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Luxuscabrio auf DiätDer Mercedes SL bekommt wieder ein Stoffverdeck

Mercedes zeigt erste Fotos des kommenden SL, der seinem Namen wieder mehr gerecht werden soll.

Noch ist der neue Mercedes SL getarnt unterwegs © Daimler AG
 

Sport Leicht oder Super Leicht – so ganz geklärt ist bis heute nicht, wofür das Kürzel „SL“ jetzt genau steht. Jedenfalls hört es sich eher nach einem kompromisslosen Auto an, das auf Gewicht und Komfort keinen großen Wert legt, sondern auf Leichtbau und Sportlichkeit. Also all das, was die letzten Generationen des Mercedes SL nicht geboten haben. Aber das soll sich mit der kommenden Generation, die nächsten Sommer ihren Einstand geben soll, ändern. Zumindest ein wenig.

Erste Fotos des noch getarnten Prototypen zeigen, dass sich im Bereich des Abspeckens etwas tun wird, denn nach zwei Modellen verabschieden sich die Stuttgarter vom Metallfaltdach. Eine knapp geschnittene Stoffhaube wurde vom Vorstand bereits abgenickt, genau so wie die Wahl der Basis. Der nächste AMG GT, an dem in Affalterbach bereits eifrig entwickelt wird, stellt seine Plattform zur Verfügung. Das spart nicht nur gehörig Kosten, auch an sportlichem Potenzial sollte es nicht mangeln.

Der neue SL bekommt wieder ein Stoffverdeck Foto © Daimler AG

Zu viel davon wäre aber auch nicht gut, schließlich will man sich keine zu große Konkurrenz hausintern heranzüchten. Als sehr wahrscheinlich gilt somit, dass der AMG nur mehr als Coupé lanciert wird, der SL hingegen als offener Zweisitzer eher die Genießer ansprechen soll. Heckantrieb und Neun-Gang-Automatikgetriebe gelten als gesetzt, genau so wie eine Hybridisierung des Antriebsstrangs in Form eines 48-Volt-Bordnetzes und integriertem Startergenerator.

Modellvorstellung: Mercedes GLB

2018 waren SUV die meistverkaufte Art von Auto mit dem Stern: Deshalb laden die Stuttgarter auch gleich nach und zeigen, was auf der neuen Kompaktwagen-Plattform neben dem fix gesetzten, coupéhaften GLA noch so alles geht. Gestatten, der Mercedes GLB.

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Der schlägt optisch in eine andere Kerbe, krempelt die Hemdsärmel hoch: Mit seinen beplankten Radhäusern und dem optischen Unterfahrschutz sieht er nach Offroad aus und bringt auf einer Länge von 4,63 Metern bis zu sieben Sitze unter – immerhin hat er zehn Zentimeter mehr Radstand (2829 mm) zu bieten als die B-Klasse.

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Allerdings mit einer erfrischend ehrlichen Einschränkung: Großer als 1,68 Meter sollten die Passagiere der letzten Reihe nicht sein, empfiehlt Mercedes.

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Zur Erweiterung des Gepäckraums können die Sitze bündig im Ladeboden versenkt werden, dann bietet der GLB 560 bis 1755 Liter Laderaum. Auf Wunsch ist die zweite Reihe in der Länge verschiebbar und die Lehnen sind serienmäßig in mehreren Stufen in der Neigung verstellbar.

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Motorisch bedient sich das SUV bei den Vierzylindern beider Verbrennungsprinzipien, die mit der aktuellen A-Klasse Einzug gehalten haben. Der Einstieg in die Benziner-Palette bildet der GLB 200 mit 1,33 Litern, 163 PS und Zylinderabschaltung, der als Fronttriebler mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angelegt ist.

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Der Zweiliter-Motor im 250er schickt 224 PS zunächst an das achtstufige Doppelkupplungsgetriebe und verteilt sie schließlich auf alle vier Räder.

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Selbstzünderseitig begegnet uns ein Zweiliter-Diesel in zwei Leistungsstufen als GLB 200 d (150 PS) und 220 d (190 PS). Ersteren gibt es wahlweise, Zweiteren nur in Kombination mit Automatik. Alle Varianten erhalten das bereits erwähnte Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen.

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Die Vertreter mit Allrad bekommen ein Offroad-Technik-Paket mit auf den steinigen Weg: ein eigenes Fahrprogramm und ein spezielles Licht, um Hindernisse auf der Strecke besser zu erkennen.

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Grundsätzlich kennen wir das Cockpit, in dem das riesige Display prangt und das Infotainmentsystem alle Stückln spielt von den Kompaktklassegeschwistern im ersten Stock.

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Neu ist das Rohrelement in Aluoptik, das auf der Beifahrerseite in der Armaturentafel sitzt und ein bissl an den traditionellen Angstgriff im großen Bruder G erinnert. Auch an den Türen wird der SUV-Charakter durch den horizontalen Haltegriff unterstrichen, der optional auch in Aluminium ausgeführt ist.

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Womit wir auch schon bei den Motoren wären. Fix ist der vier Liter große V8-Biturbo, der die Topversionen mit bis zu 600 PS bestücken wird. Eine Spur vernünftiger – und zugleich eine schöne Reminiszenz an den allerersten SL aus den 1950er-Jahren – stellt der brandneue Reihensechszylinder mit drei Liter Hubraum dar, der voraussichtlich mit 367 und 469 PS an den Start geht. Ja und sogar von einem vollelektrischen Ableger wird derzeit in Stuttgart gemunkelt. Aber da hat Affalterbach wohl noch ein gehöriges Wörtchen mitzureden.

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Danke für Ihr Verständnis.

smarty
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Find ich gut!

Ein Cabrio sollte immer ein Stoffverdeck haben. Auch ist der Platz im Kofferraum dann wesentlich besser nutzbar und immer. Egal ob Verdeck offen oder geschlossen. Deswegen liebe ich meinen alten 306 Cabriolet! Die Blechdächer sind eine Unart und mit einem guten Stoffverdeck kann man auch im Winter fahren. Zur Not halt ein Hardtop montieren!