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Erste AusfahrtMercedes schickt die C-Klasse mit Diesel an die Dose

Als 300 de fährt die C-Klasse als Plug-in-Dieselhybrid vor. Auch die E-Klasse beherrscht den Trick.

Die C-Klasse mit Doppelherz ist als Limousine und Kombi zu haben © DAIMLER
 

Plug-in-Hybrid-technisch ist derzeit kein Hersteller so breit aufgestellt wie Mercedes: Die Stuttgarter schicken Benziner an die Dose, sogar die Brennstoffzelle und jetzt auch den Diesel. So geschehen bei Limousine und Kombi der C-Klasse: Dort geht dem Vierzylinder-Selbstzünder mit 2 Litern Hubraum ein Elektromotor zur Hand, der bis zu 90 kW abspult und dessen Kraftquelle extern aufgeladen wird.

Gemeinsam erwirtschaften sie eine Leistung von 306 PS, das Drehmoment ist auf maximale 700 Newtonmeter limitiert. Es liegt ab 1400 Umdrehungen an, das Selbstzünder-Strom-Duo hat also einen ziemlich fulminanten Antritt, wenn man will. Wobei die Neun-Gang-Automatik jegliche Übergänge gnadenlos ausbügelt und generell auf stoische Ruhe getrimmt ist. Absolute Ruhe herrscht für bis zu 57 Kilometer – so viel kann der 300 de rein elektrisch bewerkstelligen. Die Lithium-Ionen-Batterie kann 13,5 kWh Energie speichern und ist an einer Wallbox in rund 1,5 Stunden wieder voll. An der normalen Haushaltssteckdose zuzelt die C-Klasse circa fünf Stunden.

Modellpflege: Mercedes C-Klasse

Mercedes hat die C-Klasse überarbeitet, als Limousine und T-Modell mit neuen Benzin- und Dieselmotoren sowie als Plug-in-Hybrid.

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Die C-Klasse, übrigens die erfolgreichste Baureihe der Stuttgarter, hat ein paar neue Tricks mit auf den Weg bekommen: Optisch liegen die Schwerpunkte der Überarbeitung auf der Fahrzeugfront sowie dem Design der Scheinwerfer und Rückleuchten. Mit der Neuauflage erhält die AMG Line den Diamantgrill in Serie.

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Darüber hinaus wurden die Frontstoßfänger für alle Lines mit silbernen oder verchromten Zierleisten neu gestaltet. Erstmals sind in dieser Baureihe Multibeam-LED-Scheinwerfer mit Ultra-Range-Fernlicht erhältlich.

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Die Mittelkonsole prägt jetzt ein elegantes Zierteil, das wahlweise in offenporigem Walnussbraun oder Eiche erhältlich ist. Neue Interieurfarben sind magmagrau in Kombination mit schwarz sowie sattelbraun für das AMG-Line Interieur.

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Die C-Klasse übernimmt das Bedien- und Anzeigekonzept der aktuellen S-Klasse und besitzt optional ein volldigitales Instrumenten-Display mit drei individuell wählbaren Anzeigestilen.

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Dazu kommen die Touch-Controls im Lenkrad. Zusätzlich lässt sich das Infotainmentsystem über das Touchpad mit Controller (neu: mit haptischer Rückmeldung) in der Mittelkonsole oder die Sprachsteuerung bedienen.

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Die Assistenzsysteme sind jetzt auch auf dem Stand der S-Klasse, was bedeutet, dass die C-Klasse in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren kann. Außerdem nutzt sie Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen.

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So kann der aktive Abstands-Assistent Distronic den Fahrer in einer Vielzahl von Situationen kartenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit vorausschauend vor z.B. Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen.

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Hinzu kommen als neue Funktionen der aktiven Assistenten fürs Lenken, Spurwechseln und Notbremsen.

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Neu ist auch die optionale Komfortsteuerung „Energizing“, die verschiedene Systeme im Fahrzeug vernetzt. Sie nutzt gezielt Funktionen der Klimaanlage (einschließlich Beduftung) und der Sitze (Heizung, Belüftung, Massage) sowie Licht- und Musikstimmungen und ermöglicht je nach Befinden oder Bedürfnis des Fahrers ein spezielles Wellness-Set-up.

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Welche Antriebsquelle wann die klügere ist, das weiß der schlaue Stuttgarter selber, indem er vorausschauend die Daten aller Fahrassistenzsysteme wie Radarsensor, Kameras und Navigation verwendet. Sobald der Fahrer ein Ziel ins Navi eingegeben hat, wird zum Beispiel die Batterieladung für Stadtdurchfahrten vorgehalten und die Regeneration des Partikelfilters bei Bedarf auf die Autobahnstrecke vorgezogen. Overrulen kann der Fahrer ihn natürlich jederzeit, aber schlauer ist meist die Maschine.

Mercedes C-Klasse 300 de

Antrieb. Vierzylinder-Turbodiesel, 1950 ccm, 194 PS, 400 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 1600 bis 2800 U/min; E-Motor mit maximal 90 kW, Systemleistung 306 PS, Systemdrehmoment 700 Newtonmeter.
Verbrauch. 1,6 bis 1,4 l/100 km (kombiniert), 42-39 g CO2/km, Stromverbrauch (kombiniert) 18,7 kW/100 km.
Elektrische Reichweite. Bis zu 57 Kilometer.
Elektrischer Höchstgeschwindigkeit. Über 130 km/h.

Die Auslieferung der ersten Modelle ist für Mitte 2019 geplant. Selbstverständlich wird es auf Basis der aktuellen C-Klasse analog zum E 300 e auch eine Plug-in-Hybrid-Variante mit Benzinmotor geben. Im Gegenzug kommt auch die große Schwester als Selbstzünder-Stromer: Die Leistungsdaten sind identisch, beim Verbrauch stehen 1,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer (41 g CO2) in der Auslage. Im Verbunde bringen es der Akku und der optionale 60-Liter-Tank auf einen Aktionsradius von mehr als 1000 Kilometer.

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