KULT-KISTENWer im Glashaus sitzt . . .

Wie ein überdimensionierter Handstaubsauger es aus den USA in die Herzen der europäischen Familienväter schaffte.

Handstaubsauger: US-Medien verpassten dem Pontiac Trans Sport (1990–1996) seinen Spitznamen © PONTIAC
 

Da schauten Mama und Papa aber: 1986 stellte Pontiac mit der Studie Trans Sport einen Van vor, den man nicht einmal brauchen musste, um ihn haben zu wollen. Futuristisches Styling, eine großzügige Glaskuppel, herausnehmbare Schalensitze mit integrierten Stereo-Lautsprechern, eine Flügeltür für die Fondpassagiere - der Wagen war ein Raumschiff, sein Auftritt sorgte für entsprechenden Nachhall beim Publikum.

Natürlich schafften es nicht alle Lösungen in Serie, die Flügeltür wurde gestrichen und auch das gläserne Dach, aber der Van mit Kunststoffkarosserie war optisch noch immer extravagant genug - weshalb ihn die US-Medien wegen seiner Form im Profil bald "Handstaubsauger" nannten. Dabei spielte der Trans Sport wirklich mit fünf ausbaubaren Sitzen, die jeweils nur 15 Kilogramm wogen, Niveauregulierung und der ersten fernbedienbaren Schiebetür in der obersten Van-Liga. In der Heimat gescholten, gelang dem Van in Europa ein Überraschungserfolg. Der Kontinent hatte schon den eigenwilligen Renault Espace adoptiert - da kam das Haushaltsgerät aus Übersee gerade recht.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

maschitz
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Lesenswert?

Pontiac

Ein super Auto,hatte einen mit 6Zylinder und 3,6 lt.Hubraum.

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