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Wasserstoff-ElektroautoDer neue Kia Sorento kommt mit Brennstoffzelle

Im dritten Quartal kommt die vierte Generation des Kia Sorento auf den Markt. Auch als Plug-in-Hybrid.

Der neue Kia Sorento © KIA
 

In Genf hätte im März die große Stunde des neuen Kia Sorento geschlagen. Hätte, denn wegen der Coronakrise wurde der Autosalon abgesagt und so reiht sich das europäisches SUV-Flaggschiff in die Riege der Autos ein, die in diesem rein digital präsentiert werden.

Die vierte Generation des SUV der Hyundai-Tochter ist 4,81 Meter lang und das erste Modell, dass auf der neuen, mittelgroßen Plattform der Koreaner basiert. Das soll das Platzangebot in den bis zu drei Sitzreihen auf ein Niveau heben, in dessen Genuss man sonst nur eine Klasse darüber kommt.

Modellvorstellung: Kia Sorento

Kia enthüllt auf dem Genfer Autosalon Anfang März sein europäisches SUV-Flaggschiff, den neuen Sorento.

KIA

Die vierte Generation des größten SUV der Hyundai-Tochter ist das erste Modell, dass auf der neuen, mittelgroßen Plattform der Koreaner basiert.

KIA

Das soll das Platzangebot in den bis zu drei Sitzreihen auf ein Niveau heben, in dessen Genuss man sonst nur eine Klasse darüber kommt.

KIA

Optisch hat der Sorento die sanft abgerundeten Formen seiner Vorgänger gegen wesentlich kantigere Linien getauscht. Bulliger lässt ihn alleine der neue Kühlergrill wirken, in den die Frontscheinwerfer integriert sind.

KIA

Ganz neu gestaltet ist auch der Innenraum: digitale Armaturen und ein breites zentrales Display inklusive. Den klassischen Schalthebel für die Automatikgetriebe ersetzt künftig ein Drehschalter.

KIA

Und natürlich macht die Elektrifizierung gerade vor einem stattlichen SUV nicht Halt: Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen sind angekündigt.

KIA

Und: Der neue Sorento soll auch als Wasserstoff-Stromer mit Brennstoffzelle im Bauch auf den Markt kommen.

KIA
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Optisch hat der Sorento die sanft abgerundeten Formen seiner Vorgänger gegen wesentlich kantigere Linien getauscht. Bulliger lässt ihn alleine der neue Kühlergrill wirken, in den die Frontscheinwerfer integriert sind.

Ganz neu gestaltet ist auch der Innenraum: digitale Armaturen und ein breites zentrales Display inklusive. Den klassischen Schalthebel für die Automatikgetriebe ersetzt künftig ein Drehschalter.

Und natürlich macht die Elektrifizierung gerade vor einem stattlichen SUV nicht Halt: Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen sind angekündigt. Bei ersterer setzt sich der Antrieb aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner, einem 44,2 kW starken Elektromotor und einer 1,49-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie zusammen, die im Fahrzeugboden versenkt ist. Gemeinsam werfen sie eine Systemleistung von 230 PS und bis zu 350 Newtonmeter Drehmoment in die Waagschale. Zum Plug-in-Hybrid gibt es bislang keine Angaben.

Für den europäischen Markt ist für den Sorento zudem ein Vierzylinder-Turbodiesel mit 2,2 Litern Hubraum im Programm, der 202 PS und ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern mobilisiert. Und: Der neue Sorento soll auch als Wasserstoff-Stromer mit Brennstoffzelle im Bauch auf den Markt kommen.

Kommentare (12)
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tannenbaum
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Wenn

manche Autohersteller mit dem Unfug beginnen und meinen, dass Wasserstoff als Antriebstechnik bei PKWs sinnvoll ist, sollten die Käufer dieser Fahrzeuge wenigstens statt der hochsubventionierten 9.50€ pro kg Wasserstoff die tatsächlichen Produktionskosten von etwa 40€ pro kg bezahlen! Dann wäre der Unfug schnell vorbei!

scionescio
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Die Herstellkosten für Wasserstoff schwanken zwischen...

0 Euro wenn Wasserstoff ein Abfallprodukt ist (zB bei der Chlorherstellung), unter 2 Euro, wenn es aus Erdgas gewonnen wird (damit ist aber nichts gewonnen, weil dabei viel CO2 entsteht) und liegen im Centbereich wenn im industriellen Maßstab Ausfallsenergie bzw Windenergie zur CO2 freien Elektrolyse verwendet wird.
Die 9,50€ sind ein rein taktischer Preis, weil damals bei H2Mobility die Annahme war, dass 100km mit einem Benzinfahrzeug etwa gleich viel kosten.
Subventioniert werden aktuell die BEVs von allen Steuerzahlern und zusätzlich von allem Strombeziehern, weil die Energieversorger derzeit noch nichts an den BEVs verdienen und die Kosten für Ladestellen und Gratisstrom natürlich auf alle Strombezieher umgelegt werden.

tannenbaum
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Träumen

Sie nur weiter, scionescio! Ich prophezeie Ihnen, dass Sie es nicht erleben werden, dass sich diese aufwändige und teure Technologie im PKW Bereich durchsetzen wird!

styrianprawda
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@tannenbaum

Spätestens seit Mohammed ist Schluss mit Propheten.
LOL

scionescio
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@Tannenbaum: wie kommen sie darauf, dass ich von BEVs träume?

Ich sehe dasganz gleich wie sie, diese aufwändige, umweltschädliche, uncomfortable, lebensgefährliche und sauteure Technologie wird sich nicht durchsetzen;-)

scionescio
9
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Die Asiaten sind wieder einmal schlauer als die Europäer ...

... die setzen nicht alles auf die BEV Karte, weil sie wissen, dass diese Nische viel zu klein ist und kostengünstige Fahrzeuge für die Masse außer Reichweite sind - die erfüllen die Regulative mit Hybriden und bereiten sich auf das alternativlose Wasserstoffzeitalter vor - nur die Europäer investieren Milliarden von Steuergeldern in sinnlose Batterieforschung, obwohl heute schon klar ist, dass eine flächendeckende Infrastruktur unfinanzierbar und technisch nicht machbar ist - überbleiben werden von diesem künstlichen Hype nur Berge von extrem gefährlichen Sondermüll als Hypothek für unsere Kinder!

Horstreinhard
3
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Brennstoffzellen sind hoch interessant

Aber eine Frage zum Betrieb eines solchen Autos: in den Wasserstofftanks sind Drücke mit mehreren 100bar notwendig. Welche Kosten fallen bei den regelmäßigen TÜV-Prüfungen an und wie oft muss geprüft werden? Wie lange halten die Wasserstofftanks? Das hat auf die Betriebskosten unter Umständen einen großen Einfluss.

scionescio
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@Horstreinhard: in den Pressluftflaschen von Millionen Tauchern sind auch Drücke von mehreren Hunderten Bar ...

... wie oft hast du schon gehört, dass da etwas passiert ist?
Es fahren schon seit Jahrzehnten Busse mit Wasserstoff - mir ist kein einziger, ursächlicherTodesfall bekannt - im Tesla dagegen sterben regelmäßig Menschen, weil der fehlerhafte Autopilot Unfälle hervorruft und der Akku dann bei der kleinsten Deformation in Sekunden zu einem Vollbrand führt ... selbst die Hindenburg ist nicht explodiert, sondern langsam abgebrannt und von den 97 Passagieren haben immerhin 62 überlebt - auch die Toten sind nicht verbrannt, sondern gestorben, weil sie aus 80m abgesprungen sind.
Die Wasserstofftanks sind auf Lebenszeit ausgelegt und müssen natürlich nicht zusätzlich beim TÜV geprüft werden.

NHJGU88SLS8JVOM4
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Man sollte halt wissen, worüber man schreibt!

Druckluftflaschen von Tauchern haben einen Fülldruck von 200 Bar (in sonderfällen 300 Bar).
eine Überprüfung der Flaschen erfolgt in Abständen von 2,5 Jahren!!
Ein Wasserstofftank im Auto hat üblicherweise 700 - 800 Bar!!
Und jetzt stelle man sich einmal vor: ein Brennstoffzellenauto mit einem vollen Tank steht in einer Garage. Ein kleines Leck führt zu einem schleichenden Austritt von Wasserstoff, der sich mit dem Sauerstoff in der Luft vermischt. Wie wir schon alle in der Schule gelernt haben wird ein Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff als Knallgas bezeichnet.
Und jetzt kommt der glückliche Besitzer des Brennstoffzellenautos in die Garage und macht das Licht an.
Bei einer entsprechenden Größe der Garage wird auch gleich das ganze daneben stehende Haus mit abgetragen. ;-)
Daraus folgt, dass Brennstoffzellenautos mit Drucktanks nicht in geschlossenen Räumen und nur in möglichst windigen Gegenden abgestellt werden dürfen!
Und was die Jahrzehnte von Wasserstoffbetrieb bei Bussen betrifft: wo soll denn das sein? Meinen Informationen zufolge wurden die ersten Busse mit Wasserstoffantrieb nach 2000 im Versuchsbetrieb eingesetzt! Sollte ich mich irren würde ich gerne mit Fakten eines Besseren belehrt werden!

scionescio
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@kalwanger: Man sollte tatsächlich wissen, worüber man schreibt und nicht mit Halbwissen unnötig Ängste schüren!

Ein Experte kann sich zB nicht vorstellen, dass bei 700Bar Druck durch ein kleines Leck Wasserstoff schleichend austritt - dass würde wohl schlagartig passieren (wenn die Tanks nicht so konstruiert wären, dass das bisher noch nie zu einer Explosion geführt hat) und damit wäre aber aber auch das notwendige Mischungsverhältniss für die Knallgasreaktion extrem unwahrscheinlich - im Gegensatz dazu ist mittlerweile evident, dass die Wahrscheinlichkeit, in einem Tesla zu verbrennen, 4x höher ist, als bei anderen Fahrzeugen ("Life, death, and spontaneous combustion — here’s why the debate about Tesla fires just got more fierce" - einfach den Artikel im BusinessInsider googeln)
Da Wasserstoff aber 14x leichter als Luft ist, sammelt es sich nicht so wie andere Gase oder Benzindämpfe (die sich auch schon bei 220 Grad und nicht erst bei 580Grad entzünden) am Boden, sondern verflüchtigt sich - das ist auch der Grund warum Fahrzeuge mit Wasserstofftanks selbstverständlich in Tiefgaragen geparkt werden dürfen.

NHJGU88SLS8JVOM4
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@scionescio: man sollte schon den eigenen Namen auch respektieren, und das nicht nur auf die anderen beziehen!

Ich kenne die Herstellverfahren von Gastanks und die sogenannte Prozessbeherrschung dabei.
Da reden wir aber nur von 200 Bar.
Forschungsprojekte mit einer Speicherung von Wasserstoff unter einem Druck von mehr als 300 Bar sind derzeit erst im Laufen. Das Materialverhalten von mehrschichtigen Kunststofftanks im Langzeitbereich ist das große Fragezeichen.
Stichwort: Ablösung des Liners bei unterschiedlichen Temperaturen und Drücken.
Lüftungssysteme in Tunnel sorgen für eine wunderbare Durchmischung von Luft und Wasserstoff.
Also alles Punkte, die derzeit von den Verfechtern von Brennstoffzellen ausgeblendet werden.
Und was ist jetzt mit der Aussage: Busse fahren schon seit Jahrzehnten mit Wasserstoff?
Da kommt wohl eher die Aussage zum Tragen: man sollte nicht mit Halbinformationen und Lobbyismuseinstellung Dinge schönreden, nur weil sie einem in die eigene Weltvorstellung passen.

UDKS6IR7WXO05ZNM
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...die Optik ist eindeutig vom

Peugeot 3008 und 5008 abgekupfert.