Bis 1. Mai 2022NoVA-Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge wird verlängert

Wegen langer Lieferzeiten für Fahrzeuge sollen jene, die vor der Erhöhung der NoVA noch rasch gekauft haben, nicht mehr bezahlen müssen.

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© Maksym Yemelyanov/stock.adobe.com
 

Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist mit 1. Juli erhöht worden. Eine Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge war zunächst bis 1. November geplant, soll nun aber bis 1. Mai 2022 verlängert werden. Grund dafür ist, dass die Fahrzeuglieferungen derzeit aufgrund des Chipmangels besonders lange dauern. Da sie Nutzfahrzeuge nach Ende der Übergangsfrist teurer werden, haben viele Unternehmer zudem noch welche bestellt, um die Übergangsfrist zu nutzen.

ÖVP und Grüne planen nun einen entsprechenden Initiativantrag im Finanzausschuss am 3. November. Dieser kann dann am 19. November im Plenum des Nationalrats fixiert werden. Die Verlängerung der Übergangsfrist tritt nach dem Beschluss rückwirkend in Kraft, bestätigten ÖVP und Grüne auf APA-Anfrage am Montag. Der Kaufvertrag muss freilich rechtzeitig - vor Inkrafttreten der NoVA-Erhöhung - abgeschlossen worden sein.

Jänner bis Oktober 2021: Top 20 Neuwagen

Platz 20: VW ID.4

Mit 2181 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,1 Prozent kämpft sich das Elektro-SUV VW ID.4 auf den 20. Platz.

VOLKSWAGEN

Platz 19: Seat Ateca

2203 verkaufte Stück bedeuten für den Seat Ateca ein Minus von 23 Prozent, einen Marktanteil von 1,1 Prozent und den 19. Platz in der Zulassungsstatistik.

SEAT

Platz 18: BMW X1

Auf Platz 18 landet der BMW X1 mit einem Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: 2228 Stück wurden verkauft, damit hält er einen Marktanteil von 1,1 Prozent.

BMW

Platz 17: Skoda Karoq

Platz 17 gehört dem Skoda Karoq, der heuer bislang 2502  Kunden fand und damit einen Marktanteil von 1,2 Prozent kassiert. Damit liegt er im Vergleich zum Vorjahr bei einem Minus von 7 Prozent.

SKODA

Platz 16: Seat Leon

Der Seat Leon landet mit einem Plus von 8,9 Prozent auf dem 16. Platz. Das entspricht 2557 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,2 Prozent.

SEAT

Platz 15: VW Tiguan

Der VW Tiguan hat mit einem Minus von 17,9 Prozent den 15. Platz geholt. Die Bilanz: 2583 Stück und ein Marktanteil von 1,3 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 14: Hyundai Tucson

Mit einem Plus von 2,2 Prozent holt sich der Hyundai Tucson den 14. Platz. 2658 Stück wurden verkauft, der Marktanteil liegt bei 1,3 Prozent.

HYUNDAI

Platz 13: VW ID.3

Auf Platz 13 fährt der VW ID.3. 2678 Stück wurden verkauft, sein Marktanteil liegt bei 1,3 Prozent. Das ist ein Plus von 492,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

VOLKSWAGEN

Platz 12: Seat Arona

Platz 12 geht an den Seat Arona: Er holt sich 2722 Verkäufe, einen Marktanteil von 1,3 Prozent und ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 8,1 Prozent.

SEAT

Platz 11: Dacia Sandero

Dacias neuer Kleinwagen Sandero fährt den elften Rang ein. 2995 verkaufte Stück machen 1,5 Prozent Marktanteil und ein Plus von 65,7 Prozent aus.

DACIA

Platz 10: VW T-Cross

Der VW T-Cross hat mit 3132 Stück den zehnten Platz und 1,5 Prozent Marktanteil erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 7,5 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 9: Tesla Model 3

Auf den neunten Rang schafft es das Model 3 von Tesla mit 3149 Stück und 1,5 Prozent Marktanteil. Das ist ein Plus von 56,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

TESLA

Platz 8: Seat Ibiza

Der Seat Ibiza ergattert den achten Platz. Vom Spanier wurden heuer bisher 3265 Stück abgesetzt. Marktanteil: 1,6 Prozent bei einem Plus von 25,1 Prozent.

SEAT

Platz 7: VW Polo

Der VW Polo landet auf Platz 7: 3563 Kunden haben sich heuer bisher für den Wolfsburger entschieden. Das macht einen Marktanteil von 1,7 Prozent und ein Minus von 20,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

VOLKSWAGEN

Platz 6: Skoda Fabia

Ein Minus von 20,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kassiert der Skoda Fabia. Mit 3583 verkauften Stück landet er auf Platz 6 mit einem Marktanteil von 1,8 Prozent.

ŠKODA

Platz 5: VW Bus

Auf Platz 5 parkt der VW Bus: Mit 3717 Stück fährt er einen Marktanteil von 1,8 und ein Plus von 16,4 Prozent ein.

VOLKSWAGEN

Platz 4: VW T-Roc

3864 VW T-Roc wurden heuer bereits verkauft. Das macht 1,9 Prozent Marktanteil, ein Plus von 1,6 Prozent und den vierten Platz in der Zulassungsstatistik.

VOLKSWAGEN

Platz 3: VW Golf

Der VW Golf hat seinen angestammten Spitzenplatz verloren und fällt auf Rang 3 zurück: Mit 4359 verkauften Stück hält er einen Marktanteil von 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 21,4 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 2: Skoda Octavia

2020 war er das meistverkaufte Auto Österreichs - und auch heuer hatte der Skoda Octavia bisher die Nase vorn, ist jetzt aber auf Platz 2 zurückgefallen. 4584 neue Besitzer hat der Bestseller 2021 gefunden, das macht 2,2 Prozent Marktanteil und ein Minus von 34,1 Prozent.

SKODA

Platz 1: Fiat 500

Paukenschlag an der Spitze: Platz 1 geht in einem Zwischensprint an die Fiat-500-Familie: Vom Kleinwagen 500, der neuen elektrischen Variante, dem SUV 500X und dem Van 500L wurden heuer bisher 5578 Stück abgesetzt. Das entspricht einem Plus von 36,3 und einem Marktanteil von 2,7 Prozent.

FIAT
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Zuerst über die Pläne berichtet hatte "autoundwirtschaft.at". "Bis Mitte Oktober hat es nicht so ausgesehen, als würden wir hier bei der Bundesregierung Gehör finden", zitierte das Fachmedium den Geschäftsführer beim Arbeitskreis der Automobilimporteure, Christian Pesau. Nun habe man aber offenbar Gehör gefunden.

Kommentare (3)
fwf
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Abschaffen

Für Nutzfahrzeige eine Normverbrauchsabgabe überhaupt anzudenken, ist absoluter Schwachsinn. Wird diese vielleicht auch noch für Traktoren und Bagger eingführt ?? Der Unternehmer wälzt die Kosten ja eh auf den Konsumenten ab. Eine reine Quelle für weitere Inflation.

stprei
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Signal

Ich bin nicht sicher ob das ein gutes Signal ist. Für Private gibt es das nämlich nicht, die zahlen mehr und werden bei E-Autos schlechter gefördert. Und absetzen können sie es auch nicht.

Carlo62
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Für „Private“…

…wurde auch die NOVA nicht derart stark erhöht. Die höheren Kosten für Firmenfahrzeuge werden letzten Endes auch wieder die Konsumenten bezahlen.