Gorillas tragen DNA von ausgestorbenen Verwandten in sich
Im Erbgut von Gorillas hat ein Forscherteam mit Hilfe moderner statistischer Methoden und neuronaler Netzwerke Überreste der DNA einer lange ausgestorbenen Linie entdeckt. Der Fund dieser sogenannten Geisterpopulation gibt Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Gorillas. Er zeigt, dass ein solcher Genfluss auch funktionelle Auswirkungen haben kann. Die Studie unter Beteiligung der Universität Wien ist jüngst in der Zeitschrift "Nature Ecology and Evolution" erschienen.
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