom Thron gestoßen. O tempora, o mores. Die Welt steht nicht mehr lang. Zahlen lügen nicht – und dennoch: Statistiken muss man richtig lesen, um das große Ganze zu erkennen. So mag es zwar stimmen, dass die Gunst der Käufer für den Golfsburger nachgelassen hat. Aber vor allem deswegen, weil der neue Wagen fürs Volk höher, komfortabler, geräumiger sein und auch ein wenig verwegener aussehen muss. Die SUV laufen den traditionellen Klassen zunehmend den Rang ab. Und VW hat mit dem Tiguan, dem T-Roc und neuerdings dem T-Cross spät, aber so umfassend auf diesen Trend reagiert, dass sie den Verlusten des Golf relativ entspannt gegenüberstehen.

SUV also – ein Phänomen, das die gesamte Branche seit gut 20 Jahren fest im Griff hat und sich vom Trend zur festen Größe mauserte. Die Nachfrage ist ungebrochen, die Steigerungsraten sind nicht enden wollend. Wobei: Was heißt schon SUV? Die Cross­over-Vielfalt ist mittlerweile fast schon unübersichtlich riesig. Es gibt große und kleine, flache und hohe, geräumige, sportliche, witzige und vernünftige. Was sie alle eint, ist die angenehm hohe Sitzposition und der große Kofferraum – aber sonst? Es stellt sich mehr denn je die alles entscheidende Frage: Welcher ist denn nun der Richtige für mich? Genau deswegen haben wir drei Vertreter dieser Gattung zum Stelldichein gebeten, die die Bandbreite des ehemaligen Nischenprodukts möglichst umfassend darstellen. Und die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Den Anfang macht die Neuauflage des Schönlings dieser kunterbunten Klasse. Der Range Rover Evoque sieht in zweiter Generation immer noch so fantastisch und unverwechselbar aus wie sein Vorgänger, bietet jetzt aber alle Infotainment- und Sicherheitsfeatures, die auch schon seine großen Brüder auszeichnen. Und Offroad? Da macht er seiner Familie natürlich alle Ehre – bei all der Urbanität dürfen traditionelle 4x4-Talente hier nicht fehlen.

Ganz anders geht der brandneue DS 3 Crossback das Thema Crossover an, indem er nämlich eine völlig neue Antwort auf die Frage, wie ein solches Fahrzeug auszusehen hat, findet. Gediegener Komfort trifft auf kühle Eleganz, nobler Fahrkomfort auf modernste Antriebstechnik. So ist der jüngste Spross aus der französischen Nobelschmiede als Einziger in diesem Trio demnächst auch mit reinem Elektroantrieb erhältlich.

Ja und dann gibt es noch den oben erwähnten T-Cross von VW. Der jüngste Spross aus Wolfsburg vertritt in diesem Vergleich die neueste und derzeit boomende Kategorie der ­Mini-SUV. Kaum größer als ein Kleinwagen, aber dennoch so geräumig wie ein Kompaktklässler. Kein Wunder, dass sich der Golf in den nächsten Jahren warm anziehen müssen wird.

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