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Reisen

Das sind die neuen Unesco-Welterbestätten

Die UN-Kulturorganisation Unesco tagt derzeit und hat bisher knapp 50 neue Orte auf die Liste des Welterbes gesetzt. Unter den Newcomern ist auch eine Stätte in Österreich.

vor 3 Jahren21. September 2023 um 12:23
Leute & StarsChronik
Alte Teewälder des Jingmai-Berges in Pu’er (China). Die alten Teewälder des Jingmai-Berges liegen in der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas. Über tausend Jahre von den Blang- und Dai-Völkern gestaltet, besteht diese Kulturlandschaft aus einem Teeanbaugebiet mit alten Hainen, Plantagen, Wäldern und Dörfern. Sie ist ein herausragendes Beispiel für eine nachhaltige Landnutzung in anspruchsvoller Umgebung.
Hirschsteine und Stätten der Bronzezeit (Mongolei). An den Hängen des Changai-Gebirges gelegen, zeugen die Hirschsteine von der Begräbniskultur eurasischer Nomaden der Bronzezeit. Bei den Kunstwerken handelt es sich um bis zu vier Meter hohe Monolithe, die senkrecht aus dem Boden aufragen und mit Abbildungen von Hirschen verziert sind. Sie werden auf die Zeit zwischen 1200 und 600 vor Christus datiert.
Gaya-Hügelgräber (Südkorea). Die Hügelgräberkomplexe der Gaya befinden sich im südlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Sie wurden zwischen dem 1. und 6. Jahrhundert von den sieben Staaten der Gaya-Konföderation angelegt.
Steirisches Wildnisgebiet Lassingbach (Österreich). Das Gebiet im Norden der Steiermark rund um den weitgehend unregulierten Lassingbach in den Gemeinden Landl und Wildalpen umfasst etwa 3500 Hektar unberührte Natur. Durch den Zusammenschluss mit dem direkt angrenzenden, ebenso großen Wildnisgebiet Dürrenstein (Niederösterreich) entstand ein europaweit einmaliges Schutzgebiet mit dem größten noch vorhandenen Urwald des Alpenbogens.
Gordion (Türkei). Gordion war das politische und kulturelle Zentrum des antiken Phrygien. Die Stadt lag etwa neunzig Kilometer südwestlich des heutigen Ankara am Schnittpunkt der großen Reiche: Assyrer, Babylonier und Hethiter im Osten, Griechen und Römer im Westen. Die Grabungsstätte Gordion ist dadurch sowohl für das Verständnis der phrygischen Zivilisation als auch der gesamten Eisenzeit außerordentlich wichtig. 
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