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Bugatti La Voiture NoireCristiano Ronaldo hat sich das teuerste Auto der Welt geleistet

Cristiano Ronaldo soll sich den teuersten Hypersportwagen der Welt gegönnt haben: Bugattis „La Voiture Noire“.

Cristiano Ronaldo erweitert seine Automobilsammlung angeblich um den Bugatti „La Voiture Noire“ © Montage: Bugatti, APA
 

Seine Champions-League-Träume sind längst gescheitert, da stürmten andere ins Finale – dafür hat Cristiano Ronaldo laut der spanischen Zeitung „Marca“ einen anderen Volltreffer gelandet: Der Fußballer soll sich den exklusivsten Hypersportwagen der Welt, den Bugatti „La Voiture Noire“, um elf Millionen Euro gegönnt haben.

Ein schöner, 1500 PS starker Trost, angelehnt an eines der großen Mysterien der Automobilgeschichte. Ettore Bugattis Sohn Jean entwickelte und fuhr einen von nur vier hergestellten Type 57 SC Atlantic. Sein Modell nannte er „La Voiture Noire“ – das schwarze Auto. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg verschwand das Fahrzeug spurlos. Es wird noch immer gesucht und hätte heute einen unermesslichen Wert.

Modellvorstellung: Bugatti La Voiture Noire

Mit dem Einzelstück „La Voiture Noire“ hat sich Bugatti zum 110-jährigen Juliläum wohl selbst das schönste Geschenk gemacht.

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„Das schwarze Auto“ ist eine Reminiszenz an das seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene „La Voiture Noire“ des Typ 57 SC Atlantic, der von Jean Bugatti – Sohn des Firmengründers Ettore – kreiert wurde und eines der berühmtesten Fahrzeuge der Welt ist.

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Der verlängerte Vorderwagen streckt den Hypersportler, die Wespentaille konturiert das Coupé. Die Stoßfänger integrieren sich sanft in die Karosserie, die Windschutzscheibe scheint in die Seitenscheiben fließend überzugehen, wie das Visier eines Helms.

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Jedes Bauteil wurde mit der Hand erschaffen, die Karosserie in Sichtcarbon glänzt tiefschwarz, unterbrochen nur durch eine ultrafeine Kohlefaserstruktur.

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Im Mittelpunkt der Schöpfung steht der 16-Zylinder-Motor. Mit seinen acht Litern Hubraum leistet er 1500 PS sowie ein Drehmoment von 1600 Newtonmetern. Von der unbändigen Kraft zeugen sechs Auspuffendrohe am Heck.

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Bevor wir jetzt über einen Banküberfall nachdenken: „La Voiture Noire“ ist längst verkauft. Das Unikat ging für sage und schreibe elf Millionen Euro (vor Steuer) an einen Bugatti-Enthusiasten. Damit ist er der teuerste Neuwagen aller Zeiten.

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Die Neuauflage ist ein Zweitürer, der mehr an eine Skulptur als ein Auto erinnert, und mit Sichtcarbon in tiefem Schwarz arbeitet. Bei der Weltpremiere beim heurigen Autosalon in Genf sagte Bugatti-Chef Stephan Winkelmann: „,La Voiture Noire‘ ist eine Ansammlung von Superlativen.“

Bugatti Home Collection: Ein echter Bugatti fürs Wohnzimmer

Bugatti baut nicht nur Erlesenes für die Garage, sondern hat jetzt auch gemeinsam mit seinem Partner „Luxury Living Group“ eine Möbelkollektion aufgelegt.

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Und das liegt bei der Marke aus Molsheim irgendwie auch in den Genen.

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„Möbel haben in der Geschichte von Bugatti schon immer eine wichtige Rolle gespielt: Carlo Bugatti, Vater des Unternehmensgründers Ettore Bugatti, war Innenarchitekt und gab seine Kunstfertigkeit an seine Söhne weiter“, erklärt Markenchef Stephan Winkelmann.

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Die „Limited Edition“ in den Farben Blau und Weiß des Stuhls namens „Cobra“ stellt eine zeitgenössische Neuinterpretation der Original-Version von 1902 dar, die von Carlo Bugatti entworfen wurde.

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Anlässlich des 110. Geburtstags der Marke ist er folgerichtig auf 110 Exemplare limitiert.

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Die restliche Kollektion stammt vom Reißbrett der Designer Carlo Colombo und Toan Nguyen.

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Exklusives Leder, der seltene Edelstein Sodalith in Anlehnung an das Blau von Bugatti, Striato-Olimpico-Marmor und außerordentlich weiche technische Hochleistungsstoffe spannen den Bogen zu den Supersportwagen von Bugatti.

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Und das ist keine Übertreibung. Das Auto entsteht in Handarbeit, der 16-Zylinder-Mittelmotor mit acht Liter Hubraum leistet 1500 PS, wird Spitzengeschwindigkeiten rund um 420 km/h erreichen und das Einzelstück ist der teuerste Neuwagen der Welt.

Modellvorstellung: Bugatti Divo

Acht Sekunden schneller auf dem Handling-Kurs auf der Rennstrecke im italienischen Nardò: Das triff im Kern, was den neuen Bugatti Divo von seinem Technikbruder Chiron unterscheidet. Statt auf Höchstgeschwindigkeit ist er auf Wendigkeit und Agilität für kurvenreiches Terrain getrimmt.

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Deshalb ist er 35 Kilogramm leichter, hat 90 Kilogramm mehr Abtrieb und bei der Querbeschleunigung hat er auf 1,6 g zugelegt. Die Höchstgeschwindigkeit des Divo ist auf 380 km/h limitiert, für die der 1500 PS starke 8-Liter-W16-Motor bürgt.

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Benannt wurde der Bolide übrigens nach Albert Divo, einem französischen Rennfahrer, der in den späten 1920er-Jahren für Bugatti zwei Mal das berühmte Bergstraßenrennen Targa Florio auf Sizilien gewann.

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Für seine neue Bestimmung als Kurvenräuber hat Bugatti den Divo ganz neu eingekleidet. Die Fahrzeug-Front bekam eine komplett neue Architektur: Es gibt zusätzliche Lufteinlässe zur Bremsenkühlung und die extrem flachen LED-Scheinwerfer haben eine gerade einmal 35 Millimeter flache Leuchtenöffnung.

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Der Lufteinlass auf dem Fahrzeugdach schafft eine optische Verbindung zum Luftauslass in der Mitte der Fronthaube und leitet die Luft in Richtung des Heckflügels.

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Am Heck des Divo ragt ein neuer, in der Höhe feststehender Heckflügel empor, der weiterhin, nach vorne aufgestellt, als Air Brake fungiert sowie für die individuellen Fahrzeugmodi winkelverstellbar bleibt. Der Heckflügel misst 1,83 Meter und ist damit 23 Prozent breiter als der des Chiron.

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Der neue Heckdiffusor beherbergt die vier Abgasrohre. Ein Highlight ist zweifellos die neue hochkomplexe 3D-Leuchte. Sie ist tatsächlich Teil des Heckgitters, bestehend aus 44 Finnen.

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Im Interieur kommt das Sicht-Carbon des Exterieurs in einer matten Ausführung zum Einsatz. Die markante Außenfarbe „Divo Racing Blue“ findet auch im Interieur als Alcantara-Leder-Ton ihre Anwendung und spielt hier eine spezielle Rolle, indem es den Innenraum des Divo zweiteilt.

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Technische Neuerungen im Innenraum betreffen die Sitze, die mehr Seitenhalt bieten. Das Lenkrad verfügt über größere lenkradfeste Wippschalter auf beiden Seiten und die Mittelkonsole schafft dank größerer Arm- und Wadenauflagen mehr Komfort, hat aber zur Gewichtsreduzierung seine Ablagen eingebüßt.

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Die exakt 40 Kunden werden es verschmerzen können. Denn obwohl der Divo vor Steuern 5 Millionen Euro kostet, war er schon vor der Präsentation ausverkauft.

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Hieß es ursprünglich, dass der ehemalige VW-Patriarch Ferdinand Piëch sich den Bugatti gesichert haben soll, so ist jetzt eben Cristiano Ronaldo am Ball. Von offizieller Bugatti-Seite heißt es, dass es zu Kunden grundsätzlich keinen Kommentar gebe.

Modellvorstellung: Bugatti Chiron

Wozu man ein Auto braucht, das 420 km/h schnell ist, in 6,7 Sekunden auf 200 km/h beschleunigt, über 16 Zylinder, acht Liter Hubraum und vier Turbolader verfügt? Falsche Frage. Man braucht es überhaupt nicht, wird es nur in ganz seltenen Fällen voll auskosten können und die 2,4 Millionen Euro Kaufpreis – ohne Steuern wohlgemerkt – schränken die Wahrscheinlichkeit, jemals ein Exemplar in freier Wildbahn auch nur zu sehen, ohnehin Richtung null ein. Aber um solche Fakten geht es beim stärksten und schnellsten Serienauto, das jemals das Licht der Welt erblickte, nicht.

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Es ist vielmehr ein Statement des technisch Machbaren. Ein Gruß aus der Hexenküche der Entwicklungsabteilungen, vor allem aber das glitzerndste Kapitel des großen Erwachens des VW-Konzerns nach dem Diesel-Skandal. Denn in Wolfsburg gibt es derzeit wahrlich wichtigere Themen als vierrädrige Spielzeuge für die Wohlhabenden. Aber als Ende letzten Jahres die Diesel-Katastrophe ihren Lauf nahm, da war die Entwicklung des Chiron schon in der Endphase. Sie jetzt noch zu stoppen und das Auto zu verwerfen, hätte also keinen Sinn ergeben. Und hier ist er also, erstmals in Genf und in voller Pracht.

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Nur minimal größer geworden als sein Vorgänger, der Veyron mit bis zu 1200 PS, geht der Chiron das Thema Supersportwagen deutlich effizienter an: Einfach nur viel Leistung ist zu wenig. Hier wurde gehörig Feinschliff betrieben, in allen Bereichen. Der Motor ist weiterhin ein Sechzehnzylinder in VW-typischer W-Bauform mit acht Litern Hubraum, der von vier Turboladern in Register-Anordnung unter Druck gesetzt wird.

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Mit 1500 PS leistet diese Wuchtbrumme aus Aluminium zwar nur 300 mehr als der Veyron in maximaler Ausbaustufe. Die Techniker schafften es aber, die Euro-6-Norm einzuhalten, was nur mit großen Spezialkatalysatoren gelang, deren gerollte Wabenstruktur die Oberfläche von 31 Fußballfeldern ergäbe, würde man sie aufwickeln.

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Dass die Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h nur knapp über jener des Vorgängers liegt, mag manche angesichts der deutlichen Mehrleistung ein wenig enttäuschen. Aber in diesem Tempobereich ist jedes zusätzliche Km/h eine echte Herausforderung, da der Luftwiderstand exponentiell zunimmt. Sicherheitshalber hat man die Skala des Tachometers aber bis 500 ausgelegt, man weiß ja nie, ob nicht doch noch eine Überdrüber-Version des Chiron einmal nachgereicht werden könnte. Das restliche Cockpit trägt überraschend wenig dick auf. Angenehm schlicht die Formgebung, und angenehm übersichtlich die Ergonomie: Viele Funktionen wurden in Schaltern am Lenkrad zusammen gefasst.

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Gut so, denn die Kräfte, die bei dieser Geschwindigkeit wirken, sind schon atemberaubend genug: Bei Volllast pumpen die vier Lader pro Minute 60.000 Liter Luft in die sechzehn Brennräume. Die Benzinpumpe kommt in der gleichen Zeit auf eine Förderleistung von 15 Litern, und man muss kein Mathegenie sein, um sich ausrechnen zu können, dass die Fahrt bei diesem Tempo nach nur acht Minuten vorbei wäre – der Tank fasst leider nur 100 Liter. Nicht so schlimm, denn die Reifen halten ohnehin nicht viel länger durch. Der Begriff der heißen Sohle bekommt beim Chiron also eine ganz neue Bedeutung.

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Damit sich der jüngste Bugatti dennoch so einfach bewegen lässt wie jeder andere Golf auch, wanderte deutlich mehr Hirnschmalz in die Optimierung von Gewicht und Luftwiderstand: Der Unterboden ist nun voll verkleidet und sorgt alleine schon für 60 Prozent des Anpressdrucks. Die verstellbaren Flügel sowie die unübersehbare Abrisskante am Heck kümmern sich um den Rest.

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Auch zeigen die athletischen Formen schön das rigorose Diätprogramm. Kohlefaser findet großzügig Anwendung bei der Karosserie und den Bremsschieben, die Bremssättel bestehen gar aus Titan.

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Und natürlich dürfen auch diverse Innovationen der Großserie nicht im Aushängeschild des Konzerns fehlen. Die Scheinwerfer etwa bestehen aus acht eckigen LED-Ringen. Vor ganz andere Probleme stellte die Entwickler aber ausgerechnet das Markenemblem. War es nicht schon schwer genug, sich zu einem neuen Design durchzuringen, ist das aus reinem Silber gegossene Logo zudem das einzige Bauteil, das im Vergleich zum Veyron schwerer wurde. Für die Moral der Mannschaft sicher ein herber Tiefschlag.

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Ja und der Name, der stammt übrigens von einem monegassischen Rennfahrer, was für Bugatti eine perfekte Kombination darstellt. Schließlich fuhr Louis Chiron, geboren 1899, nicht nur sein erstes Rennen auf einem Bugatti. Er trat mit Fahrzeugen aus der Schmiede des Ettore Bugatti auch zwei mal in Le Mans an.

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Das Auto soll erst 2021 fertig werden, und Ronaldo wird den Kaufpreis von elf Millionen Euro netto – brutto wohl über 15 Millionen – verschmerzen können: Sein aktuelles Jahresgehalt bei Juventus Turin soll bei 30 Millionen Euro liegen. Netto, übrigens.

Kommentare (4)

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ratschi146
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... und...

der xxxxx, der Freund, der Tochter des Nachbarn hat sich einen Gebrauchtwagen gekauft, hat auch einige Euros gekostet ;-)

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Hildegard11
6
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Geld

Sein gutes Recht, aber seine Leistung für die Welt ist genauso entbehrlich wie das Fahrzeug.

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Lodengrün
3
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Der Neid

ist und war ein Hund. Abgesehen davon das ich nicht mit seinem Talent ausgestattet bin möchte ich seinen Stress Woche für Woche Superleistungen abzurufen nicht haben. Und er bringt sie. Und wenn sie diesem schönen Mannschaftssport nichts abgewinnen können, - dafür muss man sie bedauern.

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Steirer79
8
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Wen interessierts?

Is doch egal was dieser eingebildete Spasti macht

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