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Erste AusfahrtDer BMW Z4 aus Graz kriegt jede Kurve

Mit freundlichen Grüßen aus Graz: So flink war der BMW Z4 noch nie auf den Beinen.

Der BMW Z4 trägt endlich wieder ein Stoffverdeck © BMW
 

Es dauert exakt zehn Sekunden, um den Frühling zu beschwören. So lange dauert es nämlich, bis der Z4 sein Verdeck fein säuberlich  zusammengefaltet und verstaut hat. In Graz hat die Produktion des Cabrios, das in seiner dritten Generation ein Blechklappdach dankenswerterweise wieder gegen eine Stoffmütze eingetauscht hat, dieser Tage begonnen. 8,5 Zentimeter länger, 7,4 breiter und nur 1,3 höher – das sind die neuen Parameter, die gemeinsam mit kürzerem Radstand und größeren Spurweiten zu beherzter Kurvendiskussion einladen. Und unter einer Bilderbuchgewichtsverteilung von 50:50 fangen die Bayern gar nicht erst an.

Modellvorstellung: BMW Z4

Pünktlich zum Saisonstart im Frühjahr 2019 bringt BMW den neuen Z4 an den Start, der bei Magna-Steyr parallel zum technischen Schwestermodell Toyota Supra in Graz gebaut wird.

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Seine Weltpremiere hat der Austro-Roadster jetzt in Pebble Beach im kalifornischen Monterey gegeben.

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Und zwar als M40i in der limitierten „First Edition“. Standesgemäß führt er einen Reihensechszylinder mit 340 PS aus.

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Dazu kommen ein Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern, Sportbremsanlage und ein elektronisch geregeltes Sportdifferenzial aus dem Fitnessstudio der M GmbH aus.

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Der Standardsprint von 0 auf 100 km/h ist in 4,6 Sekunden Geschichte.

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Im Vergleich zum Vorgänger hat die dritte Generation wieder ein Stoffverdeck und kein Klappdach mehr.

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Geblieben ist die zentrale Sitzposition für den Fahrer, der tiefe Schwerpunkt und die nach dem Lehrbuch ausbalancierte Achslastverteilung von 50:50.

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Zum Look des neuen Z4 gehören vertikal ausgerichtete Scheinwerfer, die Niere im Meshdesign, große Lufteinlässe in den vorderen Radhäusern und die in die Heckklappe integrierte Luftabrisskante.

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Das Interieur des Sondermodells umfasst eine schwarze Lederausstattung mit Dekorsteppung, elektrisch einstellbare Sitze und ein Surround-Sound-System von Harman Kardon.

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Adaptive LED-Scheinwerfer mit Matrix-Funktion für das Fernlicht, das erstmals in einem Roadster verfügbare Head-Up-Display und das aktuellste Infotainment aus dem Technikbaukasten der Münchner gehören zum guten Ton.

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Von der Leine haben die Bayern bei den ersten Testfahrten nur das Topmodell M40i gelassen. Der Reihensechszylinder-Turbo mit 340 PS macht keine Gefangenen. 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h – da kann man schon einen Friseurtermin ausmachen, wenn man das Windschott zu Hause lässt. Wie es das große M im Namen schon suggeriert, haben BMWs Sportsgeister Fahrwerk, Bremsanlage und Differenzial beigesteuert.

BMW Z4

Marktstart. März 2019.
Preise. Ab 45.874 Euro.
Antrieb. 20i: Vierzylinder-Turbobenziner, 1998 ccm, 197 PS, 320 Nm bei 1420–4200 U/min, 6 l/100 km, 137 g CO2/km;
30i: Vier-zylinder-Turbobenziner, 1998 ccm, 258 PS, 400 Nm bei 1550–4400 U/min, 6 l/100 km, 137 g CO2/km;
M40i: Reihensechszylinder-Turbobenziner, 2998 ccm, 340 PS, 500 Nm bei 1600–4500 U/min, 7,1 l/100 km, 162 g CO2/km.
Maße. 4324/1864/1304 mm L/B/H, 281 Liter
Kofferraum, ab 1405 kg.

Darunter rangiert ein turbogeladener 2-Liter-Vierzylinder (20i/30i), der wahlweise 197 oder 258 PS an die Hinterräder schickt. Den schwächeren der beiden wird es als Einzigen in der Runde auch in Kombination mit einem manuellen Getriebe geben, während die anderen alle die famose Acht-Gang-Automatik ausführen.

Die hat jetzt übrigens endlich einen neuen Wählhebel, der viel besser in der Hand liegt – auch wenn man nur sehr selten hingreifen muss. Davon abgesehen haben die Münchner das Cockpit mit zwei je 10,25 Zoll großen Bildschirmen digitalisiert und erstmals kann man für das Cabrio auch ein Head-up-Display ankreuzen.

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