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Erste AusfahrtDer Toyota Corolla gibt ein starkes Comeback

Toyota ersetzt den Auris wieder durch den Corolla und putzt die Marke mit Mut statt Langeweile auf. Warum hat man sich das nicht schon früher getraut?

Den neuen Toyota Corolla gibt es als Kombi (im Bild) und Schrägheck © TOYOTA
 

Es ist eine späte Einsicht, aber immerhin: Toyota streicht den Namen Auris aus dem Kompakt-Programm und setzt die alte Marke Corolla wieder ein. Die Japaner hätten sich das aber locker ersparen können: Ein Auris in der Qualität und Güte des neuen Corolla 2019 hätte funktioniert. Nur den Namen auszutauschen, reicht eben nicht mehr. Aika Toyodas Spruch „No more boring cars“ („keine langweiligen Autos“) verinnerlicht erst der neue Corolla, dafür hatte man beim Auris nicht wirklich das Herz.

Also, Corolla, der neue Anlauf auf das Kompakt-Segment: Das Design ist sowohl bei der Schrägheckvariante als auch beim Kombi (Touring Sports) als gelungen zu bezeichnen: von der prägnanten Front bis zum Heck - das Auto ist stimmig.

Modellvorstellung: Toyota Corolla

Warum Toyota den Namen Corolla aufgegeben hat – wir haben es eigentlich nie verstanden. Und die Japaner scheinbar auch nicht mehr.

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Während sie im März noch die dritte Auflage des Auris ins Rampenlicht gestellt haben, wird in Paris die Kombiversion namens Touring Sports bereits wieder unter dem bewährten Namen firmieren. Kurzum: Der Corolla ist also wieder da.

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Mit der Baureihe debütiert im ersten Quartal 2019 auch die neue, duale Hybridstrategie der Japaner: Neben einem konventionellen Benzinmotor stehen für die gleich zwei Hybridantriebe zur Wahl.

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Das erste greift auf einen 1,8-Liter-Benziner zurück, leistet 122 PS und schaut besonders auf den Verbrauch. Das zweite setzt auf einen 2-Liter mit 180 PS und nutzt die Vorteile der Technologie für bessere Fahrleistungen.

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Davon abgesehen ist nur mehr ein Benziner mit 1,2 Litern Hubraum in der Pipeline – Diesel haben die Japaner gestrichen.

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Dank der neuen technischen Basis TNGA ist die neue Generation nicht länger ein Derivat des Fünftürers, sondern ein eigenständiges Modell. Der Radstand beträgt 2,70 Meter, was für erstklassige Beinfreiheit der Passagiere im Fond bürgt.

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Auf die Straße bringt die Kraft ein Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen an der Vorderachse und einer neuen Mehrlenker-Hinterachse, mit neuer Stoßdämpfer-Ventiltechnik und erstmals mit einer adaptiven Dämpfung.

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Serienmäßig sind Annehmlichkeiten wie eine dreidimensionale Instrumententafel, ein Head-up-Display, eine drahtlose Smartphone-Ladefunktion und das Multimedia-System mit von der Partie.

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Für die beiden Karosserie-Varianten, die in Österreich erhältlich sein werden, gelten erhebliche Unterschiede: So ist der Radstand des Touring Sports gleich um sechs Zentimeter länger, was nicht nur mehr Platz (Fußraum hinten, Kopffreiheit hinten, Kofferraum etc.) bedeutet - auch das Fahrwerk wirkt hier ruhiger, bedächtiger, ausbalancierter.
Auch die Abrollgeräusche hat man in der Kombiversion besser im Griff. Die ganze Federung wirkt in der Schrägheckvariante agiler, aber auch etwas nervöser, vor allem bei kleinen Wellen. Wobei der Kanaldeckeltest bei beiden Karosserieversionen exzellent ausfällt: Das klingt erstklassig.

Toyota Corolla

Preis: Schrägheck ab 20.990 Euro (116-PS-Benziner, 6-Gang) bzw. ab 25.790 Euro (122-PS-Hybrid/AT); Corolla Touring Sports ab 22.290 Euro (Benz. 6-Gang) und 27.090 Euro (122-PS-Hybrid/AT); 180-PS-Hybrid ab 31.490 bzw. 32.790 Euro.

 

Bei den Motoren surft man weiter auf der Hybridwelle. Mit der bekannten 122-PS-Systemleistung und einer weiteren 180-PS-Kombivariante aus dem Doppelherz mit Benzin- und Elektromotor. Wir würden eher zur stärkeren Variante tendieren, vor allem weil das CVT-Automatikgetriebe besser in Form erscheint. Der 180-PS-Hybrid zieht generell stärker an, wirkt spritziger, ab 5000 U/min ertönt sogar etwas wie ein sportlicher Klang. Der Mehrverbrauch wird sich - solange man bewusst fährt - nicht stark auswirken. Die 180-PS-Hybrid-Variante ist die lässigere Wahl.

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