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Spurhalte-Bett von FordSo bekommt man den Partner im Schlaf wieder in die Spur

Das "Spurhalte-Bett" von Ford befördert Platzräuber wieder auf ihre Seite der Matratze.

© auremar/stock.adobe.com
 

Für diejenigen, die ihr Bett mit einem Partner teilen, der viel Platz beansprucht und sich nachts hin und her wälzt, können mitunter wertvolle Stunden der Erholung verloren gehen. Studien haben gezeigt, dass ein Viertel aller Menschen, die in einer Beziehung leben, alleine im Bett besser schlafen würden. Außerdem erhöht Schlafverlust das Unfallrisiko zu Hause, am Arbeitsplatz und auf der Straße.

Aber nicht alle betroffenen Paare möchten sich für getrennte Betten entscheiden. Die naheliegende Frage: Gibt es – vom Partnerwechsel einmal abgesehen – andere Lösungsansätze für eine erholsame Nachtruhe? Antwort: ja. Eine Lösung könnte das „Spurhalte-Bett“ sein, das von Ford entwickelt wurde, um „Platzräuber“ sanft „in ihre Spur“ zurückzubefördern. Das heißt: auf die eigene Seite der Matratze.

Als technische Inspirationsquelle diente der Spurhalte-Assistent im Auto, beim „Spurhalte-Bett“ erkennen Drucksensoren, wenn jemand seine Bettseite verlassen hat. Bei Bedarf wird der „Übeltäter“ mithilfe einer Art Förderband auf jene Seite des Betts zurückgeholt, auf der er sich eigentlich befinden sollte.

Beim „Spurhalte-Bett“ handelt es sich um einen Prototyp. Das Bett ist das Ergebnis einer Projektreihe namens „Ford Interventions“, bei der es darum geht, automobiles Know-how zur Lösung von alltäglichen – oder in diesem Fall: allnächtlichen – Problemen anzuwenden. Ein erstes Projekt dieser „Interventions“-Serie war das 2018 vorgestellte „Feel the view“-Autofenster für blinde oder seheingeschränkte Auto-Beifahrer. Das zweite Projekt ist nun das „Spurhalte-Bett“.

„Jeder Mensch wechselt im Bett pro Nacht bis zu 20 Mal seine Liegeposition. Beim gemeinsamen Schlafen in einem Doppelbett haben viele Paare jeweils weniger Platz als ein kleines Kind in einem Einzelbett“, sagt Neil Stanley, britischer Schlafexperte. „Der Mensch ist beim Schlafen am verwundbarsten, also sind wir von Natur aus so programmiert, dass wir aufwachen, wenn etwas oder wenn jemand uns unerwartet berührt. Sobald sich dein Partner oder deine Partnerin auf deine Seite des Bettes bewegt, kann dieser Abwehrmechanismus aktiviert werden. Dann wird die Nachtruhe gestört. Ich habe es erlebt, dass Beziehungen durch Schläfer mit hohem Platzbedarf ruiniert wurden“.

Kommentare (1)

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Miraculix11
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Nicht durchdacht

Man achte nur wo der Polster bleibt. So schläft man um nichts besser, reiner Werbegag.

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