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Neue Regelungen 2020Was sich für Auto- und Motorradfahrer ändert

Zahlreiche Neuerungen kommen 2020 auf die österreichischen Auto- und Motorradfahrer zu. Das sind die wichtigsten im Überblick.

© Denis Rozhnovsky/stock.adobe.com
 

Vignettenpreise. Die Vignette 2020 ist himmelblau und sowohl als Klebevariante als auch in digitaler Form erhältlich. Die Preise wurden um 2,1 Prozent angehoben. Somit kostet die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 91,10 Euro, jene für Motorräder 36,20 Euro.

Vignette für dreirädrige Fahrzeuge. Eine Neuerung gibt es für dreirädrige Kraftfahrzeuge (z. B. Trikes): Kfz mit drei Rädern gelten im Bezug auf die Autobahnvignette nun als einspurig, daher können sie jetzt eine Motorrad-Vignette nutzen. Bisher war eine Pkw-Vignette notwendig.

Vignettenbefreiung. Bereits mit 15. Dezember tritt die Vignettenbefreiung für ausgewählte Abschnitte im Autobahnnetz in Kraft. Auf folgenden Strecken ist keine Maut notwendig:

  • A1, Westautobahn, zwischen Grenze Walserberg und Salzburg Nord
  • A7, Mühlkreisautobahn, zwischen Bypassbrücke Hafenstraße und Urfahr
  • A12, Inntal Autobahn, zwischen Grenze Kiefersfelden und Kufstein Süd
  • A14, Rheintal Autobahn zwischen Hörbranz und Hohenems

Begutachtungsintervall für Motorräder. Ab 1. März 2020 gilt für erstmals zugelassene Motorräder ein neues Begutachtungsintervall von "3-2-1". Wie Personenkraftwagen müssen Zweiräder künftig erstmals nach drei Jahren, anschließend nach zwei Jahren und folglich jährlich zur Pickerlüberprüfung.

Begünstigungen für Menschen mit Behinderungen. Bereits seit 30. Oktober 2019 gilt eine NoVA-Befreiung für Kraftfahrzeuge, die erstmals in Österreich zugelassen werden und von Menschen mit Behinderungen hauptsächlich zur persönlichen Fortbewegung benützt werden. Für die ebenfalls mögliche Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer und den Anspruch auf eine Gratis-Vignette gilt seit dem 1. Dezember 2019 eine neue Rechtslage: Notwendig für Neuanträge ist ein Behindertenpass mit der Eintragung "Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel" oder "Blindheit". Wer bisher schon Steuerbefreiung und Gratis-Vignette hatte, wird automatisch in das neue System übernommen.

Kommentare (8)

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ReinholdSchurz
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Regierung bereits gescheitert.

Habe letztens ein Bericht gelesen wo das Auto des Jahres der Jaguar E Pace der in Graz gebaut wird eine enorme Stückzahl erreicht hat, nämlich 25 Stk.
Mich wundert es nicht bei der fulminanten Förderung von E Autos in Österreich das überhaupt jemand überlegt sich ein solches Auto zu kaufen.
Oder soll das E Auto ein Prestige Projekt der reichen sein oder will man damit die Umwelt entlasten.
Die neue Regierung hat ebenfalls auf das Thema E Autoförderung keine Antwort das ein E Auto wesentlich teurer ist als ein herkömmliches ist, ist denen egal Hauptsache es wird ein scheinheilige CO2 Steuer.
Bravo Hr. Kurz und Kogler

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paulrandig
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Was ich seit Jahren vermisse:

Das Befahren der Rettungsgasse mit Motorrädern.
Warum?
(1) Motorradfahrer atmen ungefiltert die Abgase ein.
(2) Motorradfahrer haben weder eine Heizung noch eine Klimaanlage eingebaut. Lange in Regen und Kälte oder - schlimmer noch - ohne Fahrwind in der dicken Kleidung in der Hitze zu stehen ist kontraproduktiv, weil sie dann wahrscheinlich selbst bald zum Einsatzfall werden und noch mehr Stau verursachen.
(3) Ein Motorrad im Notfall, wenn Einsatzfahrzeuge kommen, schnell in die Stehspur zu quetschen ist kein Problem.
Der ÖAMTC fordert das seit Jahren, aber irgendjemand hat hier offensichtlich ein Problem.

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schneeblunzer
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aha

es gibt also blinde Autofahrer

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fschneider
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mehr als du denks!

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Butterkeks
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...

Nur haben die in der Regel keine Behinderung...

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homerjsimpson
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Wieso sollen Menschen mit Behinderung günstig Autos haben dürfen?

Besonders lustig: Blinde bekommen gratis die Vignette (damit dann wer anders fahren kann). Man kann doch großzügig persönliche Unterstützung fördern, aber warum muss das Autofahren direkt gefördert werden, kann man da nicht mal umdenken beginnen?

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urchi
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Lustig

Ich sitze im Rollstuhl und kann nicht auf mein Auto verzichten.

Ihnen würde ich es gönnen selbst einmal eine Woche im Rollstuhl zu sitzen.

Dann können sie mir gleichzeitig vorführen wie man ohne Auto, nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln um 6 Uhr früh pünktlich in der Arbeit ist. Vom Land aus. Am besten noch bei Schneefall.

Aber ich würde Ihnen nahe legen, in die Politik einzusteigen. Am besten noch in die Partei der GRÜNEN, da werden solche Leute wie Sie gefördert. Ohne Praxiserfahrung aber mit großer Klappe.

Das Angebot steht, ich habe genug alte Rollstühle für Sie im Haus stehen.

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ReinholdSchurz
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Falsch verstanden!

Haben sie sich vertan oder meinen sie ihre Antwort auf meinen Kommentar ernst ich bin der letzte der Behinderte Menschen ihre Mobilität weg nehmen würde aber Förderungen für sinnvolle Sachen wie E-Autos sollte es schon geben der Umwelt zu Liebe und keine C02 Steuer auf Dieselfahrzeuge der Wirtschaft zu Liebe, also dann.

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