AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

ModellvorstellungDer Ferrari SF90 Stradale ist ein Supersportler in Serie

Zum 90. Geburtstag schenkt man den Ferraristi kein limitiertes Supersondermodell. Sondern den ersten serienmäßigen Plug-in-Hybrid-Supersportler überhaupt.

Der Ferrari SF90 Stradale © FERRARI
 

F40, F50, Enzo – dass Ferrari zu runden Firmenjubiläen sich mit einem Superlativ auf vier Rädern beschenkt und damit die Herzen der treuesten (und liquidesten) Markenliebhaber himmelhoch jauchzen lässt, ist schon eine liebgewonnene Tradition geworden. Doch heuer geht man das Thema Thema Geburtstag einmal völlig anders an: Der SF90 Stradale ist kein streng limitiertes Sondermodell, das an handverlesene Kunden verteilt wird. Er ist mehr oder weniger ein Serienmodell, aber vollgesteckt mit der modernsten Technik, bei der jedes Super- und Hypercar lange Zähne kriegen würde.

Was erwartet uns also alles? Genug, um manch Traditionalisten in Wallungen zu bringen: Den Anfang macht der aus dem 488 bekannte, gründlichst überarbeitete V8-Biturbo, der in SF90-Konfiguration 780 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment liefert. In Kombination mit drei Elektromotoren – einer jeweils an einem Vorderrad, einer in der aus der Formel 1 bekannten MGUK-Einheit (Motor Generator Unit, Kinetic), die sich zwischen Motor und Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe befindet – kommtn glatte 1000 PS zustande. Damit ist also nicht nur erstmals ein Achtzylinder das Spitzenmodell im Stall der Scuderia Ferrari. Erstmalig gibt es aus Maranello somit einen Sportwagen mit Allradantrieb.

Modellvorstellung: Ferrari SF90 Stradale

F40, F50, Enzo – dass Ferrari zu runden Firmenjubiläen sich mit einem Superlativ auf vier Rädern beschenkt und damit die Herzen der treuesten (und liquidesten) Markenliebhaber himmelhoch jauchzen lässt, ist schon eine liebgewonnene Tradition geworden. Doch heuer geht man das Thema Thema Geburtstag einmal völlig anders an: Der SF90 Stradale ist kein streng limitiertes Sondermodell, das an handverlesene Kunden verteilt wird. Er ist mehr oder weniger ein Serienmodell, aber vollgesteckt mit der modernsten Technik, bei der jedes Super- und Hypercar lange Zähne kriegen würde.

FERRARI

Was erwartet uns also alles? Genug, um manch Traditionalisten in Wallungen zu bringen: Den Anfang macht der aus dem 488 bekannte, gründlichst überarbeitete V8-Biturbo, der in SF90-Konfiguration 780 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment liefert. In Kombination mit drei Elektromotoren – einer jeweils an einem Vorderrad, einer in der aus der Formel 1 bekannten MGUK-Einheit (Motor Generator Unit, Kinetic), die sich zwischen Motor und Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe befindet – kommtn glatte 1000 PS zustande. Damit ist also nicht nur erstmals ein Achtzylinder das Spitzenmodell im Stall der Scuderia Ferrari. Erstmalig gibt es aus Maranello somit einen Sportwagen mit Allradantrieb.

FERRARI

Das Leistungsgewicht liegt bei lediglich 1,57 Kilogramm pro PS, der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 2,5 Sekunden absolviert, der auf 200 in 6,7 Sekunden, und bei 250 km/h wirken dank ausgeklügelter Aerodynamik 390 Kilogramm Anpressdruck auf die Räder.

FERRARI

Das Zusammenspiel der vier Motoren regelt indes eine aufwändige Steuerelektronik, die dem Piloten vier Antriebsmodi zur Verfügung stellt. Die beiden vorderen Elektromotoren liefern etwa im rein elektrischen Fahrmodus allein den Antrieb für 25 Kilometer und bis maximal 135 km/h. Gesteuert wird das an die beiden Vorderräder abgegebene Drehmoment unabhängig voneinander – eine Erweiterung des Torque Vectoring-Konzepts. Der voll in die Steuerung der Fahrzeugdynamik integrierte elektronische Regler für Kurvenfahrten – kurz RAC-e – regelt die Drehmomentverteilung und macht das Fahren am Limit so wesentlich einfacher und sicherer.

FERRARI

Das ist insofern bemerkenswert, da die Einführung der Hybridarchitektur auch wegen des zusätzlichen Gewichts eine Herausforderung war. Für maximale Performance hinsichtlich Gesamtgewicht, Steifigkeit und Schwerpunkt wurden Fahrwerk und Karosserie des SF90 Stradale völlig neu und unter Einsatz von Multimaterial-Technologien, zum Beispiel Carbonfaser, gestaltet. Das Ergebnis: ein Leergewicht von gerade einmal 1570 Kilogramm.

FERRARI

Spannend auch das Lenkrad, das jetzt über ein Touchpad und eine Reihe von haptischen Tasten verfügt, mit denen der Fahrer praktisch jede Funktion einfach mit dem Daumen steuern kann. Das zentrale Kombiinstrument ist vollständig digital und verfügt, erstmals in einem Auto, über einen gewölbten 16-Zoll-HD-Bildschirm, der über die Bedienelemente am Lenkrad konfiguriert und gesteuert werden kann.

FERRARI

Dass es keinen Zündschlüssel mehr gibt, sondern nur mehr eine Start-Taste, lässt sich noch als normaler Technischer Fortschritt verkraften. Mit der Idee, die klassische offene Kulissenschaltung alter Modelle durch ein "gitterähnliches Element" auch bei dem hier verbauten Automatikwählhebel anzuwenden, fällt aber eher unter die Kategorie "gut gemeint" und wäre bei einem solchen Kaliber an Auto nicht notwendig gewesen.

FERRARI

Auch verlor das Achtgang- im Vergleich zum Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe aus dem 488 zehn Kilogramm, was auch damit zu tun hat, dass man den Rückwärtsgang komplett eingespart hat. Aber kein Grund zur Sorge – nicht einmal Ferrari könnte einen Serienwagen auf den Markt bringen, der nicht rangiert werden kann. Doch in diesem Fall übernehmen die Retourfahrten komplett die zwei vorderen E-Motoren.

FERRARI
1/8

Das Leistungsgewicht liegt bei lediglich 1,57 Kilogramm pro PS, der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 2,5 Sekunden absolviert, der auf 200 in 6,7 Sekunden, und bei 250 km/h wirken dank ausgeklügelter Aerodynamik 390 Kilogramm Anpressdruck auf die Räder.

Das Zusammenspiel der vier Motoren regelt indes eine aufwändige Steuerelektronik, die dem Piloten vier Antriebsmodi zur Verfügung stellt. Die beiden vorderen Elektromotoren liefern etwa im rein elektrischen Fahrmodus allein den Antrieb für 25 Kilometer und bis maximal 135 km/h. Gesteuert wird das an die beiden Vorderräder abgegebene Drehmoment unabhängig voneinander – eine Erweiterung des Torque Vectoring-Konzepts. Der voll in die Steuerung der Fahrzeugdynamik integrierte elektronische Regler für Kurvenfahrten – kurz RAC-e – regelt die Drehmomentverteilung und macht das Fahren am Limit so wesentlich einfacher und sicherer.

Modellvorstellung: Ferrari P80/C

Es gibt zwei Dinge, die man als Ferrarikäufer wissen sollte: Wenn sie einen nicht mögen, verkaufen sie dir kein limitiertes Modell – ganz egal, wie viel man ihnen auch bietet. Doch wenn man in der Gunst der Ferraristi ganz oben steht, bauen sie einem sogar ein ganz persönliches Wunschmodell – aber nur, wenn man beim Preis keine Fragen stellt.

FERRARI

Auf diese Art entstehen für liquide Freunde des Hauses immer wieder Einzelanfertigungen, wobei das sechssitzige F40-Cabrio mit Felgen aus purem Gold wohl am besten zeigt, dass man in Modena wirklich alles kaufen kann – nur nicht Geschmack.

FERRARI

Ganz anders allerdings der P80/C. Hier ging es nicht darum, ein Serienmodell einfach nur neu einzukleiden, was ganz dem klassischen Handwerk des Coach Buildings entspricht und eigentlich die normale Vorgehensweise darstellt.

FERRARI

Der Kunde, ein offensichtlich gut betuchter Sammler der roten Renner, wollte ein echtes Rennauto mit Designanleihen legendärer Straßen- und Wettbewerbsfahrzeuge. Oder im Fachjargon: Ein Sportprototyp mit Anleihen des 330 P3/P4 und des Dino 206 S von 1966.

FERRARI

Entsprechend arbeiteten das Ferrari Styling Centre unter der Leitung von Flavio Manzoni und das Ingenieur- und Aerodynamikteam Hand in Hand mit dem Kunden und tauschten Vorstellungen und Visionen aus. Seit 2015 arbeitete man intensiv zusammen, verbrachte endlose Stunden im Windkanal und nahm als Basis auch kein Standardmodell, sondern den 488 GT3, der gegenüber dem herkömmlichen 488 fünf Zentimeter mehr Radstand aufweist, was für die Stilisten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten ergab.

FERRARI

So konnte die Kabinenvorversetzung stärker betont werden, die mit einer Verlängerung des Fahrzeughecks verbunden ist und dem Fahrzeug einen aggressiveren, kompakteren Charakter verleiht. Eine prägnante Keilform dominiert die Seitenansicht, die muskulösen Formen der Front- und Heckflügel mit dazwischenliegendem Cockpit werden durch sehr breite Streben betont, die sich zu den seitlichen Lufteinlässen hin ausdehnen.

FERRARI

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Kabine vollständig mit der Karosserie verschmolzen ist – alles Stilmerkmale von 330 P3/P4, dem Dino und den 250 LM Berlinettas.

FERRARI

Beeindruckend auch: Das Design funktioniert – nicht nur optisch. Gemeinsam mit dem Frontsplitter und dem Heckdiffusor konnte erreicht werden, dass der produzierte Abtrieb gleichmäßig auf beide Achsen aufzuteilen, was eine Verbesserung der Gesamtwirkungsgrads um 5 Prozent bedeutet.

FERRARI

Ach ja, und da war ja noch die Sache mit der Rennwagen-Basis. Da der P80 keine Auflagen für eine Straßenzulassung erfüllen muss, können die Designer auf nervige Dinge wie etwa Scheinwerfer weitgehend verzichten. Sie bestehen nur mehr aus schlanken Schlitzen, die in Nischen an der Fahrzeugfront eingesetzt sind. Der sehr breit geratene Heckspoiler (die Aerodynamik fordert nun mal ihren Tribut) beherbergen dafür die Rückleuchten.

FERRARI

Und da man als anspruchsvoller Kunde sein Einzelstück ja nicht einfach nur so in der klimatisierten Garage herumstehen haben kann, gibt es sogar zwei Set-ups. Eines für den Einsatz auf der Rennstrecke mit Carbonflügel und 18-Zoll-Zentralverschlussfelgen. Und eines mit auffälligen 21-Zoll-Felgen und ganz ohne aerodynamische Anbauteile – rein für Ausstellungszwecke.

FERRARI
1/10

Das ist insofern bemerkenswert, da die Einführung der Hybridarchitektur auch wegen des zusätzlichen Gewichts eine Herausforderung war. Für maximale Performance hinsichtlich Gesamtgewicht, Steifigkeit und Schwerpunkt wurden Fahrwerk und Karosserie des SF90 Stradale völlig neu und unter Einsatz von Multimaterial-Technologien, zum Beispiel Carbonfaser, gestaltet. Das Ergebnis: ein Leergewicht von gerade einmal 1570 Kilogramm.

Spannend auch das Lenkrad, das jetzt über ein Touchpad und eine Reihe von haptischen Tasten verfügt, mit denen der Fahrer praktisch jede Funktion einfach mit dem Daumen steuern kann. Das zentrale Kombiinstrument ist vollständig digital und verfügt, erstmals in einem Auto, über einen gewölbten 16-Zoll-HD-Bildschirm, der über die Bedienelemente am Lenkrad konfiguriert und gesteuert werden kann.

Modellvorstellung: Ferrari Monza SP1 und SP2

Noch exklusiver als die Sportwagen, die Ferrari ohnehin schon baut: Genau das ist die Idee der neuen Modellreihe aus Maranello, die sich „Icona“ nennt. Deren erste Sondermodelle in begrenzter Auflage, die für passionierte Kunden und Sammler mit sehr großem Geldbeutel gedacht sind, haben die Italiener jetzt vor den Vorhang geholt.

FERRARI

Der Monza SP1 und SP2 orientieren sich optisch an den Barchettas der Marke, insbesondere den 166 MM, der für den Namen Pate stand, aber auch an den 750 Monza und den 860 Monza.

FERRARI

Ausgestattet sind sie jedoch mit der modernsten Sportwagentechnik von heute: Das Triebwerk ist das leistungsstärkste, das in Maranello je gebaut wurde – ein Zwölfzylinder mit 810 PS und einer messerscharfen Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in 7,9 Sekunden.

FERRARI

Der Monza SP1 ist als reinrassiger Einsitzer mit Straßenzulassung ganz auf das Fahrerlebnis ausgerichtet. Die zweite Version, der Monza SP2, wurde durch das Weglassen der Abdeckung, mit der zweiten Schutzscheibe und einem zweiten Überrollbügel zum Zweisitzer.

FERRARI

Wie bei Rennwagen besteht die Rohkarosserie beider Modelle ganz aus leichter Carbonfaser. Der gesamte Innenraum ist mit demselben Material ausgekleidet.

FERRARI

Für eine radikale Lösung hat man sich bei den kompakten, nach oben öffnenden Türen entschieden. Eine einteilige Motorhaube-Kotflügel-Baugruppe mit einem Scharnier vorne gibt den Blick auf den Zwölfzylinder frei, wenn man sie aufklappt.

FERRARI

Eine der größten Herausforderungen für die Techniker war es, die Luftströmungen im Cockpit auch ohne Windschutzscheibe zu beherrschen. Die Lösung ist eine „virtuelle Windschutzscheibe“ in der Verkleidung über der Instrumententafel und dem Lenkrad. Sie lenkt einen Teil des Luftstroms ab.

FERRARI

Und wenn noch ein bissl Spielgeld im Börserl übrig ist: Speziell für die Besitzer der Monza SP1 und SP2 hat Ferrari in Zusammenarbeit mit den beiden Luxusmarken Loro Piana und Berluti eine am Bild des eleganten Gentleman-Fahrers angelehnte Bekleidungs- und Zubehörkollektion bestehend aus Rennanzug, Pullover, Helm, Handschuhe, Halstuch und Rennfahrerschuhe kreiert.

FERRARI
FERRARI
FERRARI
1/10

Dass es keinen Zündschlüssel mehr gibt, sondern nur mehr eine Start-Taste, lässt sich noch als normaler Technischer Fortschritt verkraften. Mit der Idee, die klassische offene Kulissenschaltung alter Modelle durch ein "gitterähnliches Element" auch bei dem hier verbauten Automatikwählhebel anzuwenden, fällt aber eher unter die Kategorie "gut gemeint" und wäre bei einem solchen Kaliber an Auto nicht notwendig gewesen.

Auch verlor das Achtgang- im Vergleich zum Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe aus dem 488 zehn Kilogramm, was auch damit zu tun hat, dass man den Rückwärtsgang komplett eingespart hat. Aber kein Grund zur Sorge – nicht einmal Ferrari könnte einen Serienwagen auf den Markt bringen, der nicht rangiert werden kann. Doch in diesem Fall übernehmen die Retourfahrten komplett die zwei vorderen E-Motoren.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
1
2
Lesenswert?

Liebe(r) Mein Graz,

das ist doch ein Auto für Dich (und mich) !!!

Antworten
georgXV
1
1
Lesenswert?

???

ich weiß, Du fährst lieber mit Deinem Puch 500, Polski Fiat, Moskvich, Zastava, Trabant, Wartburg, 2 CV, Brezel-Käfer, usw. herum !!!

Antworten