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Chronik

Eine Sinn-Phonie mit edlem Wein und noblen Roben

Die Mitglieder des Legat Lipizzanerheimat der Europäischen Weinritterschaft luden unter dem Motto "Rebe & Robe, eine Sinn-Phonie" zur Tafelrunde in die Räumlichkeiten des Köflacher Kunsthauses ein.

vor 3 Jahren5. September 2023 um 12:15
VoitsbergLeute & Stars
Unter dem Motto „Rebe & Robe, eine Sinn-phonie“ vom edlen Wein und nobler Couture organisierten die Mitglieder des Legat Lipizzanerheimat der Europäischen Weinritterschaft in den Räumlichkeiten des Köflacher Kunsthauses ihre Tafelrunde.
Die Beschaffenheit und die sorgfältige Pflege des Bodens auf dem die guten Trauben für edlen Wein wachsen, ist für viele Winzer nicht nur die Grundlage ihrer Arbeit im Weinbau, sondern ganz bestimmt auch eine Sinnesfrage. Birgit und Stefan Birnstingl (Foto) vom Biohof Birnstingl-Gottinger haben sich diese Sinnfrage nicht nur gestellt, sondern diese auch wissenschaftlich betrachtet, um ihre Bio-Weine mit größtmöglicher Sorgfalt und schonender Ressourcennutzung herzustellen.
Wie dies bei ihnen passiert, welche Erkenntnisse sie aufgrund der derzeitig schwierigen klimatischen Bedingungen in ihre Arbeit einfließen lassen und wie dieses Wissen Einfluss auf ihren Wein hat, war der erste Teil einer außergewöhnlichen Trilogie mit der Sichtweise von der Rebe bis zur Robe.
Um den Bogen, von der Bearbeitung von Boden und der Erzeugung von Bio-Wein zur Kleidung zu schaffen, benötigt es den passenden Stoff. Dieser Stoff, designed durch Josef Gerhard Pfleger in der Steiermark und gewebt in Vorarlberg, bringt ebenfalls die biologische Eigenschaft mit. Das GOTS-Zertifikat für giftfrei hergestellten Stoff stellt die erste Anbindung zum biologisch erzeugten Wein dar. Ein weiterer Anknüpfungspunkt ist das Motiv der gezeigten Stoffe, das sowohl typisch steirische und regionale Weststeirische Muster aufweist. Der steirische Panther, das Weinlaub und die edlen Pferde wurden ausgesucht, um der Sinn-phonie, in den zum Wein passenden Farben, die Basis zu geben.
Was zu einer Trilogie noch fehlt wird durch die Handwerkskunst von Schneidermeisterin Johanna Böhm-Eberlein (Mitte) vervollständigt. Sie ist es, die dem unikaten Stoff die passende Form gibt, um beim Schnitt und der umgesetzten Nähkunst, einerseits dem edlen Wein und andererseits den Weinrittern, gerecht zu werden. Dabei werden Details in den Kleidungsstücken gezeigt, die unseren Gästen veranschaulicht, dass nähen mehr ist, als Stoffe mit Nadel und Faden zu verbinden. Sowohl die Damenroben von Böhm-Eberlein, als auch die angefertigten Herrensakkos von Anita Lechner-Gröss sind im Stoff und auch in der Farbe mit dem zur Verkostung angebotenen Wein abgestimmt. Eine, wie wir meinen Sinn-phonie, erzählt in der Geschichte vom edlen Wein zur noblen Couture! Seht es Euch an.
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