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Chronik

Sie sind die Helden des Hochwassereinsatzes

Den Tausenden freiwilligen Helden der Flut gebührt Respekt. Wir stellen einige exemplarisch vor.

vor 3 Jahren11. August 2023 um 16:43
Steiermark
Wir leben in einem Land, in dem vieles möglich ist und sofort geholfen wird. Dafür bin ich dankbar und will meinen Beitrag leisten. Deshalb bin ich beim Kriseninterventionsteam des Landes. Ich war nach dem Hangrutsch in St. Johann i. S. im Einsatz. Wir haben acht Personen, darunter auch Teenager, betreut. Sie standen unter Schock. Auszurücken ist kein Problem, wenn es der Dienstbetrieb erlaubt. Ich arbeite beim Land. Von Barbara Kahr
Wir sind selber geschwommen, also habe ich daheim die Stellung gehalten und meine Feuerwehr Wieden-Hart, wo ich Kommandantin bin, telefonisch koordiniert. Mein Mann und unsere älteste Tochter sind gleich ausgerückt, ich bin später in den Einsatz nach. Für meine Chefin bei Fruchtsaft Gangl ist klar, dass ich weg bin, wenn die Sirene geht. Es wäre wichtig, dass Arbeitgeber eine Entschädigung bekommen. Von Katharina Siuka
Ich kann mich noch gut erinnern, als wir 2020 selbst in Ratten Hochwasser hatten. Jeder ist froh, wenn einem geholfen wird. Ich will helfen, das war auch meine Motivation, vor neun Jahren zur Feuerwehr zu gehen. Beim Einsatz in Bad Radkersburg habe ich mit 64 anderen Feuerwehrleuten des Bezirks Weiz Sandsäcke gefüllt. Mein Arbeitgeber (Lagerhaus) ist sehr tolerant, wenn es einen Einsatz gibt, darf ich gehen. Von Veronika Teubl-Lafer
Wir wollen helfen. Ja, wir sehen auch schlimme Dinge, aber mit unserer Hilfe können wir wieder Hoffnung schenken. Nach harten Einsätzen reden wir darüber, um alles verarbeiten zu können. Das schweißt zusammen. Ich bin Geschäftsführer beim Start-up „Beeex“, wir sind vier Leute, drei sind bei der Feuerwehr. Wenn die Sirene geht, ist unser Büro also zu drei Viertel geleert. Die Kunden haben aber vollstes Verständnis. Von Carmen Oster
Ich möchte anderen Menschen helfen und deswegen bin ich mit 14 zur Feuerwehr gegangen. Seit 2015 bin ich Kommandant der Feuerwehr Großlobming, die die größte Jugendgruppe im Bereich Knittelfeld hat. Der aktuelle Einsatz in der Südsteiermark hat gezeigt, was Wasser anrichten kann. Vonseiten meines Arbeitgebers, ich bin Gemeindemitarbeiter, ist es kein Problem, jederzeit auszurücken. Von Michaela Egger
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