MODELLVORSTELLUNGDer elektrische Renault Kangoo hat jetzt bis zu 270 Kilometer Reichweite

Renault hat die Reichweite des Kangoo Z.E. ausgebaut. Der Lieferwagen schafft jetzt bis zu 270 Kilometer ab 21.200 Euro.

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Der Renault Kangoo Z.E. hat jetzt mehr Reichweite © RENAULT
 

Renault macht beim Thema Reichweite seiner Elektroautos weiter Tempo: Nach dem Zoe werden auch der Kangoo Z.E. und die längere Maxi-Version mehr Reichweite erhalten. Der aktualisierte Elektrotransporter ist ab Oktober 2017 zum Preis ab Euro 21.200 netto verfügbar. Im Mittelpunkt der Modellpflege stehen ein neuer Elektromotor und eine neue 33-kWh-Batterie.

Das Antriebspaket erhöht die Reichweite im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um mehr als 50 Prozent von 170 auf 270 Kilometer. Dies entspricht rund 200 Kilometern im realen Alltagsbetrieb und einer Reichweitensteigerung von nahezu 60 Prozent. Der neue Elektromotor leistet wie sein Vorgänger 60 PS und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 225 Newtonmetern, das bereits beim Anfahren zur Verfügung steht.

Elektroautos: Renault Zoe

Der Renault Zoe erzielt jetzt mit 400 Kilometern nahezu die doppelte Reichweite der Vorgängerversion. Möglich macht diese Steigerung ein neu entwickelter Lithium-Ionen-Akku mit höherer Energiedichte.

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Trotz der um 19 kWh auf 41 kWh gestiegenen Kapazität und 22 Kilogramm Mehrgewicht kommt der Stromspeicher im gleichen Gehäuse unter wie die weiterhin angebotene Standardbatterie.

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Deshalb können bisherige Kunden ihren Zoe auch auf den neuen Stromspeicher upgraden lassen. Die Akkus kann man wie bisher leasen, aber jetzt auch gemeinsam mit dem Auto kaufen.

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Renault bietet für den Zoe auch zwei Elektromotoren. Da wären der R90 mit 68 kW (92 PS), der dank effizientem Energiemanagement eine Reichweite von 400 Kilometern laut NEFZ erzielt, und der Q90 (65 kW/88 PS) mit 43-kW-Schnellladefunktion.

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Die Schnellladung an einer 400-Volt-3-Phasen-Drehstrom-Station mit 32 Ampere Ladestrom und 22 kW Ladeleistung auf 80 Prozent der Ladekapazität ist dann in rund einer Stunde und 45 Minuten möglich.

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Die Alltagstauglichkiet wird von den Akkus nicht beeinträchtigt: Das Kofferraumvolumen des Fünftürers beträgt 338 Liter, durch Umklappen der Rückbank lässt sich das Fassungsvermögen auf 1225 Liter vergrößern.

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Exklusiv für den erstarkten Zoe ist die neue Topausstattung „Bose Edition“ verfügbar, die unter anderem mit Ledersitzen und dem Bose-Soundsystem aufwartet.

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Mit neuen kostenlosen Services wird Renault Elektroautofahrern im Laufe des Jahres 2017 den Zugang zu öffentlichen Ladestationen in ganz Europa erleichtern: Mit Z.E. Trip kann der nächstgelegene Ladepunkt unter rund 80.000 Stromtankstellen in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Benelux-Ländern, Dänemark und der Schweiz lokalisiert werden.

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Mit der ebenfalls im Laufe des Jahres 2017 startenden App Z.E. Pass lässt sich zukünftig an den meisten europäischen Ladestationen bargeldlos bezahlen.

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Der Zoe Life Z.E. 40 ist ab sofort zu Preisen ab 24.390 Euro zu haben, der Einstiegspreis für den Renault Zoe R90 (mit 22 kWh Batterie) beträgt 21.890 Euro.

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Trotz der Kapazitätssteigerung um 11 kWh benötigt der neue Akku nicht mehr Platz als sein Vorgänger. Die Franzosen bietet den kompakten Lieferwagen in zwei Varianten an: mit 4,28 und 4,67 Metern Länge. Beide bieten das gleiche Stauvolumen wie ihre Pendants mit Verbrennungsmotor: Die kurze Version fasst im Frachtabteil je nach Ausführung 3 bis 3,5 Kubikmeter bei einer Zuladung von 652 Kilogramm. In der zweisitzigen Variante stehen 4,6 Kubikmeter Laderaum und 605 Kilogramm Zuladung zur Verfügung. In der fünfsitzigen Ausführung fasst das Stauabteil bis zu 3,4 Kubikmeter und die Zuladung liegt bei 640 Kilogramm.

Als weitere Neuheit verfügen die Kangoos über ein neues Ladesystem, das noch schnelleres „Stromtanken“ erlaubt: An einer Wall-Box mit 230 Volt Wechselspannung benötigt der Lieferwagen rund sechs Stunden, bis er wieder voll im Saft steht. Serienmäßig legt Renault ein Ladekabel bei, das gleichermaßen für die Wall-Box und öffentliche Ladepunkte geeignet ist. Für Ausnahmefälle steht eines zur Verfügung, mit dem man an regulären 230-Volt-Haushaltssteckdosen laden kann.

Modellvorstellung: Renault Koleos

Eines ist sicher: Die zweite Generation des Renault Koleos wird sich auf dem Markt weit besser schlagen als die vorherige. Basiert sie doch technisch nicht mehr auf einem Samsung, sondern auf dem Allianzbruder Nissan X-Trail.

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Das 4,67 Meter lange SUV gibt es wahlweise mit Front- oder Allradantrieb, zudem ist er drei Zentimeter länger als sein japanischer Bruder. Optisch geht der französische Ableger aber eigene Wege.

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Die Karosserie des Crossovers orientiert sich beim Design vielmehr am Look von Renaults großer Limousine Talisman. Die Hauptscheinwerfer selbst sind je nach Ausstattung mit Voll-LED-Technik verfügbar. Hinzu kommen typische Crossover-Merkmale wie die Schutzbeplankung der Türen, große Räder im Format bis 19 Zoll und die Dachreling aus Aluminium.

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Beim Platzangebot soll der neue Koleos vorne dabei sein: Renault verspricht einen stattlichen Laderaum von 624 bis 1690 Litern und eine besonders großzügige Kniefreiheit in der zweiten Reihe, die aus dem stattlichen Radstand von 2,71 Metern resultiert.

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Und wie man es von den Franzosen kennt, bringt der Koleos eine breite Auswahl an Fahrerassistenzsystemen auf Basis von Radar-, Kamera- und Ultraschalltechnik mit. Hierzu zählen Sicherheitsabstand-Warner, Notbremsassistent, Müdigkeitserkennung und Toter-Winkel-Warner.

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Darüber hinaus gibt es noch einen Spurhalte-Warner, eine Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner und einen Fernlichtassistent. Als weiteres System ist der adaptive Tempomat verfügbar.

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Zum Marktstart im Frühjahr 2017 wird auch das Topmodell Koleos Initiale Paris mit exklusiver Optik und umfassender Komfortausstattung erhältlich sein. Äußerlich ist es an der Metallic-Lackierung in Amethyst-Schwarz und den 19-Zoll-Leichtmetallrädern „Initiale Paris“ zu erkennen.

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Im Innenraum setzen Polster und Verkleidungen in grauem Nappa-Leder sowie das Lederlenkrad Akzente. Dazu kommen beheizbare, elektrisch einstellbare 6-Wege-Sitze für Fahrer und Beifahrer sowie Sitzheizung für die Fondplätze.

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Die Topausführung verfügt über das Online-Multimediasystem Renault R-Link 2 mit hochformatigem 8,7-Zoll-Touchscreen. Zusätzlich zum berührungssensiblen Kapazitiv-Bildschirm lässt sich das System auch per Sprachsteuerung oder Lenkradfernbedienung steuern.

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Insgesamt zwölf Bose-Lautsprecher sorgen für einen raumfüllenden Klang. Zum Drüberstreuen gibt es noch den Easy-Park-Assistent, der das SUV-Modell nahezu autonom ein- und ausparkt.

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Die Klimaanlage ist mit einer Wärmepumpe verbunden, wodurch die Reichweite beim Heizen und Kühlen weniger beansprucht wird. Anders als konventionelle Heizungen zieht das System einen Großteil der Energie nicht aus der Batterie, sondern aus der Umgebungsluft und benötigt dadurch weniger Strom. Um Energie zu sparen, verfügt das Klimatisierungssystem außerdem über die Vorschaltfunktion. Solange das Fahrzeug an der Ladestation angeschlossen ist, wird für das Kühlen oder Heizen des Innenraums ausschließlich Strom aus dem Netz genutzt.

Modellvorstellung: Renault Alaskan

Renault schickt jetzt auch ein Modell in der Klasse der Pick-ups mit bis zu einer Tonne Nutzlast in den Ring.

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Der Alaskan kommt Ende Oktober dieses Jahres zu Preisen ab 28.000 Euro netto beziehungsweise 33.600 Euro brutto zu den Händlern.

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Der Alaskan baut traditionell auf einem steifen Kastenrahmenchassis aus Stahl auf.

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Die Bodenfreiheit von 23 Zentimetern zusammen mit brauchbaren Böschungs- und Rampenwinkeln lassen Fahrten abseits befestigter Wege zu.

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Zu den technischen Schmankerl des Alaskan zählt die neu entwickelte Fünf-Lenker-Hinterachse für die Varianten mit Doppelkabine, die ihn auf der Straße komfortabler macht.

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Für Fahrer und Beifahrer sind Vier-, Sechs- und Acht-Wege-Sitze mit manueller oder elektrischer Verstellung sowie mit Lordosenstütze verfügbar. Außerdem sind Sitzheizung vorne sowie eine für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbare Zwei-Zonen-Klimaautomatik erhältlich.

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Die Kunden haben die Wahl zwischen Alaskan Heckantrieb und zuschaltbarem Allrad: Auf asphaltierten Straßen fährt die 4x4-Version mit Hinterradantrieb, in leichten Gelände oder bei nachlassender Traktion wechselt er in den Allradmodus.

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Für besonders schweres Gelände verfügt der Alaskan zusätzlich über eine Geländeuntersetzung, eine elektronische Differenzialsperre oder ein mechanisches Sperrdifferential.

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Als Motorisierung dient ein Common-Rail-Diesel mit 2,3 Liter Hubraum und Twin-Turbo-Technik. Renault bietet das aus dem Master bekannte Vierzylinder-Triebwerk in Leistungsstufen mit 163 und 190 PS an. Zusätzlich haben die Kunden die Wahl zwischen dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe und der Sieben-Stufen-Automatik.

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Je nach Absatzmarkt wird der Alaskan mit zwei verschiedenen Ladeflächenlängen angeboten. Dank des cleveren C-Channel-Verzurrsystems lässt sich Ladung in jeder Form oder Größe an den drei Seiten der Pick-up-Ladefläche fixieren. In die Ladefläche integriert ist ein 12-Volt-Stromanschluss.

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Neu ist der Dienst „Z.E. Trip“, der mit dem Navigationssystem des Onboard-Infotainmentsystems R-Link gekoppelt ist und es erlaubt, öffentliche Ladepunkte zu lokalisieren und anzusteuern. Der Fahrer wird auch über die Verfügbarkeit der Steckdose und die Kompatibilität informiert.

Mit der App „Z.E. Pass“ erleichtert Renault Nutzern des Kangoo Z.E. den Zugang zu öffentlichen Ladestationen in ganz Österreich. Zusammen mit einer RFID-Chipkarte ermöglicht sie bargeldloses Stromtanken an über 1000 öffentlichen Ladepunkten allein in Österreich, und darüber hinaus bei Stationen in Deutschland, Belgien, Frankreich und der Schweiz. Eine vorherige Registrierung bei den einzelnen Betreibern ist hierfür nicht nötig, was Langstreckenreisen für Elektroautofahrer erheblich vereinfacht.

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