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Neue RegelungenWas sich mit 20. Mai bei der Pickerl-Überprüfung ändert

Bei bestimmten Fahrzeugklassen kommt es mit dem 20. Mai zu Veränderungen beim Pickerl. Was dabei zu beachten ist.

Künftig soll es nur noch weiße Prüfplaketten geben - außer für Oldtimer © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Bei bestimmten Fahrzeugklassen kommt es mit dem 20. Mai zu Veränderungen bei den Prüfungsintervallen und Toleranzfristen beim Pickerl. So dürfen Taxis, Rettungsfahrzeuge sowie Krankentransporte künftig bereits drei Monate vor Ablauf des Pickerls zur §57a-Begutachtung kommen, dafür entfällt allerdings die Überziehungsfrist. Diese Regelung gilt für sämtliche Lkw-Fahrzeugklassen, also auch Kleintransporter und Fiskal-Lastkraftwagen, sowie für Autobusse und Traktoren. Wenn das Begutachtungsdatum dieser Fahrzeugklassen zwischen Jänner und Mai 2018 liegt, gilt für die Begutachtung 2018 nach wie vor die aktuelle Regelung.

Für "normale" Pkw, Motorräder, Quads, Mopedautos, historische Fahrzeuge, Anhänger bis 3,5 Tonnen, Traktoren bis 40 km/h liegt der Toleranzzeitraum wie bisher bei einem Monat vor und vier Monaten nach dem Prüfmonat, fasst der ÖAMTC zusammen.

Die neuen Fristen im Überblick Foto © WKO

Werden im Rahmen der §57a Begutachtung „schwere Mängel“ festgestellt, ist bereits heute eine Weiterbenutzung des Fahrzeuges nur bis zur nächsten geeigneten Werkstatt gestattet. Dies war eine unklare und dehnbare Regelung und wurde nicht immer eingehalten. Deshalb ist ab 20. Mai neu für alle Klassen, dass das Fahrzeug bei Feststellung eines schweren Mangels nur mehr zwei Monate ab Überprüfung genutzt werden darf und nicht über die auf der Plakette angegebene Frist (inklusive etwaiger Toleranzfristen) hinausgehend.

Bei „Gefahr in Verzug“ kann die Zulassung durch die Behörde umgehend aufgehoben werden. Fahrzeuge mit solchen Mängeln müssen automatisiert aus der §57a-Prüfsoftware an die zuständige Behörde weitergeleitet werden. Die Behörde sendet an den Fahrzeughalter eine Verständigung über eine „Aussetzung der Zulassung“ des betroffenen Fahrzeuges. Die Kennzeichen müssen dann abgegeben werden. Dabei entstehen keine Kosten für Ab- und Anmeldung. Die Kennzeichen des Fahrzeuges werden nach erfolgter Reparatur wieder ausgefolgt. Die Behebung der Mängel muss durch eine positive §57a-Begutachtung nachgewiesen werden.

Verschärfte Überprüfungen

Im Rahmen der Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen wurden auch einzelne Prüfpunkte, welche im Zuge der Überprüfung durch die Pickerl-Prüfer bewertet werden müssen, überarbeitet und verschärft. Eine Verschärfung betrifft die Prüfung der Umweltverträglichkeit neuerer Fahrzeuge – mit erstmaliger Zulassung ab dem 1. Jänner 2006 wird die nicht mehr zeitgemäße Abgasmessung am Endrohr durch eine Computerdiagnose ersetzt. Die Abgasmessung am Endrohr bleibt als optionale Prüfmethode erhalten. Für die Umsetzung dieser Bestimmung müssen entsprechende technische Rahmenbedingungen in den Prüfstellen geschaffen werden.

Derzeit unterscheiden sich Fahrzeuge aus den Zeiten vor- und nach- der Einführung des Katalysators durch grüne und weiße Begutachtungsplaketten. Da die Einführung dieser Farben auf dem „Smog-Gesetz“ basierte und dieses Gesetz nicht mehr in Kraft ist, werden auch die grünen Plaketten abgeschafft. Diese Umstellung erfolgt fließend – das bedeutet, dass die noch vorhandenen grünen Plaketten aufgebraucht werden. Danach erhalten alle Fahrzeuge (außer historische) eine weiße Begutachtungsplakette.

Historische Fahrzeuge erhalten eine rote Begutachtungsplakette. Weiters werden die Prüfvorschriften für diese Fahrzeuge verschärft um die Einhaltung der Vorgaben der Einzelgenehmigung zu gewährleisten: Geprüft werden der genehmigte Zustand des Fahrzeuges und die Einhaltung der Fahreinschränkungen. Zur Begutachtung sind daher das Genehmigungsdokument (allenfalls in Kopie) und das Fahrtenbuch, in dem die Fahrten der letzten zwei Jahre aufgezeichnet sind, mitzubringen.

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Danke für Ihr Verständnis.

Efried
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unfähiger Gesetzgeber

Wer die Medien verfolgt hat weiß das gerade die Computer-Eigendiagnose der Abgasreinigung ein Feld für Tricks ist.
Viele Fahrzeughalter haben entweder die Leistung illegal durch Tuning erhöht oder gar den Kat ausbauen und durch eine Fake-device ersetzen lassen, welche die Fahrzeugdiagnostik täuscht
Die Endrohrmessung also gerade jetzt wegzulassen ist gemeingefährlich. Im Gegensatz müsste jetzt mit besseren Messgeräten auf der Rolle getestet werden.

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arome
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Idioten

das heißt bei schweren Mängel werden einem die Nummertafeln abgenommen. Steht mein Auto dabei zuhause kann ich nicht mehr in die Werkstatt fahren. Also dann"Hoch lebe der Pfusch"

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heinze78
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zuhause

machen sie zuhause §57a Untersuchung????

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styrianprawda
1
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@arome

So so, machen Sie die §57a-Überprüfung bei sich daheim?

Die Frage, wer nun zu den "Idioten" zu zählen ist, stellt sich ganz augenscheinlich nicht.

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wollanig
2
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das steht nirgends

und bei Gefahr im Verzug dauert es bis zur schriftlichen Aufforderung durch die Behörde.

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smtraxx
2
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Bei

„Gefahr in Verzug“ kann die Zulassung durch die Behörde umgehend aufgehoben werden. Fahrzeuge mit solchen Mängeln müssen automatisiert aus der §57a-Prüfsoftware an die zuständige Behörde weitergeleitet werden

Ich glaube da nimmt die §57a Prüfstelle sofort die "Taferl" ab. Da darf das KFZ dann nicht mehr am öffentlichen Verkehr teilnehmen.

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silentbob79
1
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@arome

1) Wie stellen Sie zuhause im Zuge einer §57a Begutachtung einen schweren Mangel fest?
2) Wie weisen Sie (nach offenbar erfolgtem Pfusch) zuhause nach, dass der schwere Mangel behoben wurde?

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smtraxx
1
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Steht im Text aber anders

dass das Fahrzeug bei Feststellung eines schweren Mangels nur mehr zwei Monate ab Überprüfung genutzt werden darf und nicht über die auf der Plakette angegebene Frist.

Bei „Gefahr in Verzug“ kann die Zulassung durch die Behörde umgehend aufgehoben werden.
Keine Ahnung warum sie von Pfusch sprechen. Das Pickerl lass ich in einer Werkstatt machen. Bei einem schweren Mangel haben sie zwei Monate Zeit diesen zu beheben. Das sollte sich bei teureren Reparaturen ohne Probleme ausgehen die Werkstättenpreise zu vergleichen.

Bei Gefahr in Verzug sollte ihr KFZ definitiv nicht am Verkehr teilnehmen.
Gefahr in Verzug - Er bezeichnet eine Sachlage, bei der ein Schaden eintreten würde, wenn nicht an Stelle der zuständigen Behörde oder Person eine andere Behörde oder Person unmittelbar tätig wird.
Stellen Sie sich z.B. vor eine Bremsleitung ist undicht. Ihr Auto bremst im Moment noch richtig. 2 Tage später wollen sie vor dem Zebrastreifen bremsen.......

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baumi1000
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die kfz innungsmeister

haben wieder ganze arbeit geleistet ,als nächstes kauf ich mir ein Elektroauto dann können die Werkstätten einen schuh aufblasen....

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Alfa166
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Aha... Ist mir neu ein Elektroauto mit kompletter Kunststoff Karosserie...!

Oder denken Sie etwa, nur weil statt eines Verbrennungsmotor und eines Tanks Akkus und Elektromotoren eingebaut sind, können keine StVO relevanten Mängel auftreten...?

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baumi1000
1
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nachdem 2 mal in der fachwerkstatt

bei arbeiten an der bremsanlage nicht fachgerecht entlüftet wurde mache ich diese arbeiten bzw Stoßdämpfer, querlenker ,koppelstangen , etc selbst da bleibt dann bei einem e-Auto für die werkstat nicht mehr viel .
übrigens beim ioniq bis 100000km haben manche nicht einmal 300 euro servicekosten zusammengebracht...

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