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Erste AusfahrtSo schlägt sich der neue VW T-Cross

VW ist mit dem sozial verträglichen SUV T-Cross dort angekommen, wo man in der E-Mobilität hinwill.

Der neue VW T-Cross © VOLKSWAGEN
 

Was wurde über Volkswagen gelästert? Man habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt und überhaupt: So wird das nix mit der Zukunft. Nein, wir reden vorerst nicht über die E-Mobilität, die Volkswagen als Nächstes auf der To-do-Liste stehen hat. Es geht um die SUVisierung der Modellpalette. Als der Tiguan erstmals auftrat, hatte man gerade den Touareg auf der Straße. Heute, ein paar Jahre später, sieht man fast ein Dutzend SUVs im Programm, in der Pipeline stehen SUV-Cabrio, Coupé-SUV und Elektro-SUV. Wer die Zyklen in der Autoindustrie kennt, kann das ruhig als disruptiven Wandel betrachten.

Und VW setzt den Umkehrschub Richtung E-Mobilität ähnlich kraftvoll an, bloß die Erfolgsaussichten sind bei der anstehenden Metamorphose noch nicht so klar erkennbar wie bei einem sozial verträglichen SUV à la T-Cross, mit dem man sich anschickt, in der Polo-Größenordnung hoch hinaus zu wollen.

Modellvorstellung: VW T-Cross

Noch stadttauglicher als der T-Roc, wesentlich kompakter als der Tiguan, aber dennoch ein praktischer Alltagsbegleiter: Das hat sich VW beim T-Cross vorgenommen. Seine Basis bildet – wie bereits beim Polo – der modulare Querbaukasten des Konzerns.

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Allerdings überragt er sein Geschwisterchen mit 4,11 Meter um 54 mm in der Länge und mit 1,56 Meter um 112 mm in der Höhe. Fahrer und Beifahrer sitzen 597 Millimeter über der Fahrbahn, die Fondpassagiere sogar 652 Millimeter – und damit 10 Zentimeter höher als im Polo.

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Der lange Radstand von 2,56 Metern schafft die Voraussetzungen für einen großzügigen Innenraum mit viel Platz für bis zu fünf Personen. Der Gepäckraum fasst zwischen 385 und 455 Liter. Im Handumdrehen wächst der Stauraum dank umklappbarer Rückbank auf bis zu 1281 Liter Stauvolumen.

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Die Rücksitzbank lässt sich um 14 Zentimeter verschieben, um je nach Wunsch den Fußraum für die Passagiere der zweiten Reihe oder das Gepäckvolumen zu vergrößern.

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Die Rücksitzlehne kann im Verhältnis 60:40 geteilt und entweder teilweise oder komplett umgeklappt werden kann. Optional lässt sich auch die Lehne des Beifahrersitzes platt machen.

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Von vorne ganz klar ein Mitglied von Volkswagens SUV-Familie, geht das Heck eigene Wege: Quer über das Heck spannt sich ein Reflektorband, das von einer schwarzen Blende eingerahmt wird. Serienmäßig kommen 16-Zöller zum Einsatz. Darüber hinaus stehen optional oder ausstattungsabhängig 17- und 18-Zoll-Räder zur Wahl. Den T-Cross gibt es in zwölf Außenlackierungen, im Programm sind auch farbige Felgen.

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Drei Motoren sind zum Marktstart im April im Portfolio: Die beiden Dreizylinder-Benziner 1.0 TSI leisten 95 und 115 PS. Komplettiert wird das Angebot durch den Vierzylinder-Diesel 1.6 TDI 95 PS. Je nach gewähltem Antrieb wird die Kraft mittels einer 5- bzw. 6-Gang-Handschaltung oder eines 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe über die Vorderachse auf die Straße gebracht.

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Assistenzsysteme hat der T-Cross an Bord, als ob er ein Großer wäre: Dazu gehören serienmäßig das Umfeldbeobachtungssystem samt Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion, ein Assistent fürs Spurhalten sowie eine Müdigkeitserkennung. Optional erhältlich sind außerdem der Spurwechselassistent und der damit kombinierte Ausparkassistent, die automatische Abstandsregelung und der Parklenkassistent.

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Die großflächigen „Dashpads“ auf dem Armaturenbrett korrespondieren in Farbe und Struktur mit den jeweiligen Sitzmaterialien, der Lenkradspange, der lackierten Mittelkonsole und den Außenfarben.

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Auf Wunsch wird ein digitales Cockpit, bestehend aus einem Acht-Zoll-Touchscreen für das Infotainment und einem Display für die Instrumente angeboten. Energie für Smartphones liefert eine induktive Schnittstelle zum Laden. Außerdem stehen optional bis zu vier USB-Anschlüsse zur Verfügung.

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Also: Kompakt, handlich ist er, der T-Cross, vor allem die Plattform des Konzerns lässt für diesen Radstand ein beachtliches Maß an Komfort zu. Wie er abrollt, wie er sich lenken lässt: Das hat Klasse. Dabei misst man mit 4,11 Meter Länge lediglich 55 mm mehr als ein Polo, aber man hat den Radstand auf 2551 mm gestreckt. Die Sitzhöhen sind optimal justiert, und natürlich höher als im Polo (597 mm vorne, 652 mm hinten), insgesamt überragt man den Polo mit 1,58 m Höhe um knappe 12,3 cm.

Die Philosophie ist trotz SUV-Gehabes städtisch: Kein Allrad ist beim T-Cross im Programm, kostenmäßig wäre das im Vergleich zum T-Roc (12 cm länger) schwierig geworden - da setzt man lieber auf Details wie eine um 14 Zentimeter verschiebbare Rückbank (serienmäßig), die je nach Bedarf den Kofferraum vergrößern kann (385 bis 455 l, max. 1281 l). Der Platz passt, auch im Fond.

Das Cockpit ist digital und ansehnlich, die Assistenzsysteme bereits serienmäßig auf gutem Level: Umfeldbeobachtungssystem, Front Assist/Fußgängererkennung, City-Notbremsfunktion etc..

Man spielt sich mit Farben, Design sowie Zierteilen im Cockpit, aber die Materialauswahl hätte mehr Achtsamkeit verdient. Unser Fahr-Favorit: 115-PS-Drei-Zylinder-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe. Auch zwei Diesel kommen ins T-Cross-Programm: mit 95 (Mitte 2019) und dann mit 150 PS (ab dem Jahr 2020).

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