KULTKISTENBaby, You Can Drive My Car

Es gab leider nicht genug Schöne und Reiche auf der Welt, als dass dem Iso Fidia ein finanzieller Erfolg vergönnt gewesen wäre.

Exklusiv: Der Iso Fidia stand im Schatten des Maserati Quattroporte © ISO RIVOLTA
 

Als John Lennon 1965 seinen Führerschein machte, war die Beatlemania bereits in die USA übergeschwappt und das Album "Help!" lag frisch gepresst beim Plattenhändler. Aber auch wenn er den Test bestanden hat, soll der Musiker ein miserabler Autofahrer gewesen sein. Und ab 1967 hatte er mehr als 300 PS unter dem Hintern.

John und seine erste Frau Cynthia verliebten sich nämlich auf der Earls Court Motor Show in einen Iso Fidia. Die viertürige Sportlimousine hatte es den beiden so angetan, dass sie den 8000-Pfund-Scheck direkt am Messestand deponierten, um den zweiten von 192 produzierten Fidias entgegenzunehmen. Ursprünglich hatte sich die italienische Firma Iso mit der Konstruktion der (BMW) Isetta ihre Sporen verdient, Anfang der 1960er wollte man aber nicht mehr die Klammen, sondern die Ultrasolventen als Kunden gewinnen.

Und das gelang Iso: Neben John Lennon standen auch "The Who"-Boss Pete Townshend, Sonny Bono oder James Last im Zulassungsschein. Allerdings sind die Reichen nunmal rar gesät, weshalb sich mit dem Fidia auch kein Groschen verdienen ließ.

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