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Erste AusfahrtDiese Mercedes S-Klasse schwimmt mit dem Strom

Mit dem S 560 e liefert Mercedes bereits die dritte Hybrid-Generation der Luxuslimousine ab. Diesmal geht es auch an die Dose.

Kommt auf leisen Sohlen: der Plug-in-Hybrid S 560 e © DAIMLER
 

Plug-in – das ist derzeit bei den Sterndeutern aus Stuttgart das Gebot der Stunde. Und natürlich lassen sie ihre prominenteste Mercedes-Baureihe bei der Elektrifizierung nicht aus. Bei der S-Klasse (im konkreten Fall S 560 e genannt) bedeutet das nicht weniger als die Kombination eines V6-Benziners und einem Elektromotor, die die Limousine mit einer Systemleistung von 476 PS standesgemäß vorantreiben. Rein elektrisch schleicht sie lautlos bis zu 50 Kilometer weit – erhabener kann man sich wirklich kaum fortbewegen.

Modellpflege: Mercedes S-Klasse

Wer auch weiterhin – wie im Jahr 2016 – die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt sein will, darf nicht stehen bleiben. Die Rede ist natürlich von der Mercedes S-Klasse. Aber um die Optik geht es bei diesem Facelift vorrangig gar nicht, vielmehr sind für die S-Klasse mehrere neue Motoren geplant.

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Und zwar die Rückkehr zum Reihensechszylinder sowohl als Diesel wie Benziner und ein neuer V8-Biturbo-Benzinmotor. Außerdem planen die Sterndeuter einen Plug-in-Hybrid mit rund 50 Kilometer elektrischer Reichweite.

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Gleichzeitig haben Technologien wie der integrierte Starter-Generator (ISG) auf 48-Volt-Basis und der elektrische Zusatzverdichter (eZV) ihre Weltpremiere.

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Die S-Klasse wäre nicht die S-Klasse, hätte sie nicht auch beim autonomen Fahren so einiges dazugelernt. Abstands- und Lenk-Assistent sollen jetzt noch komfortabler arbeiten; die Geschwindigkeit wird nun in Kurven oder vor Kreuzungen automatisch angepasst. Im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen sind jetzt Stopps bis zu 30 Sekunden möglich, innerhalb derer die S-Klasse automatisch wieder anfährt und dem vorausfahrenden Verkehr folgt.

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Hinzu kommen ein erheblich verbesserter Spurwechsel-Assistent: Jetzt genügt ein Antippen des Blinkers für das Einleiten des Spurwechsels. Innerhalb der nächsten zehn Sekunden wird dieser mit entsprechender Anzeige im Kombiinstrument durchgeführt, wenn ergänzend zum Fahrer die Sensorik keine Fahrzeuge im relevanten Sicherheitsbereich erkannt hat.

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Der Nothalt-Assistent bremst das Fahrzeug während der Fahrt mit Aktivem Lenk-Assistenten kontrolliert bis zum Stillstand ab, wenn das System erkennt, dass der Fahrer dauerhaft nicht ins Fahrgeschehen eingreift.

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Die Limousine hat durch verbesserte Kamera-und Radarsysteme das Verkehrsumfeld noch besser im Blick. Außerdem bezieht sie erstmals Karten- und Navigationsdaten in die Berechnung des Fahrverhaltens mit ein. So kann der Abstands-Assistent den Fahrer in einer Vielzahl von Situationen streckenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit komfortabel anpassen.

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Der Remote Park-Assistent ermöglicht dem Fahrer, in Abhängigkeit von der jeweils geltenden Straßenverkehrsordnung, das Fahrzeug bei engen Parklücken oder Garagen via Smartphone von außen so zu rangieren, dass ein einfaches Ein- und Aussteigen möglich ist. Das Fahrzeug kann dabei vorwärts und rückwärts in Längs- und Querparklücken eingeparkt werden. Ausparken aus Querparklücken ist ebenfalls möglich, z.B. falls das Fahrzeug nach Rückkehr des Fahrers zugeparkt wurde.

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Im Explore-Modus kann das Fahrzeug bis zu fünfzehn Meter vorwärts oder rückwärts geradeaus manövriert werden und dabei an erkannten Hindernissen mit geringen Lenkkorrekturen vorbeifahren.

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Damit der Fahrer weiß, welcher seiner Helfer gerade am Werk ist, werden jetzt sowohl auf dem Bildschirm als auch im Head-up-Display Icons angezeigt, die ihn darüber informieren. Die Bedienung aller Funktionen erfolgt ab sofort am Lenkrad. Ausprobieren kann man das alles ab Juli.

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Und weil es in dieser Klasse keine Kompromisse beim Komfort geben darf, werden Kühlung und Heizung des Innenraums aus dem Hochvolt-Bordnetz gespeist und arbeiten damit unabhängig vom Verbrennungsmotor. Die Batterie steht dank des On-Board-Laders mit 7,4 kW Leistung gekoppelt an eine Wallbox in rund eineinhalb Stunden wieder voll im Saft. Selbst an einer üblichen Haushaltssteckdose kommt man in überbrückbaren fünf Stunden durch.

Mercedes S 560 e

Preise. Ab 117.980 Euro.
Antrieb. V6-Benziner, 2996 ccm, 367 PS, 500 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 1800 bis 4500 U/min; E-Motor, 90 kW; Systemleistung 476 PS, Systemdrehmoment 700 Newtonmeter.
Fahrleistungen. 0 auf 100 km/h in 5 s, Vmax 250 km/h (abgeregelt), Vmax elektrisch 130 km/h, Reichweite elektrisch bis zu 50 km.
Verbrauch. 2,5 l/100 km, 57 g CO2/km, 20 kWh/100 km.

Je nachdem, ob einem der Sinn nach lautlosem Gleiten oder geräuschvollem Bolzen steht, kann man aus fünf verschiedenen Fahrmodi wählen – den Rest erledigt die Steuerung. Ein kleiner Einstein ist der Eco-Assistent: Er nutzt alle Daten der Fahrassistenzsysteme inklusive der Navigation und zeigt im Display und mit dem Druckpunkt im Gaspedal an, wann der Fahrer am besten vom Gas geht.

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