Prozess in Graz: Grob fahrlässige Tötung statt Mord
Angeklagt war Mord, das Urteil hat am Mittwoch in Graz auf grob fahrlässige Tötung gelautet: Ein 64-Jähriger stand vor einem Geschworenensenat, weil er vor einem Jahr einen anderen Mann mit einem Messer im Streit getötet haben soll. Er gab an, in Notwehr gehandelt zu haben. In einem ersten Rechtsgang war er wegen Notwehrüberschreitung angeklagt gewesen, doch die Richterin fällte ein Unzuständigkeitsurteil. Nun wurde er zu einem Jahr, davon acht Monate bedingt, verurteilt.