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Das sind die neuen Unesco-Welterbestätten

Derzeit tagt das UNESCO-Welterbe-Komitee zum 45. Mal. In Riad wird darüber entschieden, welche Stätten auf der Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit hinzugefügt, aber auch gestrichen wird. Eine Auswahl der Neuzugänge.

Neu auf der Liste ist das jüdisch-mittelalterliche Erbe Erfurts. ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Dazu gehören die Alte Synagoge. Diese ist die älteste bis zum Dach erhaltene Synagoge Mitteleuropas.  
Diese Luftaufnahme zeigt die Ringfestung Trelleborg in Hejningen bei Slagelse, Dänemark. Die fünf dänischen Ringfestungen aus der Wikingerzeit wurden in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Die UNESCO hat auch die persischen Karawansereien im Iran zum Weltkulturerbe erklärt. Die ehemaligen Herbergen an Karawanenstraßen sind im Iran wegen ihres markanten Architekturstils oft Touristenziele. "Karawansereien waren Herbergen am Straßenrand, die Karawanen, Pilgern und anderen Reisenden Unterkunft, Nahrung und Wasser boten", schreibt die UNESCO über das neue Weltkulturerbe. 
Neu auf der Liste als Welterbe der Palästinenser sind die Ruinen nahe der antiken Stadt Jericho. Dafür gab es Kritik aus Israel. Der israelische Staat ist zwar seit 2019 nicht mehr UNESCO-Mitglied, weil er die Organisation als voreingenommen Israel gegenüber betrachtet, war aber nach Medienberichten als Beobachter in Riad zugegen.  
Der Bale Mountains Nationalpark in Äthiopien ist ein Gebiet außergewöhnlicher Schönheit und nun Teil der Liste des Natur-Welterbes. Die Gegend ist geprägt vom Zusammenwirken alter Lavaströme und anderer tektonischer Ereignisse. Vulkanische Gipfel und Bergrücken, dramatische Steilhänge, weitläufige Täler, Gletscherseen, üppige Wälder, tiefe Schluchten und zahlreiche Wasserfälle sorgen für eine außergewöhnliche Naturschönheit.