AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

ModellvorstellungDer Ferrari P80/C ist ein Einzelstück wie kein zweites

Bei dieser Sonderanfertigung folgt die Form der Funktion – und das trotz atemberaubender Linien.

Der Ferrari P80/C ist ein Einzelstück © FERRARI
 

Es gibt zwei Dinge, die man als Ferrarikäufer wissen sollte: Wenn sie einen nicht mögen, verkaufen sie dir kein limitiertes Modell – ganz egal, wie viel man ihnen auch bietet. Doch wenn man in der Gunst der Ferraristi ganz oben steht, bauen sie einem sogar ein ganz persönliches Wunschmodell – aber nur, wenn man beim Preis keine Fragen stellt. Auf diese Art entstehen für liquide Freunde des Hauses immer wieder Einzelanfertigungen, wobei das sechssitzige F40-Cabrio mit Felgen aus purem Gold wohl am besten zeigt, dass man in Modena wirklich alles kaufen kann – nur nicht Geschmack.

Modellvorstellung: Ferrari P80/C

Es gibt zwei Dinge, die man als Ferrarikäufer wissen sollte: Wenn sie einen nicht mögen, verkaufen sie dir kein limitiertes Modell – ganz egal, wie viel man ihnen auch bietet. Doch wenn man in der Gunst der Ferraristi ganz oben steht, bauen sie einem sogar ein ganz persönliches Wunschmodell – aber nur, wenn man beim Preis keine Fragen stellt.

FERRARI

Auf diese Art entstehen für liquide Freunde des Hauses immer wieder Einzelanfertigungen, wobei das sechssitzige F40-Cabrio mit Felgen aus purem Gold wohl am besten zeigt, dass man in Modena wirklich alles kaufen kann – nur nicht Geschmack.

FERRARI

Ganz anders allerdings der P80/C. Hier ging es nicht darum, ein Serienmodell einfach nur neu einzukleiden, was ganz dem klassischen Handwerk des Coach Buildings entspricht und eigentlich die normale Vorgehensweise darstellt.

FERRARI

Der Kunde, ein offensichtlich gut betuchter Sammler der roten Renner, wollte ein echtes Rennauto mit Designanleihen legendärer Straßen- und Wettbewerbsfahrzeuge. Oder im Fachjargon: Ein Sportprototyp mit Anleihen des 330 P3/P4 und des Dino 206 S von 1966.

FERRARI

Entsprechend arbeiteten das Ferrari Styling Centre unter der Leitung von Flavio Manzoni und das Ingenieur- und Aerodynamikteam Hand in Hand mit dem Kunden und tauschten Vorstellungen und Visionen aus. Seit 2015 arbeitete man intensiv zusammen, verbrachte endlose Stunden im Windkanal und nahm als Basis auch kein Standardmodell, sondern den 488 GT3, der gegenüber dem herkömmlichen 488 fünf Zentimeter mehr Radstand aufweist, was für die Stilisten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten ergab.

FERRARI

So konnte die Kabinenvorversetzung stärker betont werden, die mit einer Verlängerung des Fahrzeughecks verbunden ist und dem Fahrzeug einen aggressiveren, kompakteren Charakter verleiht. Eine prägnante Keilform dominiert die Seitenansicht, die muskulösen Formen der Front- und Heckflügel mit dazwischenliegendem Cockpit werden durch sehr breite Streben betont, die sich zu den seitlichen Lufteinlässen hin ausdehnen.

FERRARI

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Kabine vollständig mit der Karosserie verschmolzen ist – alles Stilmerkmale von 330 P3/P4, dem Dino und den 250 LM Berlinettas.

FERRARI

Beeindruckend auch: Das Design funktioniert – nicht nur optisch. Gemeinsam mit dem Frontsplitter und dem Heckdiffusor konnte erreicht werden, dass der produzierte Abtrieb gleichmäßig auf beide Achsen aufzuteilen, was eine Verbesserung der Gesamtwirkungsgrads um 5 Prozent bedeutet.

FERRARI

Ach ja, und da war ja noch die Sache mit der Rennwagen-Basis. Da der P80 keine Auflagen für eine Straßenzulassung erfüllen muss, können die Designer auf nervige Dinge wie etwa Scheinwerfer weitgehend verzichten. Sie bestehen nur mehr aus schlanken Schlitzen, die in Nischen an der Fahrzeugfront eingesetzt sind. Der sehr breit geratene Heckspoiler (die Aerodynamik fordert nun mal ihren Tribut) beherbergen dafür die Rückleuchten.

FERRARI

Und da man als anspruchsvoller Kunde sein Einzelstück ja nicht einfach nur so in der klimatisierten Garage herumstehen haben kann, gibt es sogar zwei Set-ups. Eines für den Einsatz auf der Rennstrecke mit Carbonflügel und 18-Zoll-Zentralverschlussfelgen. Und eines mit auffälligen 21-Zoll-Felgen und ganz ohne aerodynamische Anbauteile – rein für Ausstellungszwecke.

FERRARI
1/10

Ganz anders allerdings der P80/C. Hier ging es nicht darum, ein Serienmodell einfach nur neu einzukleiden, was ganz dem klassischen Handwerk des Coach Buildings entspricht und eigentlich die normale Vorgehensweise darstellt. Der Kunde, ein offensichtlich gut betuchter Sammler der roten Renner, wollte ein echtes Rennauto mit Designanleihen legendärer Straßen- und Wettbewerbsfahrzeuge. Oder im Fachjargon: Ein Sportprototyp mit Anleihen des 330 P3/P4 und des Dino 206 S von 1966.

Entsprechend arbeiteten das Ferrari Styling Centre unter der Leitung von Flavio Manzoni und das Ingenieur- und Aerodynamikteam Hand in Hand mit dem Kunden und tauschten Vorstellungen und Visionen aus. Seit 2015 arbeitete man intensiv zusammen, verbrachte endlose Stunden im Windkanal und nahm als Basis auch kein Standardmodell, sondern den 488 GT3, der gegenüber dem herkömmlichen 488 fünf Zentimeter mehr Radstand aufweist, was für die Stilisten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten ergab.

Modellvorstellung: Ferrari Monza SP1 und SP2

Noch exklusiver als die Sportwagen, die Ferrari ohnehin schon baut: Genau das ist die Idee der neuen Modellreihe aus Maranello, die sich „Icona“ nennt. Deren erste Sondermodelle in begrenzter Auflage, die für passionierte Kunden und Sammler mit sehr großem Geldbeutel gedacht sind, haben die Italiener jetzt vor den Vorhang geholt.

FERRARI

Der Monza SP1 und SP2 orientieren sich optisch an den Barchettas der Marke, insbesondere den 166 MM, der für den Namen Pate stand, aber auch an den 750 Monza und den 860 Monza.

FERRARI

Ausgestattet sind sie jedoch mit der modernsten Sportwagentechnik von heute: Das Triebwerk ist das leistungsstärkste, das in Maranello je gebaut wurde – ein Zwölfzylinder mit 810 PS und einer messerscharfen Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in 7,9 Sekunden.

FERRARI

Der Monza SP1 ist als reinrassiger Einsitzer mit Straßenzulassung ganz auf das Fahrerlebnis ausgerichtet. Die zweite Version, der Monza SP2, wurde durch das Weglassen der Abdeckung, mit der zweiten Schutzscheibe und einem zweiten Überrollbügel zum Zweisitzer.

FERRARI

Wie bei Rennwagen besteht die Rohkarosserie beider Modelle ganz aus leichter Carbonfaser. Der gesamte Innenraum ist mit demselben Material ausgekleidet.

FERRARI

Für eine radikale Lösung hat man sich bei den kompakten, nach oben öffnenden Türen entschieden. Eine einteilige Motorhaube-Kotflügel-Baugruppe mit einem Scharnier vorne gibt den Blick auf den Zwölfzylinder frei, wenn man sie aufklappt.

FERRARI

Eine der größten Herausforderungen für die Techniker war es, die Luftströmungen im Cockpit auch ohne Windschutzscheibe zu beherrschen. Die Lösung ist eine „virtuelle Windschutzscheibe“ in der Verkleidung über der Instrumententafel und dem Lenkrad. Sie lenkt einen Teil des Luftstroms ab.

FERRARI

Und wenn noch ein bissl Spielgeld im Börserl übrig ist: Speziell für die Besitzer der Monza SP1 und SP2 hat Ferrari in Zusammenarbeit mit den beiden Luxusmarken Loro Piana und Berluti eine am Bild des eleganten Gentleman-Fahrers angelehnte Bekleidungs- und Zubehörkollektion bestehend aus Rennanzug, Pullover, Helm, Handschuhe, Halstuch und Rennfahrerschuhe kreiert.

FERRARI
FERRARI
FERRARI
1/10

So konnte die Kabinenvorversetzung stärker betont werden, die mit einer Verlängerung des Fahrzeughecks verbunden ist und dem Fahrzeug einen aggressiveren, kompakteren Charakter verleiht. Eine prägnante Keilform dominiert die Seitenansicht, die muskulösen Formen der Front- und Heckflügel mit dazwischenliegendem Cockpit werden durch sehr breite Streben betont, die sich zu den seitlichen Lufteinlässen hin ausdehnen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Kabine vollständig mit der Karosserie verschmolzen ist – alles Stilmerkmale von 330 P3/P4, dem Dino und den 250 LM Berlinettas.

Beeindruckend auch: Das Design funktioniert – nicht nur optisch. Gemeinsam mit dem Frontsplitter und dem Heckdiffusor konnte erreicht werden, dass der produzierte Abtrieb gleichmäßig auf beide Achsen aufzuteilen, was eine Verbesserung der Gesamtwirkungsgrads um 5 Prozent bedeutet.

Sondermodell: Ferrari 488 Pista Spider

Der Ferrari 488 Pista Spider ist das fünfzigste offene Sportwagenmodell der Marke mit dem springenden Pferd im Logo. Und da lässt man sich in Maranello nicht lumpen: Mit seinem Leistungsgewicht von 1,92 kg pro PS setzt das Modell einen neuen Maßstab für Ferrari in punkto Spider-Performance.

FERRARI

Ermöglicht wird dies durch den bislang leistungsstärksten V8-Motor von Ferrari: Der 4-Liter-Biturbo-V8 bringt 720 PS auf die Straße und verbindet diese Leistung mit 770 Newtonmetern Drehmoment. Die Hundert fällt nach 2,85 Sekunden.

FERRARI

Technisch stammt der Ferrari 488 Pista Spider direkt vom 488 Pista ab und repräsentiert damit das bislang erreichte Höchstmaß an Technologietransfer von der Rennstrecke auf einen straßentauglichen offenen Sportwagen.

FERRARI

Dieses Konzept wird unterstrichen durch die Rennlackierung, die sich mittig über die gesamte Länge des Wagens erstreckt bis hin zum Ende des hinteren Radlaufs neben dem Spoiler. Der Streifen sollen an den Strömungsverlauf des Fahrtwinds erinnern.

FERRARI

Die Strategie hinter der gewichtssparenden Wahl der Materialien für die Karosserie findet sich auch bei der Ausstattung des Innenraums wieder, wo durch den Einsatz leichter, abgespeckter Komponenten weiter Gewicht gespart werden konnte.

FERRARI

Hier sehen wir den großzügigen Einsatz von Carbonfasermaterialien und Alcantara, Teppiche wurden durch strukturierte Fußplatten aus Aluminium ersetzt und der Türgriff auf der Fahrerseite ist jetzt nur noch ein einfacher Gurt.

FERRARI

Der Pista Spider ist mit neuen 20-Zoll-Diamant-Alufelgen mit einer Neuninterpretation der traditionellen Sternspeichen-Optik der Mittelmotor-Berlinettas mit zehn Speichen ausgestattet.

FERRARI

Optional sind außerdem einteilige Carbon-Felgen erhältlich, die gegenüber den Alufelgen eine weitere Gewichtsreduzierung von 20 Prozent möglich machen.

FERRARI
1/8

Ach ja, und da war ja noch die Sache mit der Rennwagen-Basis. Da der P80 keine Auflagen für eine Straßenzulassung erfüllen muss, können die Designer auf nervige Dinge wie etwa Scheinwerfer weitgehend verzichten. Sie bestehen nur mehr aus schlanken Schlitzen, die in Nischen an der Fahrzeugfront eingesetzt sind. Der sehr breit geratene Heckspoiler (die Aerodynamik fordert nun mal ihren Tribut) beherbergen dafür die Rückleuchten.

Und da man als anspruchsvoller Kunde sein Einzelstück ja nicht einfach nur so in der klimatisierten Garage herumstehen haben kann, gibt es sogar zwei Set-ups. Eines für den Einsatz auf der Rennstrecke mit Carbonflügel und 18-Zoll-Zentralverschlussfelgen. Und eines mit auffälligen 21-Zoll-Felgen und ganz ohne aerodynamische Anbauteile – rein für Ausstellungszwecke.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren