Modellvorstellung Meanie

Nein, Ladys und Gentlemen, das ist kein Mini - sondern ein „Meanie“. Und der ist, wie der Name schon sagt, ziemlich fies.

Vom unschuldigen Augenaufschlag darf man sich nicht täuschen lassen. Dieser Mini hat es faustdick hinter den Kotflügelverbreiterungen.

EMIL FREY CLASSICS

Beziehungsweise noch ein Stückchen weiter hinten, denn in Mittellage trägt die britische Kultkiste einen Zwei-Liter-Turbobenziner aus dem Konzernregal von Volkswagen.

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Der macht dem Wägelchen nicht nur Beine, es fliegt förmlich: 220 PS wuchtet es auf die Hinterachse, in vier Sekunden pulverisiert der Zwerg die 100-km/h-Marke und erst bei unvorstellbaren 200 km/h ist Schluss - elektronisch abgeregelt.

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Da beginnen sich ausgewachsene Sportwagen zu fürchten und wenn er ganz ehrlich ist, hat Raffael Heierli bei diesem Tempo in der Taschenrakete wohl auch schon feuchte Hände bekommen. Insofern war es eine gute Idee, seine Kreation „Meanie“ zu nennen - dieser Wicht ist wirklich gemein.

 

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Papier ist geduldig - Heierli nicht. Er fragte beim Schweizer Unternehmer Walter Frey um Unterstützung an, um aus dem Knallfrosch mehr als eine akademische Fingerübung werden zu lassen, und der war als langjähriger Mini-Importeur sofort Feuer und Flamme.

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Inzwischen hat der übermotorisierte Winzling tatsächlich eine Straßenzulassung und sein Konstrukteur die Genehmigung, eine Kleinserie zu bauen. Immerhin fünf der kleinen Fieslinge soll es geben.

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